Coverbild der Sendung Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Podcast von Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt

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Mehr Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen. Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.  Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker

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346 Folgen

Episode „Verstaatlichung des Strukturwandels“ – Wie viel Staat braucht Deutschlands Wirtschaftswende? Cover

„Verstaatlichung des Strukturwandels“ – Wie viel Staat braucht Deutschlands Wirtschaftswende?

In der letzten Folge vor der Sommerpause ziehen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Bilanz: Das Wachstumspaket der Bundesregierung ist in ihrer Einschätzung kein großer Wurf, aber mehr als nichts – vor allem ein politisches Stabilisierungssignal der Koalition. „Ein großer Wurf wäre ein anderer“ sei eine wohlfeile Kritik, sagt Hüther und erinnert daran, dass die Agenda 2010 bei ihrer Vorstellung ähnlich verhalten aufgenommen wurde. Die eigentliche Debatte beginnt danach: „Bislang war es ja immer so, dass ein Konjunkturaufschwung vom Außenhandel kam“, sagt Rürup. „Und ich glaube, die Regierung hat erkannt, dass das nicht mehr so ist.“ Damit entfällt das klassische Konjunkturmuster, das die Bundesrepublik über Jahrzehnte getragen hat. Hüther sieht zwei zentrale Handlungsfelder: einen flexibleren Arbeitsmarkt und eine verlässliche Klimapolitik für die Industrie. Beim Arbeitsmarkt plädiert er für eine eigene Kommission, die Kündigungsschutz, Befristungsrecht und Wochenarbeitszeit neu justiert. Rürup ergänzt, dass die Bevölkerungsalterung nicht nur die Sozialkassen belaste, sondern die veritabelste Wachstumsbremse überhaupt sei – und dass qualifizierte Zuwanderung das einzige Gegenmittel ist, das politisch aber weitgehend tabuisiert bleibt. Den schärfsten Befund liefert Hüther zum Schluss: Dekarbonisierung, Rohstoff-Resilienz und der Rüstungshochlauf führen zusammen zu einer „Verstaatlichung des Strukturwandels“. Wenn Automobilzulieferer in die Rüstungsbranche wechseln, dann könne die Politik ihre Verantwortung nicht länger hinter Marktlogik verstecken. „Das muss jedenfalls mal durchdrungen werden“, fordert Hüther. ---------------------------------------- Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/sommer26 [https://www.handelsblatt.com/sommer26] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen [https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

10. Juli 2026 - 24 min
Episode „Noch gut“: Das Wachstumspaket der Bundesregierung in der Analyse von Hüther und Rürup Cover

„Noch gut“: Das Wachstumspaket der Bundesregierung in der Analyse von Hüther und Rürup

Das Wachstumspaket enthält nach Einschätzung der beiden Ökonomen keine falschen Maßnahmen – aber zu wenige mutige. Richtig und überfällig in ihren Augen: die Arbeitsmarktreformen, die Abschreibungsverbesserungen und die Außenhandelsinstrumente. Unbeantwortet bleiben ihrer Ansicht nach aber zwei Megathemen: die demografische Alterung und das erodierte deutsche Exportmodell. Auch die hohen Energiekosten würden nicht angegangen. Bert Rürup gibt die Note „noch gut“. Beide Ökonomen fordern weitere Schritte. Michael Hüther fordert als weitere Schritte Superabschreibungen, um die Investitionsschwäche direkt zu adressieren, eine Streckung der Kosten des Netzausbaus und die Arbeitszeit auf Jahresbasis zu sehen statt auf Wochenbasis. Optimstisch stimmt beide der Stil der Vorlage: „Der Spirit ist anders. Man hat ja auch nicht nächtelang getagt", sagt Hüther. "Das war offensichtlich gut vorbereitet. Regierungsarbeit ist ja auch Technik, also ganz schlichtes Abstimmen.“ Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Leonard Dumke ---------------------------------------- Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/sommer26 [https://www.handelsblatt.com/sommer26] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen [https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

3. Juli 2026 - 24 min
Episode Alan Greenspan und das Ende eines Paradigmas – Kann Geldpolitik noch Preisstabilität garantieren? Cover

Alan Greenspan und das Ende eines Paradigmas – Kann Geldpolitik noch Preisstabilität garantieren?

