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Nyheter og politikk
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Les mer Amerika, wir müssen reden!
Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.
Trumps "Epische Wut" trifft Iran
Die USA und Israel haben ab Samstag massive Angriffe gegen den Iran gestartet. Seit Wochen war über diesen Militäreinsatz spekuliert worden. Der Schock war dennoch groß, denn die Auswirkungen eines solchen Kriegs sind nicht abzusehen: Im Nahen Osten könnte ein Flächenbrand entstehen, die Weltwirtschaft könnte einbrechen und Trump selbst einen hohen Preis bezahlen. Schon jetzt hat es auf beiden Seiten Tote gegeben. Trump sagte, er wolle den Iran angreifen, bis alle Ziele erfüllt sind. Doch was genau will der US-Präsident im Iran? Diese Frage versuchen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon in dieser Podcast-Folge gemeinsam mit Kai Küstner, dem Co-Host des Podcasts „Streitkräfte und Strategien“, zu beantworten. Natürlich will Trump das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstören, sagt Ingo. Und er will das Mullah-Regime stürzen, ohne jedoch zu wissen, wer zukünftig die Macht im Iran übernehmen soll. Kai Küstner meint, dass die Gelegenheit für Trump und den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu für Angriffe günstig war, da der Iran – unter anderem durch den „12-Tage-Krieg“ im vergangenen Jahr - geschwächt war. Jiffer hält es auch für möglich, dass Trump persönliche Gründe hatte. Schließlich hatten ihm die Iraner nach dem US-Attentat auf den iranischen General Soleimani persönlich gedroht. Vielleicht, sagt Jiffer, wollte Trump sogar von den Epstein-Files ablenken. Der Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni sieht nun innenpolitische Probleme auf Trump zukommen: Trumps MAGA-Basis sei in der Kriegsfrage gespalten. Die eine Seite sage, sie wollte nicht, dass die USA sich in kriegerischen Konflikten im Ausland engagierten. Die andere Seite sage, dies sei auch „America First“, auf diese Weise die US-Interessen in der Welt zu vertreten. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Kommentar zur Iran-Eskalation: Es gibt kein klares strategisches Ziel: https://www.tagesschau.de/kommentar/angriff-auf-iran-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!": https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller): https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:98098fae1e409993/
Trumps Zoll-Chaos
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Der Supreme Court, das oberste Gericht im Land, erklärte einen großen Teil von Präsident Trumps Zöllen für unrechtmäßig, weil er die Zustimmung des Kongresses nicht eingeholt hatte. Erstmals bei einem zentralen Vorhaben von Trumps zweiter Amtszeit setzen ihm die Verfassungsrichter eine Grenze. Kein Wunder, dass ein aufgebrachter Präsident anschließend die Richter beschimpfte und umgehend neue weltweite Zölle ankündigte - in Höhe von 15 Prozent für die nächsten 150 Tage. Eine Möglichkeit, die ihm ein anderes Gesetz erlaubt als das, auf das er seine globalen Zölle basiert hatte. Doch es bleiben viele Fragen offen: Was bedeuten die neuen Zölle etwa für die Handelspartner? Die EU legte prompt das Handelsabkommen mit den USA auf Eis. Was passiert nach den 150 Tagen? Geht Trump nun einer seiner wichtigsten außenpolitischen Hebel verloren? Und drohen der US-Regierung nun Rückzahlungen in Milliardenhöhe? Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon versuchen in dieser Folge, das Chaos um Trumps Zollpolitik ein wenig zu ordnen. Ingo wertet das Urteil als "Sieg für die Unabhängigkeit des Obersten Gerichts, als Sieg für die Gewaltenteilung und damit letztlich für die Demokratie in den USA". Zölle seien für Trump ein machtpolitisches Instrument - so der Tagesthemen-Moderator, dadurch setzte er andere Staaten unter Druck. Am Ende sprechen Ingo und Jiffer noch über einen drohenden Militärangriff der USA auf den Iran. Beide stellen fest, dass sich die Motivation der US-Regierung offenbar verändert hat. Ging es der Regierung Trump anfänglich eher darum, das Mullah-Regime absetzen und die Zivilbevölkerung schützen zu wollen, scheint Trump mit der Drohkulisse des massiven Militär-Aufmarsches in der Golf-Region nun in erster Linie einen "Deal" zum iranischen Atomprogramm erzwingen zu wollen. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Demonstrative Zuversicht - trotz Zoll-Chaos https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html Neue US-Zölle gelten ab 24.Februar https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html TV Doku: "Selenskyj – das entscheidende Jahr" https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Alles Geschichte – Der History Podcast "SKANDAL! Als Watergate die USA erschütterte" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9541175789396c92/
Die transatlantische Abrechnung
Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni analysieren die Münchner Sicherheitskonferenz. Im „Bayerischen Hof“ findet einmal im Jahr das wichtigste Treffen für Sicherheitspolitik und Verteidigung statt – dieses Jahr mit besonderer Spannung erwartet, nach allem, was im ersten Jahr der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump passiert ist. Und vor allem nach der „Schock-Rede“ von US-Vizepräsident J.D. Vance im Vorjahr. Umso neugieriger waren die beiden Podcast-Hosts, was Spitzenpolitiker von beiden Seiten des Atlantiks jetzt über die „Beziehungskrise“ denken. Bei den „Oscars der Geopolitik“ standen vor allem die Auftritte von Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio im Mittelpunkt. Rubios Rede war zwar etwas versöhnlicher als die von J.D. Vance. Er betonte einerseits die gemeinsame Geschichte zwischen Europa und Amerika, warnte zugleich vor den Folgen der Globalisierung, einem „Klimakult“ und vor allem zu offenen Grenzen in der Migrationspolitik – und forderte die Europäer auf, dem amerikanischen Weg zu folgen. Das hatte Merz am Tag zuvor aber mehr als deutlich abgelehnt. Die Beziehung sei also beendet, aber lasst uns Freunde bleiben – so fasst Vassili Golod die Rede von Bundeskanzler Merz zusammen. Der Leiter des ARD-Studios in Kiew ist ebenso zu Gast in dieser Folge wie Kai Küstner, Co-Host des Podcasts „Streitkräfte und Strategien“. Die Vierer-Runde diskutiert die globalen Folgen der neuen Weltordnung und was von München übrigbleibt. Bilanz der Sicherheitskonferenz https://www.tagesschau.de/inland/bilanz-muenchner-sicherheitskonferenz-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Bosettis Woche http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-awr
Bad Bunnys Liebesbotschaft beim Super Bowl
Jiffer und Ingo haben für diese Folge die Nacht zum Tag gemacht und den Super Bowl live im Fernsehen verfolgt. Selten in der Geschichte der nordamerikanischen Footballliga NFL war die Halbzeit-Show des Saison-Finales so politisch wie diesmal. Der Latino-Superstar Bad Bunny zog nicht nur eine bunte, elektrisierende Tanzshow ab, sondern er hatte auch eine klare politische Message: "Gemeinsam sind wir Amerika" stand auf dem Football, den er in die Kamera hielt. Für Jiffer war die Show eine "Feier von puerto-ricanischer Kultur, von Vielfalt und Toleranz" - inklusive einer echten Hochzeit. Gemeinsam analysieren Jiffer und Ingo die Show und beschäftigen sich mit der Frage, warum sich die NFL ausrechnet für den umstrittenen Musiker Bad Bunny entschieden hat. Wenn so ein Protest gegen die Trump-Regierung mit Tanz, Freude und einem Augenzwinkern rüberkommt, hat das gleich eine andere Wucht, findet Ingo. Am Ende sprechen die beiden Hosts mit der USA-Korrespondentin Nina Barth, die ihre persönlichen Eindrücke aus dem Football Stadion im kalifornischen Santa Clara schildert. Und Trump? Der blieb, anders als im vergangenen Jahr, dem Finale fern. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er die Halbzeitshow als einen "Schlag ins Gesicht" für die USA - und als eine der schlechtesten Shows, die er je gesehen habe. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Bad Bunny beim Super Bowl https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/superbowl-bad-bunny-trump-100.html Seahawks feiern Super-Bowl-Triumph gegen Patriots https://www.sportschau.de/american-football/nfl/seahawks-feiern-super-bowl-triumph-gegen-patriots,nfl-super-bowl-seahawks-patriots-100.html 11KM: der tagesschau-Podcast über Super Bowl https://1.ard.de/11KM_SuperBowl_BadBunny Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen https://1.ard.de/15Minuten
Stolpert Trump über die Streets of Minneapolis?
Bruce Springsteen schreibt einen Protestsong und tritt bei den Demos in Minneapolis auf. Der Boss hält mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump und den brutalen Einsätzen der Einwanderungsbehörde “ICE” nicht hinterm Berg. Er singt von “King Trump’s private army” und vom Widerstand der Einwohner: “Citizens stood up for justice, their voices ringin’ through the night”, die Stimmen der Demonstranten klingen durch die Nacht! Längst ist “Streets of Minnesota” zur Hymne des Widerstands gegen Trumps Einwanderungs-Politik geworden. Auch bei der Grammy-Verleihung dreht sich vieles um “ICE”: Bad Bunny ruft "ICE Raus - Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“, als er die Auszeichnung erhält. Wie Widerstand in der Kulturszene wächst und welchen Druck das auf Trump ausübt, ist das erste Thema des Podcasts. Ingos Analyse: “Es schält sich ein Muster heraus, dass Druck die Sprache ist, vielleicht auch die einzige, die Donald Trump da zu verstehen scheint.” Aber auch außenpolitisch schwelen etliche Krisen weiter. Dazu sprechen der Tagesthemen-Moderator und seine Frau Jiffer in der zweiten Hälfte dieser Folge mit Holger Stark, dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeit, der gerade ein Buch über das transatlantische Verhältnis geschrieben hat: "Das erwachsene Land". Er sieht in Trump einen ‘Jahrhundertpolitiker’ und erklärt, was aus dem deutsch-amerikanischen Verhältnis werden kann und warum Trump dabei eine historische Chance bietet: "Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden." So wie Holger Stark, sehen Jiffer und Ingo einen ‘Hallowach-Moment’ für das transatlantische Verhältnis. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Grammy Awards für Bad Bunny und ICE-Proteste https://www.tagesschau.de/kultur/grammy-bad-bunny-100.html Springsteen singt bei Protest-Demo in Minneapolis https://www.ndr.de/springsteen-116.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Buch von Holger Stark https://www.ullstein.de/werke/das-erwachsene-land/hardcover/9783549110188
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