
Diagnose: Unangepasst - Der Albtraum Tripperburg
Podcast von Mitteldeutscher Rundfunk
Machtsysteme, die Frauen systematisch unterdrücken. Der sechsteilige Podcast “Diagnose: Unangepasst” macht Geschichten von Frauen unter Macht- und Kontrollsystemen zum Thema. Dazu wird das düstere Kapitel der grausamen geschlossenen venerologischen Stationen in der DDR aufgearbeitet. Hier wurden scheinbar “unangepasste” Mädchen und junge Frauen eingesperrt und misshandelt, um sie nach sozialistischem Vorbild umzuerziehen. Journalistin Charlotte Witt begibt sich mit drei betroffenen Frauen auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Sie blicken auf Machtsysteme damals wie heute und suchen nach Antworten. Wieso weiß bis heute kaum jemand Bescheid, was auf diesen Krankenstationen passiert ist? Warum hat niemand eingegriffen? Wie gehen die Frauen mit dem Erlebten um? Und welche Auswirkungen hat das auf junge Menschen heute? Der neue ARD-Podcast “Diagnose: Unangepasst”, ab dem 30. April in der ARD Audiothek und überall wo es Podcast gibt.
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Am Anfang dieser Folge macht sich Charly auf die Suche nach den Verantwortlichen. Doch sie muss sich eingestehen: Es wird kein abschließendes Geständnis, keine Einsicht geben. Mit dieser Erkenntnis treffen wir auf Sabine und Sarah. Sie besprechen miteinander, was sie durchgemacht haben und wie sie heute auf die Verantwortlichen blicken. Außerdem trifft Sabine eine Person aus ihrer Vergangenheit wieder: die Fürsorgerin Frau R. Die Frau, die Sabine und Yvonne unterstützt hat. Das erwartet euch in dieser Folge: (03:24) - Der ehemalige Gynäkologe Martin B. berichtet von den Stationen. (06:29) - Ein Blick in die Akten: Wie wurde über die Frauen gesprochen? (11:52) - Heute: Gesellschaftliches Engagement in der Aufarbeitung (13:47) - Sabine und Sarah tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. (16:30) - Sabine und Sarah: “Wir würden mit Verantwortlichen sprechen.” (21:47) - Sabine will Frau R. noch einmal treffen (25:47) - Besuch bei Frau R. im Seniorenheim (30:34) - Welchen Einfluss Sabines eigene Aufarbeitung auf ihre Familie hat (33:16) - So geht es weiter für Sabine, Sarah und Bettina Mehr Infos, Hintergründe und Interviews zum Thema “Tripperburgen” findet ihr auf mdr.de: https://1.ard.de/schwerpunkt-tripperburg. Die MDR-Doku produziert von Constantin Film “Trauma Tripperburg - Gewalt gegen Frauen in der DDR” könnt ihr hier nachschauen: https://1.ard.de/tripperburg-doku. Für Kritik, Fragen und Anmerkungen schickt uns eine Mail an: publikumsservice@mdr.de. Hier findet Ihr eine Übersicht und Linksammlung zu ersten Anlaufstellen für Betroffene von SED-Unrecht. Diese entstand in Kooperation mit der SED-Opferbeauftragten des Deutschen Bundestages: https://www.uniklinikum-jena.de/sedgesundheitsfolgen/F%C3%BCr+Betroffene.html. Unsere Hörempfehlung: “Springerstiefel - Fascho oder Punk?” könnt ihr in der ARD Audiothek hören oder überall, wo es Podcasts gibt: https://www.ardaudiothek.de/sendung/springerstiefel-fascho-oder-punk/94811946/. Credits: Idee: Charlotte Witt und Ann-Kathrin Canjé Projektleitung: Amelie Hüsni Dramaturgie und Script: Sophie Rauch und Floris Asche Recherche und Factchecking: Ann-Kathrin Canjé, Charlotte Witt, Pia Uffelmann, Julian Daum und Kristin Kasten Technische Produktion und Sounddesign: Ole Zender Artwork: Marie Ronniger und Jan Wurtmann Dramaturgische Beratung: Emily Ulbricht Redaktion: Anais Roth und Andrea Besser-Seuss Produktionsleitung: Evelyn Wenzel Mit Originalmusik von Judith van Waterkant und Stephan Witzovsky. Besonderen Dank an den MDR Rundfunkchor und das MDR Sinfonieorchester. © Eine MDR Produktion für die ARD 2024, gefördert von MDR next.

