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episode Gottes Reich wächst von selbst artwork
Gottes Reich wächst von selbst
„Ach wenn doch Gott endlich König werden würde – über Israel und über die ganze Welt!“ Elieser sehnte sich danach. Er war Pharisäer, für ihn war Gott schon jetzt der Herr, dem er gehorchte. In allem wollte er nach Gottes Geboten handeln. Wie gut wäre es, wenn endlich alle sich unter Gottes Herrschaft beugen würden! Elieser war gewiss: „Gott wird jeglicher menschlichen Herrschaft ein Ende setzen. Menschliche Herrscher sind doch immer gefährdet von Machtgier, Selbstherrlichkeit und Korruption. In Gottes Reich wird es das alles nicht mehr geben. Er wird gerecht herrschen. Kein Unschuldiger wird mehr leiden, niemand mehr unterdrückt. Alle richten sich dann nach Gottes Willen. Alles wird gut werden.“ Schon als Elieser das erste Mal Jesus reden gehört hatte, spürte er: Auch Jesus war erfüllt von dieser Sehnsucht nach Gottes Reich. Und er konnte so begeisternd und anschaulich davon reden. Elieser war längst nicht in allem einer Meinung mit Jesus. Doch er hörte ihm gern zu - auch an diesem Sabbat in der Synagoge, dem jüdischen Versammlungshaus. Jesus hatte Worte aus der Heiligen Schrift ausgelegt. Nach dem Gottesdienst wurde er umlagert von Pharisäern, die mit ihm diskutieren wollten. Auch Elieser war dabei. Ungeduldig wartete er, bis er endlich seine Frage an Jesus richten konnte: „Jesus, du willst doch auch, dass Gott bald seine Herrschaft antritt. Was lehrst du: Wird Gottes Reich schneller kommen, wenn unser Volk Gottes Gebote streng beachtet, wie wir Pharisäer es jetzt schon tun? Ein Rabbi hat gelehrt: ‚Wenn Israel nur ein einziges Mal den Sabbat wirklich halten würde‘ – konsequent ruhen, wie Gott es gebietet -, ‚würde der Messias kommen‘ und mit ihm das Reich Gottes.“ Da fiel ein anderer Pharisäer ein: „Und die Zeloten, die Aufständischen, meinen: ‚Wenn wir unsere römischen Besatzer besiegen und aus dem Land treiben, beschleunigen wir das Kommen des Gottesreiches.‘ Was sagst du dazu, Jesus?“ Jesus sah die Fragenden an. Er antwortete: „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.“ Elieser verstand sofort, was Jesus damit sagte. Schließlich säte er selbst in jedem Frühjahr Getreidesamen aus – von seinem Vater hatte er einen kleinen Acker geerbt. Und schon sein Vater hatte gesagt: „Der Weizen wächst nicht schneller, wenn du mit deinen Fingern an den Halmen ziehst.“ Gottes Reich wächst von selbst – automatisch -, aus der Kraft Gottes, die in ihm steckt. Wir Menschen sind es nicht, die Gott zum Durchbruch verhelfen. Elieser staunte über Jesus – über sein Vertrauen auf Gott. Mitten in dieser Welt, die so sehr bestimmt wird von menschlicher Schwäche und Schuld, lässt Gott sein Reich wachsen. „Wenn das stimmt“, dachte Elieser, „dann brauche ich mich nicht mehr krampfhaft abzurackern, als hänge Gottes Reich von mir ab. Kann ich so wie Jesus auf Gott vertrauen?“ Autor: Pastor Martin Knapmeyer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/16657194.gif]
Gestern - 4 min
episode Mit Jesus in den Wüstenzeiten unseres Lebens artwork
Mit Jesus in den Wüstenzeiten unseres Lebens
