#Onlinegeister - podcast

#Onlinegeister

% gefällt das
0 abonnenten

DER Radio-Podcast für Social Media, Digitalisierung und KMUs

Höre unbegrenzt Podcasts und Hörbücher

Zugang zu mehr als 800.000 Podcasts und Hörbüchern

Unbegrenzter Zugang

Bereits mehr als 100.000 Mitglieder


30 Tage kostenlos, dann 4,99€/Monat. Jederzeit kündbar.

Nutze PayPal oder Kreditkarte.

Die neuesten Episoden

Alle anzeigen
🎥 Content-Marketing | Nr. 72
26/5 2022

🎥 Content-Marketing | Nr. 72

Content Creator kreieren Content. Doch was ist eigentlich Content? Und wie macht damit Marketing? Content-Marketing ist eine Disziplin, die eigentlich schon alt (oder zumindest älter) ist, aber erst seit einiger Zeit diesen Namen trägt. Wir werfen einen Blick auf die Details, feine Unterschiede zwischen Creators und Influencern und enthüllen einige Mythen über Content und Content-Marketing. [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://podcasts.apple.com/de/podcast/onlinegeister-radio-c3-bcber-netzkultur-social-media/id1145611583] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-spotify-podcast-300x114.png] [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9vbmxpbmVnZWlzdGVyLmNvbS9mZWVkL3BvZGNhc3Qv?hl=de] Und in eigener Sache ein Hinweis: DER SEMINAR organisiert auch in diesem Jahr wieder das Mitteldeutsche Barcamp, Thema dieses Mal ganz aktuell: Wie sicher ist der digitale Alltag? Wie sicher sind eigentlich New Work, hybride Arbeit oder Homeschooling? Cyber Security, Datenschutz und digitale Infrastruktur braucht sichere Grundlagen. Das Barcamp liefert Lösungsansätze – und zwar in lockerer und angenehmer Atmosphäre. Mit Experten und Machern gestalten wir die Zukunft sicher. Am 09.09.2022! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/mitteldeutsches-barcamp-konferenz-halle-saale-leipzig-1024x535.png] [http://der-seminar.de/barcamp]JETZT TICKETS BESTELLEN! [https://der-seminar.de/barcamp#kaufen] Wir treffen uns am 9. September 2022 im Hbf. Halle. Tickets hier bestellen oder an allen lokalen Vorverkaufsstellen. JETZT TICKETS KAUFEN! [https://der-seminar.de/barcamp#kaufen] THEMA DER SENDUNG Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei Social Media Statistiken [http://www.socialmediastatistik.de/] eingestellt: Unsere Analyse zum Thema bei SocialMediaStatistik.de (folgt) [https://www.socialmediastatistik.de/content-marketing]Für die Sendung haben wir recherchiert und Zahlen sowie Eckdaten ermittelt, auseinandergenommen und einen Fachbeitrag erstellt. Aus den Erkenntnissen und der Auswertung zum Thema haben wir eine tief gehende Analyse mit Take-away und Mehrwert bei SocialMediaStatistik.de verfasst. Weitere Informationen können bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren [info@onlinegeister.com?subject=Sendungsfrage]. INHALTE DER SENDUNG: TRANSKRIPT (Wir lassen die Sendung über das Tool Wit.ai transkribieren – leider nicht komplett fehlerfrei, aber für euch vielleicht doch interessant zu lesen.) [0:30] Damit hallo und herzlich willkommen zur Folge zweiundsiebzig. Der Online-Geister heute ausm Homeoffice. Es gab be uns im Haushalt einen Coronafall. Uns geht’s gut, aber entschuldigt die Soundqualität. So und wir kommen auch gleich zum Thema der Sendung. Online-Geister, Thema der Sendung. Wie man am Anfang unsere drei Hinweise, wir geben einen ersten Impuls zum Thema, heute Content-Marketing. Für Feedback sind wir immer erreichbar und, Alle Infos zur Sendung bei Onlinegeister Punkt com und in der der Seminar Mediathek und damit würde ich sagen. [1:03] Los geht’s. Wir sprechen heute über Content Marketing und warum tun wir das eigentlich? Ich weiß nicht, Christina ist Dusch von äh Fynn Kliemann jetzt vor Kurzem mal gehört Ja, das äh also für ein Klima als Person kannte ich schon