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Mehr Dunkle Fäden
Dunkle Fäden ist ein True-Crime-Podcast jenseits klassischer Erzählmuster. Hier wird nicht über Täter gesprochen – hier erhalten sie eine Stimme.In jeder Folge schlüpft Luke Stuckberry in die Rolle eines realen Serienmörders und erzählt den Fall aus der Ich-Perspektive. Diese Passagen sind bewusst als dramaturgische Interpretation angelegt: Sie basieren auf bekannten Fakten, Aussagen, Tatabläufen und historischen Quellen, verdichten diese jedoch zu einer erzählerischen Innenansicht.Die Gedanken, Gefühle und Rechtfertigungen der Täter sind dabei nicht wörtlich überliefert, sondern spekulativ rekonstruiert. Sie folgen psychologischen Mustern, bekannten Verhaltensweisen und nachvollziehbaren Motiven – ohne den Anspruch, die objektive Wahrheit des inneren Erlebens zu behaupten.Ergänzt werden diese Ich-Erzählungen durch sachliche Einordnungen und belegte Fakten, die den realen Kontext herstellen und die Grenze zwischen dokumentierter Realität und erzählerischer Verdichtung klar markieren.Dunkle Fäden nutzt Nähe als Stilmittel und Interpretation als Werkzeug. Nicht zur Verharmlosung oder Verherrlichung von Gewalt, sondern um verständlich zu machen, wie Täter sich selbst sehen – und wie dünn der Faden zwischen Selbstbild und Wirklichkeit sein kann.Ein Podcast für alle, die True Crime als psychologisches und erzählerisches Experiment begreifen und bereit sind, sich dieser unbequemen Perspektive zu stellen. Rechtlicher Hinweis / DisclaimerDer Podcast „Dunkle Fäden“ behandelt reale Kriminalfälle. Die in den Episoden dargestellten Sachverhalte beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die frei im Internet recherchiert werden können, sowie auf journalistischer und historischer Berichterstattung.Die erzählerischen Passagen aus der Ich-Perspektive der Täter stellen dramaturgische Interpretationen dar. Sie sind nicht als wörtliche Wiedergabe tatsächlicher Gedanken, Gefühle oder Aussagen der betreffenden Personen zu verstehen. Insbesondere die Darstellung innerer Zustände, Motive und Emotionen erfolgt spekulativ, orientiert sich jedoch an psychologischen Erkenntnissen, dokumentierten Verhaltensmustern und den bekannten Umständen der jeweiligen Fälle.Der Podcast erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige oder abschließende Darstellung der Ereignisse. Trotz sorgfältiger Recherche kann nicht ausgeschlossen werden, dass Informationen unvollständig, verkürzt oder fehlerhaft wiedergegeben werden.„Dunkle Fäden“ dient der journalistisch-narrativen Auseinandersetzung mit realen Verbrechen. Eine Verherrlichung, Rechtfertigung oder Verharmlosung von Gewalt und Straftaten ist ausdrücklich nicht beabsichtigt.