Die Wüste ist eine lebensfeindliche Landschaft: Kaum irgendwo sieht man Pflanzen wachsen. Menschliche Siedlungen in Oasen mit lebensspendendem Wasser muss man mit dem Fernglas suchen – und sieht sie oft nur als trügerische Fata Morgana. Nur wenige Tierarten trotzen dem harten Klima. Sand und Steine bis zum Horizont. Warum geht Jesus in die Wüste? Er ist doch gerade erst getauft worden und hat dabei erlebt, wie Gottes Geist durch den geöffneten Himmel auf ihn herabkam. Er hat die Worte Gottes selbst gehört: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Nun könnte er doch in vollem Selbstbewusstsein seinen Zug durch Israel antreten – es könnte ein Triumphzug werden für ihn, den Gottessohn. Aber nein, er geht zunächst in die Wüste – sie beginnt nur paar Meter neben dem Fluss, in dem er getauft wurde. Markus erzählt: Es ist der Geist Gottes, der ihn dahin treibt. Und der Vers danach aus dem Markusevangelium, Kapitel 1, Vers 13 - ist der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute: „Jesus war in der Wüste vierzig Tage und wurde auf die Probe gestellt von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.“ Warum die Wüste? Weil Jesus nicht drei Meter über dem Boden schweben soll. Sondern geerdet soll er sein: himmlischer Gottessohn, doch gleichzeitig ganz Mensch. Und zum Menschsein gehören nicht nur die Orte, in denen ich zu Hause bin und geborgen und gut versorgt, sondern auch die Wüste. Die Kargheit. Der Kampf ums Überleben. Und die Konfrontation mit dem Bösen. Denn in der Wüste gibt es nicht nur wilde, gar gefährliche Tiere – in ihr lauert auch die Versuchung: Jesus wird „auf die Probe gestellt von dem Satan“. Der will ihn verführen, ihn von seinem Auftrag abbringen: „Wenn du der Sohn Gottes bist, so nutz doch ohne Hemmung deine göttliche Macht! Lass es dir gut gehen, lass dich als Star feiern. Erhebe dich zum absoluten Herrscher, lass die anderen zu dir aufblicken.“ Jesus widersteht den Einflüsterungen. Er bleibt auf seinem geerdeten, menschlichen, menschenfreundlichen Weg. Er siegt über den Satan – und deshalb bricht mitten in der Wüste das Paradies aus: Die Tiere, die ihm gefährlich werden könnten, schaden ihm nicht. Er lebt im Frieden mit ihnen. Und die Engel dienen ihm – das Wort für „dienen“, das im griechischen Urtext an dieser Stelle steht, bedeutet vor allem: bei Tisch dienen, jemandem Speise auftragen. Jesus überlebt mitten in der Wüste, weil Engel ihn versorgen, die ganzen vierzig Tage über. Christsein bedeutet: zu diesem Jesus gehören. Dem Gottessohn, der gleichzeitig ganz und gar Mensch ist. Der wie wir in der Wüste überleben muss – in den Wüstenzeiten, die nun mal zu unserem Lebensweg gehören. In denen es uns mangelt an dem, was wir brauchen. Und in denen die Versuchung lauert. Aber Jesus ist mit in der Wüste. Wer mit ihm rechnet, kann seine Gegenwart spüren. Und mehr noch: seine Kraft. Die Kraft des Geistes, um zu widerstehen, um „nein“ zum Bösen zu sagen. Wer Jesus vertraut, kann mit ihm durchhalten in Wüstennot. Mit ihm kann mitten in der Wüste ein Stück Paradies aufblühen, Frieden uns erfüllen, wo wir voller Angst waren. Manchmal erscheinen sogar Engel, Boten Gottes – und seien sie in Menschengestalt -, die uns dienen. Die uns, wo wir mutlos und matt geworden sind, Speise reichen, Lebenskraft für unsere Seele. Jesus sagt zu denen, die ihm folgen: Ich selbst, euer Herr, bin „unter euch wie einer, der dient.“ Autor: Pastor Martin Knapmeyer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/16656181.gif]
21. Apr. 2024 - 4 min
episode Learning by doing artwork
Learning by doing