In dieser Folge erfahren wir, wie es für Bettina und Sarah weitergegangen ist. Bettinas Sohn wird zur Adoption freigeben, eine Angst, die Sarah täglich begleitet. Warum gibt es für die Frauen keinen Moment zum Aufatmen? Und was ist mit den Verantwortlichen passiert? Im zweiten Teil der Folge nähern wir uns dem Thema Aufarbeitung und inwieweit es Gerechtigkeit für die betroffenen Frauen gibt. Das erwartet euch in dieser Folge: (03:47) - Bettinas Sohn wird zwangsadoptiert (08:41) - Sarahs Leben nach der “Tripperburg” (10:40) - Das Ende der DDR und der “Tripperburgen” (13:30) - Der Prozess der Aufarbeitung wird angeschoben (17:30) - Die Rolle der Forschung bei der Aufarbeitung (21:29) - Exkurs mit Mithu Sanyal: Systemische Gewalt gegen Frauen (28:15) - So läuft die persönliche Aufarbeitung von Bettina und Sarah (30:47) - Rehabilitation: Was ist das? (33:06) - Charly macht sich auf die Suche nach Verantwortlichen Mehr Infos, Hintergründe und Interviews zum Thema “Tripperburgen” findet ihr auf mdr.de: https://1.ard.de/schwerpunkt-tripperburg. Für Kritik, Fragen und Anmerkungen schickt uns eine Mail an: publikumsservice@mdr.de. Unsere Hörempfehlung: “ARD Crime Time” könnt ihr in der ARD Audiothek hören und überall, wo es Podcasts gibt. In der neuen Folge geht es um einen Fall aus Hessen: https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-crime-time-der-true-crime-podcast/64622682/. Credits: Idee: Charlotte Witt und Ann-Kathrin Canjé Projektleitung: Amelie Hüsni Dramaturgie und Script: Sophie Rauch und Floris Asche Recherche und Factchecking: Ann-Kathrin Canjé, Charlotte Witt, Pia Uffelmann, Julian Daum und Kristin Kasten Technische Produktion und Sounddesign: Ole Zender Artwork: Marie Ronniger und Jan Wurtmann Dramaturgische Beratung: Emily Ulbricht Redaktion: Anais Roth und Andrea Besser-Seuss Produktionsleitung: Evelyn Wenzel Mit Originalmusik von Judith van Waterkant und Stephan Witzovsky. Besonderen Dank an den MDR Rundfunkchor und das MDR Sinfonieorchester. © Eine MDR Produktion für die ARD 2024, gefördert von MDR next.

CN: In dieser Folge sprechen wir über Alkoholsucht, Gewalt gegen Frauen und über Trauma. Wenn euch das belasten könnte, so etwas zu hören, dann hört diese Folge besser später oder nicht allein. Wie leben die Frauen mit dem, was sie in den Tripperburgen erlebt haben? Wie gehen sie mit dem Trauma um? Wir hören wieder Sabine und später auch ihre Tochter Yvonne. Sabine spricht übers Weitermachen, Folgeschäden und ihren Umgang mit der Vergangenheit. Welche weitreichenden Auswirkungen hat die Zeit in der Tripperburg auf ihr Leben? Die Psychologin Tolou Maslahati gibt zudem Einblicke in die Trauma-Forschung und spricht über Therapiemöglichkeiten. Das erwartet euch in dieser Folge: (02:47) - Sabines Leben nach der Entlassung (05:19) - Sabine wird schwanger (10:21) - Eine besondere Mutter-Tochter-Beziehung (12:28) - Sabine erzählt ihrer Tochter von der Tripperburg (15:40) - Trauma: Was ist das und welche Folgen kann es haben? (19:20) - Gespräch mit Tolou Maslahati: Umgang mit Trauma (21:53) - Sabines Alkoholsucht und ihr Weg daraus (27:23) - Wie ist es Bettina und Sarah nach der Tripperburg ergangen? Mehr Infos, Hintergründe und Interviews zum Thema “Tripperburgen” findet ihr auf mdr.de: https://1.ard.de/schwerpunkt-tripperburg. Das ausführliche Interview mit Psychologin Tolou Maslahati könnt ihr hier nachlesen: https://1.ard.de/tripperburg-trauma-bewaeltigung. Für Kritik, Fragen und Anmerkungen schickt uns eine Mail an: publikumsservice@mdr.de. Unsere Hörempfehlung: “Lost Sheroes” findet ihr in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. Hier könnt ihr reinhören: https://1.ard.de/lost-sheroes. Ihr kämpft mit einer Sucht und sucht nach Unterstützung? Hilfe findet ihr bei das “Blaue Kreuz”. Mehr Infos und Kontakte findet ihr hier: https://www.blaues-kreuz.de/de/wege-aus-der-sucht/. Hilfsangebote bei psychischen Problemen und Suizidgedanken bekommt ihr bei der Telefonseelsorge. Die erreicht ihr unter: 0800 1110111. Credits: Idee: Charlotte Witt und Ann-Kathrin Canjé Projektleitung: Amelie Hüsni Dramaturgie und Script: Sophie Rauch und Floris Asche Recherche und Factchecking: Ann-Kathrin Canjé, Charlotte Witt, Pia Uffelmann, Julian Daum und Kristin Kasten Technische Produktion und Sounddesign: Ole Zender Artwork: Marie Ronniger und Jan Wurtmann Dramaturgische Beratung: Emily Ulbricht Redaktion: Anais Roth und Andrea Besser-Seuss Produktionsleitung: Evelyn Wenzel Mit Originalmusik von Judith van Waterkant und Stephan Witzovsky. Besonderen Dank an den MDR Rundfunkchor und das MDR Sinfonieorchester. © Eine MDR Produktion für die ARD 2024, gefördert von MDR next.

