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About ARD Presseclub
Für viele ist der "Presseclub" im ARD Fernsehen, phoenix sowie auf NDR Info und WDR 5 ein liebgewonnenes Sonntagsritual. Unter der Leitung von Jörg Schönenborn, Ellen Ehni und Susan Link diskutieren Journalistinnen und Journalisten das Thema der Woche – hintergründig, kontrovers, unabhängig.
Handlungsdruck: Wie saniert die Regierung die Krankenkassen?
Noch ist alles streng geheim: Am Montag präsentiert Gesundheitsministerin Warken die Vorschläge einer Expertenkommission, wie das Milliardenloch der Krankenkassen gestopft werden kann. Die Regierung steht unter Druck: Wenn die Kassenbeiträge sinken sollen, dann muss sie jetzt handeln und sparen. Was kommt auf Ärzte, Krankenhäuser und Versicherte zu? Und was braucht es jetzt, um das Gesundheitssystem zu stabilisieren? Im Presseclub diskutieren die Gäste darüber, wo gespart werden kann. Einigkeit herrscht in der Runde darüber, dass das gegenwärtige System schlicht zu teuer ist und dringender Handlungsbedarf besteht. Wo lässt sich am effektivsten sparen? Welche Rolle spielt die Pharmaindustrie, die immer höhere Gewinne erzielt, bei künftigen Kürzungen? Welche Sofortmaßnahmen zeigen die größte Wirkung, ohne die Patienten zu überlasten – und was entpuppt sich am Ende als bloße Symbolpolitik? Jörg Schönenborn diskutiert mit den Gästen: Markus Grill (NDR/WDR Investigativressort), Britta Rybicki (Handelsblatt), Cordula Tutt (WirtschaftsWoche) und Jürgen Klöckner (POLITICO). Wir freuen uns über Feedback. Einfach schreiben an presseclub@wdr.de. Unser Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (41:05).
Krieg in Nahost: Verbrennt der versprochene Wirtschaftsaufschwung?
In Nahost explodieren die Bomben und bei uns die Tankpreise: Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israels auf die Mullahs setzen sie darauf, den Welthandel mit Gas und Öl zu torpedieren. Welche Folgen hat das für uns und den versprochenen Wirtschaftsaufschwung? Darüber diskutieren unsere Gäste in diesem Presseclub. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran treibt die Energiepreise weltweit in die Höhe, auch in Deutschland sind die Folgen bereits spürbar. Deutlich steigende Energiepreise sorgen für wachsende Unsicherheit - nicht nur bei den Verbrauchern oder auch in der Wirtschaft? Droht der nächste Inflationsschub, der die Hoffnung auf einen konjunkturellen Aufschwung wieder begräbt bevor er richtig angefangen hat? In der Diskussion wird deutlich: Staatliche Eingriffe wie Tankrabatte sehen viele kritisch. Sie seien teuer, wenig zielgenau und setzten falsche Anreize. Wenn, dann sollten nur gezielt finanziell schwächere Haushalte entlastet werden zum Beispiel durch ein Klimageld. Anders sei das in der Speditionsbranche: Hier seien sofort Maßnahmen aufgrund des hohen Dieselpreises notwendig, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln zu bremsen. Andere plädieren auch für eine Übergewinnsteuer und kartellrechtlich gegen Abzocke vorzugehen. Einigkeit besteht darin, dass die Auswirkungen des Krieges weit über den Energiesektor hinausgehen. Höhere Gaspreise verteuern Düngemittel und damit auch Lebensmittel. Gleichzeitig geraten globale Lieferketten und Handelsrouten zunehmend unter Druck. Während Deutschland unter hohen Preisen leidet, drohen in anderen Regionen der Welt sogar Versorgungsengpässe. Langfristig führt an einer grundlegenden Neuaufstellung der Energieversorgung kaum ein Weg vorbei. Mehr Unabhängigkeit, Diversifizierung der Bezugsquellen und der Ausbau erneuerbarer Energien werden als zentrale Aufgaben genannt. Übergangsweise könne es aber notwendig werden, noch verstärkt auf heimische Energiequellen zu setzen wie Gas oder Kohle, um beim grünen Umbau mehr Zeit zu gewinnen. Ellen Ehni diskutiert mit den Gästen: Mary Abdelaziz-Ditzow (Finanzfluss), Ralf Geißler (MDR), Anja Kohl (HR), Daniel Wetzel (WELT).
Zwischen Trump und Putin - Welchen Preis zahlt Europa?
Moderatorin Anke Plättner diskutiert mit: Sudha David-Wilp, German Marshall Fund of the United States; Thomas Gutschker, Brüssel-Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Kristin Helberg, freie Journalistin und Nahost-Expertin; Maria Luz Moraleda, spanische Journalistin, Deutsche Welle
Zwischen Trump und Putin - Welchen Preis zahlt Europa?
Moderatorin Anke Plättner diskutiert mit: Sudha David-Wilp, German Marshall Fund of the United States; Thomas Gutschker, Brüssel-Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Kristin Helberg, freie Journalistin und Nahost-Expertin; Maria Luz Moraleda, spanische Journalistin, Deutsche Welle
Eskalation am Golf: Wie nah ist uns der Iran-Krieg?
Seit gut einer Woche führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran. Die Sorge wächst vor einer Ausbreitung. Auch in Deutschland sind Auswirkungen des Krieges spürbar. Droht eine Wirtschaftskrise? Wie steht es um die Sicherheit? Und was passiert, wenn der Krieg weiter eskaliert? Darüber diskutieren unsere Gäste in diesem Presseclub. Welche Ziele verfolgen die USA und Israel im Iran? Für Paul-Anton Krüger steht fest: Der Krieg könnte noch lange gehen. Denn während für die israelische Regierung die Destabilisierung des iranischen Staatsapparates im Vordergrund stehe, lasse Trump seine Kriegsziele weitgehend offen. Isabel Schayani ist der Meinung, dass die USA möglichst schnell und ohne große Verluste aus diesem Krieg gehen wollen. Für viele Iranerinnen und Iraner bedeute der US-Militäreinsatz eine große Hoffnung. Was bedeutet der Iran-Krieg für Deutschland? Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagte im Bundestag, dass die Bundeswehr sich nicht an diesem Konflikt beteiligen werde. Doch sollte es beispielsweise zu einem NATO-Bündnisfall kommen, hätte Deutschland nur beschränkte Wahlmöglichkeiten, was einen Einsatz beträfe, betont Peter Müller. Inzwischen sind die negativen Auswirkungen auf die Energiepreise, den Flugverkehr und den Welthandel spürbar. Die steigenden Preise an den Tankstellen hierzulande sieht Melanie Amann pragmatisch. Das sei simple Markwirtschaft. Eine direkte Einmischung der Bundesregierung durch beispielsweise eine Spritpreisbremse hält sie für falsch. Ellen Ehni diskutiert mit Melanie Amann (Funke Mediengruppe), Paul-Anton Krüger (DER SPIEGEL), Peter Müller (Augsburger Allgemeine) und Isabel Schayani (Westdeutscher Rundfunk). Wir freuen uns über Feedback: presseclub@wdr.de Unser „Nachgefragt“ beginnt bei Minute 41:10.
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