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das ist eine völlig korrekte Aussage - nur leider wird das nicht immer so gelebt. Erst vor kurzem sagte mir wieder jemand, dass er eine Stelle nicht bekommen hatte, weil er noch nicht genügend Berufserfahrung habe. Zu Recht fragte er: Wie soll ich an Erfahrungen kommen, wenn ich erst Erfahrung haben muss, um meine Erfahrungen machen zu können? Da beißt sich die Katze in den Schwanz, wie man so schön sagt. Wann haben Sie das letzte Mal den Satz von Ihrem Chef oder Gemeindeleiter gehört: „Probieren Sie es ruhig aus. Wenn es schief geht, lernen wir daraus und versuchen es anders.“ Traumhaft, wenn man so etwas gesagt bekommt. Sogar in christlichen Gemeinden kann man das anders erleben. Da dürfen in der einen Gemeinde gute Sänger nicht mitsingen, weil die Stimmfarbe dem Leiter nicht gefällt, oder in der anderen Gemeinde musste man erst an einer Art Casting teilnehmen, bevor man mitmachen durfte. Natürlich ist für unseren großen Gott nur das Beste gut genug. Allerdings: Gott setzt seinen Akzent ein bisschen anders.  „Kommt und lernt von mir!“ - hat Jesus gesagt. Wer lernt, übt. Zum Üben gehört, dass man Fehler macht, dass etwas nicht gelingt, dass man immer wieder mal von vorn anfangen muss. Unser Gott weiß das. Jesus sagte das nicht nur, er lebte das. Wenn ich z.B. sehe, welche Menschen Jesus in sein Kompetenzteam Weltmission gerufen hat, dann kann ich nur sagen: „Hut ab!“. Das war eine illustre Lern- und Lebensgemeinschaft, bestehend aus dem Choleriker Petrus, dem notorischen Zweifler Thomas, einem Zöllner, der es gewohnt war, andere über den Tisch zu ziehen oder den sogenannten Donnersöhnen, die sicher öfter mal über die Stränge geschlagen haben - und noch einige andere solcher Spezialisten. Was dabei herauskommen kann, wenn man bei Jesus lernen darf, also „learning by doing“ tun kann, sehen wir z.B. an Petrus. Vergleichen Sie z.B. die Petrusbriefe mit dem, was er in den Evangelien so alles gesagt hat.  In demselben Sinn verstehe ich auch Paulus, wenn er im Epheserbrief schreibt: Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. Paulus spricht hier von einem Liebelernprozess. Liebe gehört sicher zu den am meisten verwendeten und ebenso missverstandenen Worten unserer Sprache. In der Bibel werden drei Arten der Liebe unterschieden: Die Liebe unter Freunden, die Liebe in der Sexualität und eine sich hingebende, verschenkende Liebe, im Griechischen Agape genannt. Diese letzte Form der Liebe wird fast immer im Zusammenhang mit der Liebe Jesu genannt. Agape steht auch in diesem Satz von Paulus. Diese Form der Liebe ist die Einzige, die ohne Gegenliebe auskommt. Freundschaft und Sexualität bedingen eine Gegenliebe, um funktionieren zu können. Die göttliche Liebe, die Agape, liebt, auch wenn sie nicht zurückgeliebt wird. Aus dieser Liebe starb Jesus am Kreuz und sprach damit eine Einladung an alle Menschen aus, ganz egal, ob sie ihn auch lieben oder nicht. Er starb für uns, nicht weil wir gut oder liebenswert wären. Er starb, weil er sich für uns entschieden hat. Jeder Mensch hat darum die Chance, „ja“ zu dieser Liebe zu sagen - völlig unabhängig davon, wie gut oder schlecht sein Leben verlaufen ist. Wer ja zu dieser Liebe sagt, wird damit Teammitglied in Jesu Kompetenzteam Weltmission, meistens einfach nur „Gemeinde“ genannt. Als Jünger treten wir bis heute in diesen Liebelernprozess. Wir beginnen die Menschen so ehrlich, so vorbehaltlos - eben „wahrhaftig“ - zu lieben, wie Jesus sie auch liebt. Diese Liebe ist nicht zuerst Gefühl, sie ist eine Entscheidung. Die Entscheidung, für den anderen da zu sein, egal wie er mir gegenüber eingestellt ist. Diese Agape-Liebe kommt nicht von selbst, sie muss im Alltag eingeübt werden.    „Lasst uns diese Liebe lernen, in der Liebe wachsen“ schreibt Paulus. Mit dieser Aufforderung unterstreicht er, dass es uns nicht immer gelingen wird und dass wir sie erlernen dürfen und sollen. Indem wir diese Liebe üben, werden wir unserem Herrn und Vorbild Jesus Christus ähnlicher werden! Autor: Prediger Walter Undt ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/16655752.gif]