In dieser Folge berichtet Sabine vom Tag ihrer Entlassung und wie es für sie weiterging. Auch nach der “Tripperburg” erfährt sie weiter Unterdrückung und Ausgrenzung. Davon berichtet Sarah, die bereits in ihrer Jugend ausgegrenzt wird. Sie berichtet davon, wie sie die staatliche Unterdrückung erlebt hat und welche Auswirkungen, das auf ihr Leben bis heute hat. Das erwartet euch in dieser Folge: (05:18) - Tag der Entlassung: Sabine kommt endlich frei (10:35) - So erlebt Sarah die Unterdrückung (16:16) - Staatliche Unterdrückung in der DDR (21:41) - Sarah kommt in den Jugendwerkhof (24:18) - Sozialistische Erziehung in der DDR (26:22) - So wirkt sich Unterdrückung auf Jugendliche aus (30:05) - Exkurs: Das Frauenbild in der DDR (32:06) - Umgang mit Trauma Mehr Infos, Hintergründe und Interviews zum Thema “Tripperburgen” findet ihr auf mdr.de: https://1.ard.de/schwerpunkt-tripperburg. Für Kritik, Fragen und Anmerkungen schickt uns eine Mail an: publikumsservice@mdr.de. Unsere Hörempfehlung: “Tabulos” findet ihr in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. In der neuen Staffel stellt euch Host Claudia Kamieth alle zwei Wochen spannende Geschichten vor: https://1.ard.de/tabulos. Credits: Idee: Charlotte Witt und Ann-Kathrin Canjé Projektleitung: Amelie Hüsni Dramaturgie und Script: Sophie Rauch und Floris Asche Recherche und Factchecking: Ann-Kathrin Canjé, Charlotte Witt, Pia Uffelmann, Julian Daum und Kristin Kasten Technische Produktion und Sounddesign: Ole Zender Artwork: Marie Ronniger und Jan Wurtmann Dramaturgische Beratung: Emily Ulbricht Redaktion: Anais Roth und Andrea Besser-Seuss Produktionsleitung: Evelyn Wenzel Mit Originalmusik von Judith van Waterkant und Stephan Witzovsky. Besonderen Dank an den MDR Rundfunkchor und das MDR Sinfonieorchester. © Eine MDR Produktion für die ARD 2024, gefördert von MDR next.

CN: In dieser Folge geht es um explizite Beschreibungen psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt. Es wird auch über Gewalt gesprochen, die von Ärzt:innen ausgeht. In dieser Folge führen Sabine und Bettina durch ihre Erlebnisse in der Tripperburg. Wie war der Alltag? Welche Frauen kamen in die Tripperburg? Wie haben sie sich gefühlt und vor allem: Was ging in ihnen vor? Neben diesen persönlichen Geschichten liefert die Folge auch Hintergründe und Zahlen zu den inhaftierten Frauen, Infektionszahlen, sowie Antworten auf die Fragen: Gab es solche Maßnahmen davor auch schon? Wo und wann? Und vor allem: Warum? Das erwartet euch in dieser Folge: (03:14) - So wächst Bettina auf (08:46) - Bettinas Weg in die “Tripperburg” (11:41) - Inside “Tripperburg”: Bettina erzählt vom Stationsalltag (18:16) - Forschung: Was hat man bisher herausgefunden? (23:31) - Stasi-Akten zum ehemaligen Stationsleiter Gerd M. (26:55) - Ein ehemaliger Sanitäter erzählt von den Fahrten zur “Tripperburg” (30:11) - So liefen die Untersuchungen ab (35:19) - Die Hoffnung auf Freiheit nach der “Tripperburg” Mehr Infos, Hintergründe und Interviews zum Thema “Tripperburgen” findet ihr auf mdr.de: https://1.ard.de/schwerpunkt-tripperburg. Für Kritik, Fragen und Anmerkungen schickt uns eine Mail an: publikumsservice@mdr.de. Unsere Hörempfehlung: “Tabubruch” könnt ihr in der ARD Audiothek hören und überall, wo es Podcasts gibt. Dort findet ihr jeden Monat eine neue Folge: https://www.ardaudiothek.de/sendung/tabubruch/76266936/. Credits: Idee: Charlotte Witt und Ann-Kathrin Canjé Projektleitung: Amelie Hüsni Dramaturgie und Script: Sophie Rauch und Floris Asche Recherche und Factchecking: Ann-Kathrin Canjé, Charlotte Witt, Pia Uffelmann, Julian Daum und Kristin Kasten Technische Produktion und Sounddesign: Ole Zender Artwork: Marie Ronniger und Jan Wurtmann Dramaturgische Beratung: Emily Ulbricht Redaktion: Anais Roth und Andrea Besser-Seuss Produktionsleitung: Evelyn Wenzel Mit Originalmusik von Judith van Waterkant und Stephan Witzovsky. Besonderen Dank an den MDR Rundfunkchor und das MDR Sinfonieorchester. © Eine MDR Produktion für die ARD 2024, gefördert von MDR next.
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