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Mehr Auf den Punkt
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
Kriegswinter in Kiew: Kaum Strom und kaltes Wasser
Die russische Großinvasion in die Ukraine ist fast vier Jahre her. Seitdem ist der Krieg zum Alltag geworden. Nicht nur an der Front, sondern auch weit davon entfernt. Laut UN sind seit Kriegsbeginn mindestens 15 000 Zivilisten getötet worden, auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dort lebt der freie Journalist Denis Trubetskoy und berichtet unter anderem in Beiträgen für die Zeit und den MDR über ukrainische Innenpolitik und das Leben in Kiew. Am Dienstag hat er auf der Social-Media-Plattform Bluesky gepostet: „Ein schwerer Angriff auf Kiew heute Nacht, mit zahlreichen Drohnen und ballistischen Raketen. Große Stromausfälle im östlichen Teil der Stadt, zunächst rund 5600 Häuser ohne Heizung. Eine von vielen Nächten, in denen es Russland versuchte, Kiew mitten im eiskalten Winter unbewohnbar zu machen.“ Wie es sich anfühlt gerade in Kiew zu leben – und wie er es schafft, trotz des russischen Dauerbeschusses weiterzumachen, darüber spricht Denis Trubetskoy in dieser Folge des Podcasts. Zum Weiterlesen und -hören: Die Folge von „Auf den Punkt“ mit Denis Trubetskoy von 2023 hören Sie hier: „Angst, Raketen, drohender Fronteinsatz: Wie ein Ukrainer ein Jahr Krieg erlebt hat“. [https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-kiew-krieg-russland-jahrestag-1.5758132] Den Text von Björn Finke von dort, wo Lützerath war, finden Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/autoren/bjoern-finke-1.1143362] Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Leopold Zaak, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Zoff um Mercosur: Grüne klettern die Brandmauer hoch
Diese Woche ist etwas Erstaunliches passiert. Im Europaparlament haben die Grünen einen Antrag eingebracht, das Mercosur-Freihandelsabkommen doch noch einmal auf Eis zu legen, damit es vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden kann. Und das kann mehrere Jahre dauern. . Der Antrag hat eine knappe Mehrheit bekommen. Dafür stimmten fast alle deutschen Grünenpolitiker - und zwar zusammen mit so gut wie allen Abgeordneten von der AfD. Ist das ein wuchtiger Tritt gegen die Brandmauer - ausgerechnet von den Grünen? Weitere Nachrichten: TikTok-Verbot in den USA wurde umgangen; direkte Gespräche zwischen Kiew und Moskau. Zum Weiterhören und -lesen: Warum um das Jahr 2016 ein Hype ausgebrochen ist, lesen Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/panorama/gen-z-tiktok-trend-instagram-2016-pokemon-zara-larsson-lush-life-bottle-flip-li.3372398]. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Laura Terberl Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Davos: Die alte Weltordnung wird nicht zurückkehren
Es war ein Auftritt, wie man ihn von Donald Trump kennt. Weit mehr als eine Stunde sprach er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwoch. Ohne roten Faden streifte er verschiedenste Themen: Die Energiewende, die angeblich nur Schaden anrichte, die US-Wirtschaft, die angeblich so gut laufe wie nie, die guten Beziehungen, die man zu Venezuela habe. Dann kam der US-Präsident auf Grönland zu sprechen und bekräftigte seinen Wunsch, sich die Insel einzuverleiben. Er betonte aber, dabei werde es keine militärische Gewalt geben. Und Stunden nach seiner Rede verkündete er, er habe sich in der Grönland-Frage mit der Nato geeinigt. Und auch die Zölle gegen europäische Staaten solle es nicht geben. Anlass zur Erleichterung ist das allerdings nicht, sagt SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer. Auf dem Weltwirtschaftsforum werde klar, Europa braucht neue Partner. Weitere Nachrichten: Trump gründet “Friedensrat”; Streit bei Grünen um Mercosur-Abstimmung Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die wirtschaftlichen Chancen und Risiken in Grönland [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/groenland-rohstoffe-trump-wirtschaft-usa-hindernisse-e071125/]. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Machen wir zu oft blau?
Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt. Das ist für Bundeskanzler Friedrich Merz ein Problem. Er sagte, dass die telefonische Krankschreibung dazu führe, dass sich in Deutschland viele Menschen zu oft krankschreiben lassen. Es stimmt, dass es zwischen 2021 und 2022 einen drastischen Anstieg an Krankmeldungen gab. Allerdings hat es damit zu tun, dass Ärzte seitdem verpflichtet sind, die Meldungen elektronisch an die Krankenkassen zu übertragen, und die Statistik daher besser geführt werden kann. Die Zahlen der Arbeitsagentur sprechen daher nicht dafür, dass die telefonische Krankschreibung dafür sorgt, dass sich viele Menschen einfach so krankmelden. Warum greift Friedrich Merz trotzdem Arbeitnehmer an und wirft Ihnen vor, zu wenig zu arbeiten? Sind sie wirklich Schuld daran, dass die Wirtschaft in Deutschland nicht so wächst wie gewünscht? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Oliver Klasen aus dem SZ-Wirtschaftsressort. Weitere Nachrichten: EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGh an; BKA nimmt mutmaßliche Kremlspionin fest. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Lesen Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesundheit/merz-krankheitstage-atemwegserkrankungen-psychische-erkrankungen-rueckenschmerzen-e358932/] die Recherche über die Entwicklung der Krankheitstage in Deutschland. Hören Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/nachrichten-podcast-mercosur-eu-landwirtschaft-freihandel-li.3366029] "Auf den Punkt" über das Mercosur-Abkommen.: https://www.sueddeutsche.de/politik/nachrichten-podcast-mercosur-eu-landwirtschaft-freihandel-li.3366029 [https://www.sueddeutsche.de/politik/nachrichten-podcast-mercosur-eu-landwirtschaft-freihandel-li.3366029] Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über rbb24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Ein Jahr Trump: Demokratieabbau nach Plan
Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind. In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt. Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook. Weitere Nachrichten: Von der Leyen geht auf Trump zu; Verfolgung von iranischen Demonstranten. Zum Weiterlesen: Hier können Sie die aktuelle Folge „Das Thema“ zur US-Außenpolitik unter Trump hören. [https://www.sueddeutsche.de/politik/trump-groenland-imperialismus-li.3371625] Und hier finden Sie den Text von Christian Weber über die gedankliche Flucht aus der Gegenwart. [https://www.sueddeutsche.de/kultur/geschichte-glueck-lebensqualitaet-sehnsucht-vergangenheit-zukunft-fortschritt-1989-renaissance-emotionsgeschichte-trump-lux.N1FDZQ39GJghxZeorJo4KB] Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]