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US-Präsident Donald Trump hat die Ära des globalen Freihandels beendet. Er hat Waren aus der ganzen Welt mit Einfuhrzöllen belegt. Für Importe aus der EU sollen vom Wochenende an 20 Prozent Zölle gelten. Das wird für europäische Unternehmen schwerwiegende Folgen haben. Exporte könnten einbrechen und Produkte teurer werden. Noch versucht die Europäische Kommission eine weitere Eskalation des Handelskonflikts abzuwenden. Aber viele Hoffnungen auf eine gute Lösung, zum Beispiel in einer Verhandlung mit Donald Trump, gibt es inzwischen nicht mehr. So schätzt es zumindest der SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel ein. Er erklärt im Podcast, welche Folgen die Zölle haben werden, und welche Optionen der EU jetzt noch bleiben. Weitere Nachrichten: Nato-Außenminister beraten in Brüssel; Ungarn kündigt bei Netanjahu-Besuch Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof an. Zum Weiterlesen: Wie aus Kleiderhandel bei Vinted plötzlich Sex-Stalking wird [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/vinted-sexuelle-belaestigung-fotos-telegram-secondhand-onlyfans-e696846/]. Erfahren Sie hier außerdem mehr zu den Folgen von Trumps Zollpaket: Die Märkte reagieren [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/usa-trump-zoelle-folgen-boerse-aktien-li.3230637]: Weltweit brechen die Börsenkurse ein. Wer zockt hier eigentlich wen ab? [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/donald-trump-handelspolitik-zoelle-eu-gruende-folgen-e385295/] Warum Donald Trump überall “Abzocker” am Werk sieht. Ein Schock [https://www.sueddeutsche.de/politik/vietnam-auswirkungen-zoelle-usa-trump-li.3230630]: Wie sich die Zölle in Vietnam auswirken. Gnadenlos abgeblitzt [https://www.sueddeutsche.de/politik/vietnam-auswirkungen-zoelle-usa-trump-li.3230630]: Warum die Zölle für die Schweiz noch einmal deutlich höher sind. Mehr Informationen zu den Zöllen gibt es in unserem SZ-Liveblog [https://www.sueddeutsche.de/politik/vietnam-auswirkungen-zoelle-usa-trump-li.3230630]. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

Vor eineinhalb Wochen wurde Istanbuls Bürgermeister festgenommen, Ekrem İmamoğlu von der größten türkischen Oppositionspartei CHP. Seitdem kommt es im ganzen Land, vor allem in Istanbul, regelmäßig zu Massenprotesten gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Offiziell wird İmamoğlu unter anderem Korruption vorgeworfen. Doch der eigentliche Grund für die Festnahme ist wohl, dass Erdoğan seinen größten Konkurrenten aus dem Weg räumen wollte. In den zwei Jahrzehnten an der Macht ist Erdoğans Regierungsstil immer autoritärer geworden und zudem steckt die Türkei auch durch seine Politik in einer tiefen Wirtschaftskrise, mit extrem hoher Inflation und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Darum demonstrieren heute – wie schon bei den Gezi-Protesten 2013 – besonders viele junge Menschen gegen die Regierung. Können die Proteste wirklich etwas bewegen? Und wie will die Opposition den Widerstand aufrechterhalten, wenn die Straßenproteste womöglich demnächst abebben? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Raphael Geiger, der Türkei-Korrespondent der SZ. Weitere Nachrichten: polizeiliche Kriminalstatistik 2024 vorgestellt; Netzwerk für Missbrauchsdarstellungen von Kindern zerschlagen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Guardian. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