länger. Das Klima ins Land hat ja auch mit Beans mal zusammengearbeitet. Die ich ja regelmäßig verfolge und als der dann durch das ZDF-Magazin Royal aufgedeckt wurde, sage ich mal, in Anführungszeichen ähm. Hatte sie direkt die Runde gemacht, nur sofort verlinkt. Äh hier Finn Gliemann, dieser eigentlich coole Kumpel, der vielleicht ein bisschen seltsam wirkt, aber ab und zu ist tatsächlich gar nicht so cool und kumpelig. Genau, denn im Mai 222 hat Jan Böhmermann in seiner ZDF-Magazin Royal-Sendung ziemlich erdrückende Beweise erbracht, dass der Influencer Fin Kliemann, der unter anderem durch Kliemannsland bekannt, das war auch mal ein Format, das bei Funk lief, mit Maskendeals während der Coronakrise und sonstigen betrügerischen Maßnahmen sich einen Vorteil verschafft hat. Da wurde dann auch sehr stark in der Folge diskutiert, wie vertrauenswürdig Influencer an sich überhaupt noch sind. Finn Kliemann und Co sind dann auch sogenannte Content Creator, also. Sie machen Videos bei YouTube, Bilder bei Instagram, et cetera sind damit berühmt geworden. Ja. Das ist ihr hauptsächlicher. [2:19] Kliemann macht jetzt bestimmt noch alles mögliche andere, aber hauptsächlich bekannt ist er durch seine Videos auf YouTube, Klimann ist anders repräsentiert, Heimwerker Sachen, und viele andere gibt’s da eben auch noch Influencer, die auf YouTube Videos produzieren oder eben Instagram, TikTok inzwischen immer noch großem kommen. Ähm genau, Content Kreatoren. Die machen entsprechend Content Marketing. Genau und was Content Marketing eigentlich genau ist, wollen wir jetzt klären, Ist da für uns der kleine Aufhänger gewesen, weil da auch vielfach diskutiert wurde und es vielleicht auch erst mal ein erster wichtiger Unterschied an der Stelle. Was ist überhaupt Content? Was ist Content Marketing und ähm wie passen da Influencer an sich erstmal rein? Also Content selbst ist Quelle Duden, qualifizierter Inhalt oder Informationsgehalt, besonders von Websites, also Content, einfach Englisch für Inhalt ist es ja bereits, also eben Inhalte von, digitalen Medien. So weit so simpel aus. Das kann Erst mal alles Mögliche sein. Ähm Wikipedia äh schreibt jetzt zu Content Marketing. Content Marketing ist eine Marketingtechnik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll. Um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten. Genau, also sehr schöne Lehrbuchdefinitionen an der Stelle, um es vielleicht auch runterzubrechen. [3:41] Wie gesagt, Inhalte, die man in digitalen Medien findet und Content Marketing ist da halt eben die Öffentlichkeitsarbeit da herum herum, also quasi der Unterschied zwischen ganz regulärer Werbung. Auf der einen Seite, so dieses hier hier, kauf meins, ist es das allerbeste. Ganz, ganz ehrlich, Das wäre. Nur nach 15 Werbung und Content Marketing wäre so was wie hey du, ich bin auf deinen Blog gekommen, du gibst immer so tolle Angeltipps, hast auch einen YouTube-Kanal, wo du das mitmachst und oh was ist das denn für eine tolle Angel, die du da benutzt? Ach du hast auch sogar einen Online-Shop, womit man kaufen kann. Mal für Beispiel. Aber das Wichtigste hier ist, das ist nicht nur ein Werbespot ist, wie guck mal, wie cool das ist. Kauf, Kauf, Kauf, sondern du hast eine ganze Videoreihe meistens schon. Die letzte Woche erzählst Geschichten, hast unterhaltsamen Inhalt, bitte machst erst Infoangebot und zufälligerweise kann man auch einige Dinge kaufen, die du mit. Die Videos präsentierst. Ganz wichtig in dem Kontext ist natürlich auch noch eine Unterscheidung zu treffen, denn äh wir hatten ja eingangs von kurz gesprochen, der ja häufig als Influencer bezeichnen wird, eigentlich ja doch eher so eine Art Content Creator ist so im klassischen und da einfach nur um die beiden Begriffe mal kurz