20. Apr. 2024 - 4 min
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Im Paradies ankommen
Es gibt Zeiten, da wird mir einfach alles zu viel. Wenn zu viele Menschen zu unterschiedliche Sachen von mir wollen und das möglichst auch noch sofort, dann geht irgendwann gar nichts mehr. Manchmal hilft dann nur noch, an der Reißleine zu ziehen. Dann schalte ich z.B. den Anrufbeantworter ein, der mir hilft, die Anrufe in der Reihenfolge abzuarbeiten, wie es nötig und mir möglich ist. Alles andere wird dann Punkt für Punkt erledigt. In solchen Momenten der Überforderung wünsche ich mich auf eine einsame Insel ohne Telefon, Internet und TV. Das kennen Sie sicher auch! Wenn diese Phasen der Anspannung überhandnehmen, kann es leichter als sonst geschehen, dass ich aus der Haut fahre und unsachlich werde. Die Haut ist dünn geworden und es können verletzende Worte über die Lippen kommen, was ich gar nicht will. Während ich solche Situationen vor Augen habe, frage ich mich:  Wie hat es nur Jesus geschafft, nicht ebenso zu reagieren, als er am Kreuz hing und dann noch von den beiden anderen Gekreuzigten angesprochen wurde? Hatte Jesus in dem Moment nicht wirklich selbst genug zu verarbeiten? Seine besten Freunde hatten geschlafen, anstatt sich dem Gebetskampf zu stellen, um den er sie gebeten hatte.  Als Judas ihn suchte, ging er ihm entgegen. Nicht Judas fand Jesus, Jesus fand seinen Verräter. Doch seine Jünger konnten mit dem Verrat nicht umgehen.  Petrus schlug einem Mann das Ohr ab. Jesus heilte es, ohne eine Moralpredigt zu halten. Danach verschwanden sie alle, bis auf Johannes und Petrus. Doch der Fels, auf den Jesus seine Gemeinde bauen wollte - so hatte er es Petrus gesagt -, war gerade jetzt kein Fels in der Brandung. Dreimal leugnete er, Jesus zu kennen. Als der Hahn krähte, verschwand auch er. Jesus war allein. Ganz allein in den Händen derer, die ihn schon lange umbringen wollten und Dank kunstvoll gestreuter Fakenews die Masse gegen ihn in Stimmung gebracht hatten. Eine Situation, bei der man aus der Haut fahren könnte. So eine bodenlose Ungerechtigkeit. So eine Gemeinheit, so eine Hilflosigkeit - kein Mensch könnte das aushalten. Diese Vorstellung reicht, um mir die Kehle zuzuschnüren. Doch es ging noch weiter: Eine Krone aus langen, spitzen Dornen wurde Jesus auf den Kopf gedrückt und man verhöhnte ihn als König. Man schlug ihn willkürlich und am Ende wurden seine Hände und Füße auf Holz genagelt. So hing er, geplagt von wahnsinnigen Schmerzen am Kreuz, neben zwei anderen, die dort auch hingen. Einer dieser Todgeweihten lästerte selbst hier noch über Jesus: „Hilf dir und uns, wenn du nicht nur leere Worte gemacht hast!“  Es ist so unvorstellbar, was Jesus alles ausgehalten hat, ohne aus der Haut zu fahren. Eine unerträgliche Fülle an körperlichen und seelischen Grausamkeiten ertrug er, um am Ende zu sagen: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Jesus hat keine Reißleine gezogen, hat sich nicht von seinen Engeln retten lassen.  Er tat das alles, um dem dritten Gekreuzigten sagen zu können, wie wir es im Lukasevangelium, Kapitel 23, Vers 43 nachlesen können: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Dieser dritte Mann am Kreuz hat begriffen: Wir gehören hier hin, Jesus nicht. Mit seinem Wunsch „Jesus, denke an mich, wenn du in deinem Zuhause, im Himmel bist!