In Berlin hat die geschäftsführende Innenministerin Nancy Faeser eine Bilanz ihrer Migrationspolitik vorgestellt. Insgesamt hat sich die SPD-Politikerin ein positives Zeugnis ausgestellt: Es sei gelungen, die irreguläre Migration zu begrenzen und zugleich die Zuwanderung von Fachkräften zu erhöhen. Während die Innenministerin die Migrationspolitik der Ampel lobt, verhandeln SPD und Union weiter über den neuen Koalitionsvertrag. Auch da ist Migration ein Thema. Schließlich fordert CDU-Chef Merz eine komplette Wende in der Migrationspolitik. Aber ist die angesichts rückläufiger Asylzahlen eigentlich noch nötig? Das ordnet im Podcast Markus Balser ein, Korrespondent für Innenpolitik im Berliner SZ-Parlamentsbüro. Weitere Nachrichten: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erklärt seinen Rücktritt; Rabea Rogge ist erste deutsche Frau im Weltall. Zum Weiterlesen: Rabea Rogge ist die erste deutsche Frau im All. Erfahren Sie hier mehr darüber [https://www.sueddeutsche.de/wissen/rabea-rogge-spacex-dragon-deutsche-frau-astronautin-all-li.3228599]. Erfahren Sie hier mehr über den Rückzug von Stephan Weil [https://www.sueddeutsche.de/politik/stephan-weil-spd-niedersachsen-ministerpraesident-ende-nachfolger-li.3229260]. Trump sagt den US-Universitäten den Kampf an: Lesen Sie hier den Gastbeitrag einer Yale-Professorin [https://www.sueddeutsche.de/wissen/trump-universitaeten-usa-kampf-rassismus-ungleichheit-li.3227457]. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

In Paris ist die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen wegen der Veruntreuung von EU-Geldern schuldig gesprochen worden. Mehrere Millionen Euro waren eigentlich ausschließlich für parlamentarische Assistenten in Brüssel und Straßburg sowie für deren Dienst an Europa vorgesehen. Die Chefin des rechtsextremen Rassemblement National aber hat damit allerdings nach Überzeugung des Gerichts unter anderem die Löhne ihres Bodyguards, ihrer persönlichen Sekretärin und des Personals ihres nationalen Parteiapparats in den Büros bei Paris bezahlt. Dafür hat das Gericht sie zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt, zwei davon muss sie mit Fußfesseln verbringen, zwei sind zur Bewährung ausgesetzt. Zudem haben die Richter eine Geldstrafe von 100 000 Euro verhängt. Und ihr wurde das passive Wahlrecht für fünf Jahre entzogen, was bedeutet, dass sie 2027 nicht mehr als Präsidentschaftskandidatin antreten kann. Die Entscheidung wird von Le Pens Partei als politisch motiviert dargestellt, obwohl es sich um ein ordentliches Gerichtsverfahren gehandelt hat, sagt die ehemalige SZ-Frankreich-Korrespondentin Kathrin Müller-Lancé. Sie erwartet, dass das Urteil ihre Anhänger weiter radikalisieren wird. In Le Pens Fußstapfen könnte nun ihr politischer Zögling, der erst 29-jährige Jordan Bardella treten. Für Müller-Lancé markiert das Urteil das Ende der Ära Le Pen für das Rassemblement National, auch wenn ihre Familie weiterhin eine wichtige Rolle in der Partei spielen könnte. Weitere Nachrichten: Hohe Opferzahlen in Myanmar nach Erdbeben; Großdemo in der Türkei gegen Erdoğan. Zum Weiterhören und -lesen: Über die massiven Zumutungen in Dresdens Haushalt durch den Einsturz der Carolabrücke lesen Sie hier eine Reportage. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/dresden-haushalt-sparmassnahmen-e253279/] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über TV1 Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

Schon in der ersten Sitzung des 21. Deutschen Bundestags ist klar, wie viel sich verändert hat seit der Wahl. Die AfD hat doppelt so viele Sitze wie bisher, der rechte Rand im Parlament ist deutlich größer. Alle Versuche, die AfD kleinzuhalten, haben nicht funktioniert. Sie erhebt Anspruch darauf, einen Bundestagsvizepräsidenten stellen zu dürfen, außerdem beansprucht sie fünf Ausschussvorsitze für sich. Die anderen Parteien versagen den AfD-Kandidaten bisher die Zustimmung. Hinter der Frage nach Posten steckt ein größeres, übergeordnetes Dilemma, in dem die anderen Parteien stecken. Es drängt sich die Frage auf, ob man die AfD nicht einbinden sollte in den parlamentarischen Prozess. Damit verbunden ist aber auch die Sorge, dass die AfD damit weitermacht, die parlamentarische Demokratie verächtlich zu machen. Christian Stecker, Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, sieht ein demokratietheoretisches Problem darin, die AfD auszuschließen. Sie aber einzubinden, sei allerdings auch ein großes Risiko. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text zum ersten Jahrestag der Teillegalisierung von Cannabis [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/cannabis-kiffen-drogen-legalisierung-e883422/]. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Clara Andersen, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
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