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Mehr Was mit Kunst - Ein Podcast von und mit Johann König
In “Was mit Kunst” lichtet Johann König den Schleier der exklusiven Kunstwelt, indem er Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstsammler*innen interviewt. Die Gäste sprechen über ihren Werdegang, ihre Werke und reflektieren über die Entscheidungen, die sie in ihrer Karriere getroffen haben, wie sie Hindernisse überwunden und sich von Zuschreibungen freigemacht haben. Ein einmaliger Zugang zu prägenden Akteur*innen der Kunstszene. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram: https://www.instagram.com/johann.koenig/ Facebook: https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/ X: https://x.com/johannkoenig Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com
... with Joana Schneider on Arte Povera and Textile Sculpture
In this episode, Johann König speaks with artist Joana Schneider about her distinctive sculptural practice, defined by her approach to repurposing textiles and other found materials. Starting from early experiments with unconventional materials like lip gloss and makeup, Schneider reflects on her path toward developing an artistic language rooted in intuition, materiality, and transformation. From touring in a band with her sister to studying fashion and textiles in The Hague, her journey has always been driven by a desire to create. At the core of her work is an Arte Povera-like approach: Schneider collects materials such as ropes, fishing nets, and coastal remnants—objects shaped by time, environment, and use. These materials are then carefully reworked, dyed, and layered into complex, organic forms that seem to grow, bloom, and evolve. She speaks about her need for materials to carry a certain “soul,” her fascination with the artificial landscapes of the Netherlands, and her process of translating found matter into immersive sculptural environments. The conversation also touches on a live intervention during her exhibition opening at KÖNIG TELEGRAPHENAMT, where she cuts open one of her works—revealing it as something alive, unfolding in real time. More about the ARTIST [https://www.koeniggalerie.com/collections/joana-schneider] More about the EXHIBITION [https://www.koeniggalerie.com/blogs/exhibitions/joana-schneider-eeuwen] Follow Johann König on his social media channels: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] If you have any questions or comments, please feel free to contact us by email at: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Guido Maria Kretschmer über seine Kunstsammlung und die Bewunderung für Talent
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Designer Guido Maria Kretschmer über seine Leidenschaft für Kunst und darüber, wie das Sammeln eigentlich beginnt. Kretschmer erzählt von seinen frühen Begegnungen mit Kunst, von seiner ersten Arbeit des Künstlers Heinrich Vogeler, und davon, wie sehr Kunst den Blick prägt: Wer sich mit ihr beschäftigt, lernt zu sehen – eine Fähigkeit, die auch für Designer und andere visuell arbeitende Menschen entscheidend ist. Gemeinsam mit seinem Mann Frank baut Kretschmer seit vielen Jahren eine Sammlung auf. Für ihn steht dabei nicht Spekulation im Vordergrund, sondern die Frage: Mit welchen Werken möchte ich leben? In seiner Sammlung finden sich Arbeiten von Künstler:innen wie Sarah Lucas, Lyoudmila Milanova, Johannes Grützke oder Norbert Bisky, ebenso wie Werke junger Künstler:innen, die er bei Akademie-Rundgängen entdeckt. Im Gespräch geht es um das Sammeln als Form der Begeisterung für das Talent anderer, um die besondere Macht einer privaten Hängung, die Werke in neue Kontexte bringt, sowie um seine vielen Anekdoten aus der Kunstwelt, die seine Sammlung geprägt haben. Kretschmer erzählt auch von dem schmerzhaften Moment, als ein Teil seiner Werke gestohlen wurde – und davon, welche Arbeiten er behalten würde, selbst wenn er fast alles verkaufen müsste. Am Ende bleibt für ihn eine zentrale Erkenntnis: Kunst ist mehr als Besitz. Sie ist ein Gefühl, eine Sehnsucht – und vielleicht der schönste Weg, sich mit der Kreativität anderer Menschen zu verbinden. WAS MIT KUNST … mit Norbert Bisky HIER [https://tr.ee/VLTTHn10q4] hören. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER [https://tr.ee/Fs5_zX9LHh] hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Florian Schwarz auf Spurensuche in der DDR-Kunst