“ hat er sein ganzes Vertrauen auf Jesus, seinen Glauben zum Ausdruck gebracht. Es war sein Bekenntnis zu Jesus. Ein Bekenntnis, das ihm die Tür zur himmlischen Ewigkeit öffnete. „Heute wirst du mit mir im Paradies, in der Ewigkeit sein“ - das waren Worte der Liebe. Einer Liebe, die Gott in Jesus allen Menschen demonstriert hat. Eine Liebe, die übermenschliches Leiden ausgehalten und ertragen hat. Vielleicht war es sogar der schönste Moment im Sterben Jesu. Er starb aus Liebe, um Menschen retten zu können. Und in diesem Sterben ließ sich der Erste bereits retten. Ganz sicher weiß ich, dass jeder, der seine ganze Hoffnung auf Jesus setzt und ihm sein Leben anvertraut, von Jesus diese Worte hören wird: „Du wirst mit mir im Paradies sein!“ Autor: Prediger Walter Undt ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/16655308.gif]
19. Apr. 2024 - 4 min
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Ein gutes Fundament
Als Kinder haben wir einmal ein Bewegungslied gelernt zu dem Thema: „Bau dein Haus nicht auf Sand, sondern auf Felsengrund“. Aber was verstehen kleine Kinder von Felsengrund und Fundamenten? Kinder bauen ihre Häuser im Sandkasten. Und wenn der Regen sie dann einweicht und zusammenkrachen lässt, dann ist das für sie nur eine Chance, etwas Neues zu bauen. Später dann als Erwachsener, baue ich mein Lebenshaus und verwende dabei die Materialien, die mir vorgegeben sind und die Ideen, die ich in Kindheit und Jugend im Elternhaus, in der Schule, im Freundeskreis gelernt habe. Wer dann als älterer oder alter Mensch auf sein Lebenshaus zurückschaut, mag sich an der einen oder anderen Stelle ärgern oder enttäuscht sein. Hoffentlich nicht so, dass jemand sagt: "Ich habe alles falsch gemacht. Ich habe auf das falsche Fundament gebaut. Es war nicht tragfähig. Jetzt ist alles schief gegangen." Und wenn doch? Jesus weiß den Ausweg. Er schließt seine Bergpredigt mit dem Hinweis ab: „Wer meine Worte hört und tut sie, der gleicht einem Menschen, der sein Haus auf Felsen baut“. Damit wendet auch er sich an Menschen, die schon ihr Lebenshaus gebaut hatten. Wie kann einer von vorne anfangen, wenn er alt ist? Wie kann er das Fundament verändern, wenn schon alles draufsteht? Ich gebe zu, dass es nicht einfach ist, aber ich weiß, dass es geht. Ich erinnere mich an die Zeit meines Vikariats. Damals bekam eine der ältesten Kirchen des Siegerlandes erstmals ein Fundament. Sie bekam nicht ein neues Fundament, sondern sie bekam ein Fundament, denn sie hatte noch gar keins. Man hatte die alte Kirche vor über 1000 Jahren einfach auf Felsen gebaut. Nun aber zeigte sie Risse. Zwischenzeitlich hatte wegen einer neuen Autobahn der LKW-Verkehr so sehr zugenommen, dass die Erschütterungen den Kirchenbau Risse zufügten. Deshalb wurde einerseits eine Umgehungsstraße gebaut. Außerdem wurde der Kirchbau von außen seitlich unterhöhlt und mit einem neuen Fundament versehen. Stück für Stück wurde ausgebaggert und dann Stahlbeton eingegossen und ein so genanntes Ringankerfundament errichtet. Das hat mich gelehrt: Es geht. Aber ich habe auch gesehen: die nachträgliche Fundamentierung ist viel aufwendiger und kostspieliger.   Was bedeutet das für uns heute? Mir scheint, für das Leben gilt es ganz ähnlich. Auch ein schon vorhandenes Lebenshaus kann nachträglich noch mit einem neuen soliden Fundament versehen werden. Das ist zwar nicht ganz so einfach, aber machbar. Ganz im Sinn von Jesus. Er lädt ein, auf ihn zu bauen, den Felsen. Aber - je eher ich das tue, je früher ich ihn und sein Wort zur Basis für mein Leben und Handeln mache, desto leichter ist es - und desto mehr habe ich davon. Dazu möchte ich Ihnen ganz viel Mut machen.  Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/16654301.gif]
18. Apr. 2024 - 4 min

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