5 Folgen
Der Oma-Mörder – Die Maske der Normalität
In dieser eindringlichen Episode von Dunkle Fäden begibt sich Luke Stuckberry an einen Ort, den viele True-Crime-Formate bewusst meiden: tief hinein in die Gedankenwelt eines Täters. Diese Folge ist keine klassische Nacherzählung. Sie ist eine Rekonstruktion von innen heraus. Ein Mann, der nach außen als hilfsbereiter Pfleger erschien, nutzt Vertrauen als Zugang – und verwandelt Fürsorge in Kontrolle. Schritt für Schritt entfaltet sich ein psychologisches Profil, das weniger von plötzlicher Eskalation geprägt ist, sondern von leisen Entscheidungen, inneren Verschiebungen und einem wachsenden Bedürfnis nach Macht, Status und Bedeutung. Die Episode folgt seinem Weg von einer unscheinbaren Biografie über die perfide Instrumentalisierung seines Berufs bis hin zu einer Serie brutaler Taten, die lange unerkannt blieben. Dabei entsteht ein beklemmendes Bild davon, wie gefährlich Normalität sein kann, wenn sie zur Maske wird. Im Zentrum steht nicht nur das „Was“, sondern vor allem das „Warum“ – ohne zu entschuldigen, ohne zu relativieren. ⚠️ Hinweis zur Darstellung: Aus Gründen der Pietät wurden die Namen der Opfer in dieser Folge zensiert. Der Fall ist vergleichsweise aktuell, und die Anonymisierung erfolgt bewusst aus Rücksicht auf die Angehörigen sowie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte. Dunkle Fäden steht für das, was zwischen den Fakten liegt: die Gedanken, die Entscheidungen – und die unsichtbaren Linien, die alles verbinden. ⚠️ Trigger- & Content-Warnung Diese Podcastfolge enthält Darstellungen und Beschreibungen von Gewalt, Tod, Mord, psychischen Erkrankungen sowie belastenden oder verstörenden Inhalten. Die geschilderten Ereignisse können emotional herausfordernd sein, insbesondere für Menschen mit entsprechenden persönlichen Erfahrungen. Bitte höre diese Episode nur, wenn du dich dazu in der Lage fühlst.
Ed Kemper – Kontrolle, Fantasie, Eskalation
In dieser intensiven Episode von Dunkle Fäden taucht Luke Stuckberry tief in die verstörende Gedankenwelt von Edmund Kemper ein – einem der bekanntesten Serienmörder der amerikanischen Kriminalgeschichte. Anders als klassische True-Crime-Formate erzählt diese Folge nicht nur, was geschah, sondern versucht zu zeigen, wie ein Mensch zu solchen Taten fähig wird. Aus der Ich-Perspektive entfaltet sich eine beklemmende Reise: von einer Kindheit geprägt von Isolation, Kontrolle und emotionaler Kälte über erste Gewaltexperimente bis hin zu den grausamen Morden, die Kemper in den 1970er Jahren beging. Besonders eindringlich ist die Darstellung seiner inneren Logik – kühl, analytisch und erschreckend ruhig. Die Folge beleuchtet zentrale Stationen seines Lebens: die frühen Warnsignale, seine Zeit in der Psychiatrie, die perfide Manipulation seines Umfelds und schließlich den Mord an seiner eigenen Mutter – ein Wendepunkt, der als düsteres Zentrum seiner Taten erscheint. „Dunkle Fäden“ bleibt dabei seiner Linie treu: keine Verherrlichung, keine Rechtfertigung. Stattdessen entsteht ein beklemmendes Porträt eines Täters, das zeigt, wie nah das Unbegreifliche manchmal an der Oberfläche liegt. Eine Folge, die unter die Haut geht – und lange nachhallt.
Gary Ridgway – Die Stimme aus dem Schatten des Green River
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Zwischenfaden #1 – Von Krankenhausfluren zum Green River
In diesem ersten Zwischenfaden von Dunkle Fäden reflektiert Luke Stuckberry die erschütternde Geschichte von Charles Cullen, dem „Engel des Todes“. Wir blicken zurück auf seine Kindheit, seine Zeit als Krankenpfleger und die Mechanismen hinter seinen tödlichen Handlungen – Kontrolle, Routine und die erschreckende Stille des Systems. Zugleich gibt Luke einen Ausblick auf die kommende Folge über Gary Ridgway, den berüchtigten Green River Killer. Wir tauchen ein in das Leben eines Mannes, der Jahrzehnte lang im Verborgenen mordete, und erhalten erste Einblicke in seine Taten, seine Vorgehensweise und die dunklen Muster, die sein Handeln prägten. Ein Zwischenfaden zwischen zwei Abgründen: Rückblick, Reflexion und Vorschau auf das, was als Nächstes kommt.
Charles Cullen - Ich war da, als sie schliefen
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