Alan Greenspan, fast 19 Jahre Chairman der US-Notenbank Fed, ist am 22. Juni im Alter von 100 Jahren gestorben. In dieser Folge von Economic Challenges nehmen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, seinen Tod zum Anlass, die Entwicklung der Geldpolitik der vergangenen Jahrzehnte kritisch zu bilanzieren – von der Geldmengensteuerung nach Milton Friedman über das Inflation-Targeting bis zum Quantitative Easing. Hüther erinnert daran, dass Greenspan die Aufgaben der Geldpolitik entscheidend erweiterte: Nach dem Schwarzen Montag 1987 – dem größten Tagesverlust der New Yorker Börse – griff er stabilisierend ein und begründete damit den sogenannten „Greenspan Put“, die Erwartung, dass die Notenbank Finanzmärkte in Krisen stützt. „Wie jede Versicherung hat das dann auch einen Moral Hazard“, sagt Hüther. Am Ende, so sein Urteil, sei auch Greenspans Credo des nachträglichen „Mopping up“ geplatzter Blasen gescheitert – mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten. Rürup stellt eine provokante These in den Raum: Inflation sei heute weniger ein monetäres als ein strukturelles Problem. Der Ölpreis, nicht der Leitzins, sei zum entscheidenden Preistreiber geworden. „Preisniveaustabilität kann nicht mehr allein durch die Geldpolitik gewährleistet werden“, sagt er. Hüther widerspricht zwar dem Befund in dieser Absolutheit, teilt aber die Diagnose, dass drei Megatrends – demografische Alterung, Dekarbonisierung und Deglobalisierung – das Wachstum schwächen und den Inflationsdruck strukturell erhöhen. In einer solchen Stagflationsperspektive sei eine Notenbank „besonders herausgefordert“. Im Zentrum steht die Frage, ob das klassische Konzept der unabhängigen Zentralbank als alleinige Hüterin der Geldwertstabilität noch zeitgemäß ist. Hüther plädiert dafür, die Unabhängigkeit als hohes Gut zu bewahren – fordert aber eine stärkere Verzahnung von Geld-, Fiskal- und Lohnpolitik. Rürup geht weiter und fragt, ob nationale Institutionen mit dieser Aufgabe nicht schlicht überfordert sind. ---------------------------------------- Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/sommer26 [https://www.handelsblatt.com/sommer26] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen [https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

26. Juni 2026 - 27 min
Episode China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss Cover

China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss

Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, analysieren den China-Schock 2.0: Zwei Jahrzehnte nach dem WTO-Beitritt Chinas am 11. Dezember 2001 sind chinesische Unternehmen in der Chemie-, Automobil- und anderen Schlüsselbranchen zu Weltmarktführern geworden – und verdrängen deutsche Konzerne aus ihren Positionen. Der Kern des Problems liege laut Hüther nicht allein im technologischen Aufstieg Chinas, sondern auch in den staatlichen Subventionen und der Unterbewertung des Yuan. „Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Chinas ist eine politische“, sagt Hüther. Für ihn ist klar: Selbst wenn Deutschland alle wirtschaftspolitischen Hausaufgaben erledigt, reicht das nicht aus. Rürup schärft den Befund: Deutschland stecke in einer Multikrise: „Das traditionelle Geschäftsmodell bricht zusammen, der Alterungsschub hat eingesetzt und die demokratischen Parteien verlieren an Stärke.“ Hinzu komme eine systemische Asymmetrie – Demokratien konkurrierten mit einer gelenkten Wirtschaft, die sich marktwirtschaftlich gebe, es aber nicht sei. „In diesem tripolaren Feld wird man mit rein marktwirtschaftlichen Lösungen definitiv nicht weiterkommen“, so Rürup. Welche Antworten sich die beiden Ökonomen von der EU wünschen, und warum Hüther für eine doppelte Strategie gegenüber China plädiert, das hören Sie im Podcast. ---------------------------------------- Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/sommer26 [https://www.handelsblatt.com/sommer26] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen [https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

19. Juni 2026 - 22 min
Episode Reformgipfel ohne Reformen? Warum Deutschlands wirtschaftspolitische Debatte ins Leere läuft Cover

Reformgipfel ohne Reformen? Warum Deutschlands wirtschaftspolitische Debatte ins Leere läuft

Am Mittwoch hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Gewerkschaften und Arbeitgeber zum Reformgipfel ins Kanzleramt eingeladen. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, ob und wie dieser Gipfel heute überhaupt geeignet ist, die dringend nötigen wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen in Deutschland anzustoßen. Die beiden Ökonomen halten den Gipfel zwar nicht für gelungen, verweisen jedoch auf das „Bündnis für Arbeit" von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Das damalige Bündnis scheiterte, habe jedoch letztlich den Weg für die Agenda 2010 geebnet. Könnte also ein gescheiterter Reformengipfel den Weg zu einer großen Reformenagenda ebnen? „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich gelegentlich", sagt Hüther im Podcast. Denn im Gegensatz zu damals fehle heute eine klare politische Führung. Statt konkrete Reformvorschläge vorzulegen, stelle die Regierung Fragen, die bereits seit Jahren bekannt seien. „Ich finde diesen Fragenkatalog irgendwie schon fast beleidigend", sagt Rürup. Er kritisiert vor allem die fehlende strategische Perspektive. Die Diskussion blende zentrale Veränderungen der Weltwirtschaft aus: den Aufstieg Chinas zum industriellen Konkurrenten, die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die Erosion des exportgetriebenen deutschen Wachstumsmodells. „Das traditionelle Geschäftsmodell des exportgetriebenen Wachstums ist nicht zuletzt durch Trump kaputt gemacht worden“, warnt er. ---------------------------------------- Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/sommer26 [https://www.handelsblatt.com/sommer26] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen [https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

12. Juni 2026 - 27 min
Super gut, sehr abwechslungsreich Podimo kann man nur weiterempfehlen
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Ich liebe Podcasts, Hörbücher u. -spiele, Dokus usw. Hier habe ich genügend Auswahl. Macht 👍 weiter so

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