Florian Schwarz ist Sammler und Initiator des Instagram-Kanals Unboxing DDR | Kunstsammlung SWRZ Collection [https://www.instagram.com/ddr.unboxing/?hl=de], auf dem er neu erworbene Werke ostdeutscher Kunst auspackt, einordnet und diskutiert – oft im Dialog mit anderen Stimmen aus der Kunstwelt. In dieser Folge spricht er mit Johann König darüber, wie sich Kunst in der DDR kunsthistorisch fassen lässt und warum sich gerade heute ein neuer Blick auf dieses Kapitel deutscher Kunstgeschichte lohnt. Schwarz erklärt, wie Kunst im sozialistischen Staat bewusst öffentlich zugänglich gemacht wurde – etwa über Betriebe, öffentliche Gebäude und Ausstellungen –, jedoch stets eingebettet in staatliche Kulturpolitik und ideologische Rahmenbedingungen. Kunst sollte Teil des Alltags sein, ohne dabei frei von Kontrolle zu sein. Ein weiterer Schwerpunkt ist der staatlich organisierte Kunsthandel der DDR, der zunächst mit Antiquitäten und Alten Meistern begann und später auch zeitgenössische Kunst für den Westen exportierte, um Devisen zu erwirtschaften. Schwarz spricht über die Künstler:innen, die in der DDR hervorgebracht wurden, über westdeutsche Sammler, die früh ostdeutsche Kunst erwarben, und über seine eigene Sammlerpraxis, die er mit Detektivarbeit vergleicht: filtern, recherchieren, vergleichen – und irgendwann zugreifen. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER [https://tr.ee/Fs5_zX9LHh] hören. WAS MIT KUNST … mit Wilhelm Schürmann HIER [https://tr.ee/hsTyRez0iE] hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Christopher Lehmpfuhl in seinem mobilen Atelier über die Freiheit des Pleinair
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Maler Christopher Lehmpfuhl über seinen Werdegang, seine Arbeitsweise und seine Haltung zur zeitgenössischen Malerei. Schon als Kind wusste Lehmpfuhl, dass er draußen, vor Ort und im direkten Kontakt mit Landschaften und Interieurs arbeiten wollte. Dieses Prinzip verfolgt er konsequent bis heute – plein air zu malen ist für ihn unverhandelbar. Sein Mercedes Sprinter ist mehr als nur Transportmittel: Er ist Atelier und Maßstab für die Größe seiner Bilder. Lehmpfuhl erklärt, wie er aus nur sechs bis sieben Farben eine schier unendliche Vielfalt schafft und warum er den Pinsel gegen seine Hände eingetauscht hat, um die unmittelbare Wirkung der Farbe zu spüren. Im Gespräch wird auch deutlich, wie Lehmpfuhl sich gegen Kritiker:innen und äußere Erwartungen behauptet. „Ich habe gelernt, dass man auch aus einer Nebenszene eine Hauptszene machen kann“, sagt er – ein Motto, das seine Arbeit, seine Freiheit und seinen kompromisslosen Blick auf die Malerei prägt. Mehr Infos über den KÜNSTLER [https://www.koeniggalerie.com/collections/christopher-lehmpfuhl] Mehr zur AUSSTELLUNG [https://www.koeniggalerie.com/blogs/exhibitions/christopher-lehmpfuhl-neue-werke-von-der-museumsinsel] Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Felix Torkar über das brutalistische Berlin und rohe Ehrlichkeit
In dieser Episode von WAS MIT KUNST trifft Johann König den Architekturhistoriker Dr. Felix Torkar, der sich seit über zehn Jahren intensiv mit der brutalistischen Architektur Berlins beschäftigt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist sein Buch „Brutalist Berlin“ – und die Frage, was Brutalismus eigentlich ist. Torkar erklärt, warum Brutalismus weniger ein klar definierter Stil als vielmehr eine Haltung war: der Wille, ehrlich zu bauen, Materialien nicht zu verkleiden und Konstruktionen sichtbar zu machen. Beton sollte zeigen, wie ein Gebäude entsteht und zusammenhält – roh, direkt und nachvollziehbar. Sie sprechen über St. Agnes und Werner Düttmann, über den radikalen Umbau der Städte in den 1960er Jahren, den Abriss von Gründerzeitbauten und das große Vertrauen, das jungen Architekt:innen damals entgegengebracht wurde. Stahlbeton eröffnete neue Möglichkeiten – technisch, formal und gesellschaftlich –, brachte aber auch massive Eingriffe ins Stadtbild mit sich. Ein zentrales Thema ist die heutige Wiederentdeckung des Brutalismus: als Gegenbewegung zu einer entmaterialisierten, neoliberalen Welt, als Sehnsucht nach etwas Physischem, Massivem, Begreifbarem. Torkar spricht über Nachhaltigkeit, über die „goldene Energie“ bestehender Gebäude – und darüber, warum Brutalismus sich so gut fotografieren lässt. Eine Folge über Beton, Öffentlichkeit, gesellschaftliche Utopien und die Frage, warum uns diese Architektur heute wieder so unmittelbar berührt. Das Buch „Brutalist Berlin“ HIER [https://www.koeniggalerie.com/products/brutalist-berlin-guide?_pos=2&_sid=e1eb89900&_ss=r] bestellen. WAS MIT KUNST … with Anders Lendager HIER [https://tr.ee/DRbCGwNnU5] hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]