festzuzurennen. [4:47] Influencer können auch Creators sein, aber Creators müssen nicht zwangsweise Influencer sein, denn ein Influencer, eine Influencerin, das kommt ja vom Namen schon, sind ja beeinflusser, also vor allem Meinungsbeeinflusser. Sind zum Beispiel auch Influencer. Politiker sind Influencer, Journalisten sind Influencer, weil die halt äh ein entsprechend großes Publikum haben, in welcher Form auch immer dieses Publikum gestaltet ist und können halt eben deren Meinung beeinflussen, abändern. Und das ist das, was ein Influencer typischerweise ausmacht. Creators oder Queren, auch wenn es ein bisschen komisch klingt, ich sage Creators an der Stelle, also sogenannte Content Creators, sind halt eben Leute, die vor allem online tätig sind und dann halt eben über diverse Medien, multimediale Sachen halt eben erschaffen, erstellt. Also im weitesten Sinne eine Art digitale Künstler. [5:40] Das eine kann es anders sein, muss aber nicht unbedingt miteinander hergehen, aber häufig sind halt eben Creator Online Creator, Content Creators. Gleichzeitig Influencer. Deswegen würde es gerne zusammengeschmissen, aber nur, dass die Begriffe mal kurz geklärt wurden. So viel erstmal zu den Begriffen. Gleich gehen wir noch in die Details, Und im Mai muss ich immer an meine Großmutter denken, die wir zum Muttertag äh besuchen wir ihren Grab ihren Baum im Friedwald und ihr Lieblingssänger war Harry Bela Fonte und äh deswegen kommt jetzt vom Harry Bela Fronte day O, bekannt als der Banane-Bootsau. [6:13] Das war der Banana Boat Song von Harry Bella Fonte. Und dann sind wir zurück beim Thema. [6:22] Besprechen, wie Content Marketing eigentlich funktioniert. Genau, also in der Kurzfassung kann man sagen, Menschen hören auf. Menschen, Menschen vertrauen Menschen Marketing ist ja nichts anderes als halt eben eine Person oder eine Organisation, die ja ohne Menschen auch recht wenig taugt, äh die halt eben Dinge empfehlen, die halt eben eine Meinung haben und andere Leute hören darauf. Eigentlich ein ziemlich altes Ding, ziemlich altes Konzept, aber gerade jetzt im Onlinebereich, auch in den letzten Jahren, ich sage mal, frisch wieder entdeckt. Vor allem so die zweite Hälfte der 2tausendzehner hat da sehr sehr viele technische Updates auch zum Beispiel mitgebracht. Ähm da gab’s zum Beispiel von Google einige größere Updates in der Suchmaschine. Halt ähm stärkeren Fokus gelegt haben auf Menschen und ihre Meinungen. Das sind dann sogenannte Emil-Webseiten, oder Uskrust Humans war so ein anderes Schlagwort, was da äh Google mitgebracht hat, wo es eben vor allem darum ging, äh gehen sollte, halt eben stärker auf Personen ihre Meinungen zu hören, Okay? Das ist nämlich vor allem sehr an Werbespots früher oder bestimmt heute noch aus klassischem Fernsehen laufen, Werbespots funktioniert haben wie äh Roland Kaiser, verschiedene Versicherungen geworben hat oder äh Thomas Gottschalk für äh Gummibärchen. [7:41] Ähm das ist glaube ich den meisten äh und so weiter noch ein Begriff. Ich weiß nicht, wer da aktuell. Bekannt ist und ständig verschiedene Werbespots für eine Marke macht, aber das ist oft, dass die Leute eben sind die Werbung. Das ist eine Person, die kenne ich. Finde ich sympathisch. Ach, der ist Gummibärchen. Da muss ich auch mal ein Bärchen essen. Und da haben wir ja dann auch schon diese Kombination auch aus Influencern und aus Content Creators, ähm denn das, was du jetzt ja gerade beschrieben hast, also diese mhm. Oder Werbefiguren äh an der Stelle, die sind ja eigentlich äh meistens also sind Schauspieler, sind Promis, wer auch immer, ähm die aber ja vor allem. [8:17] Etwas ja, präsentieren sollen. Die machen’s ja nicht selbst. Das ist nämlich auch der große Unterschied, beim Content Marketing und da gab es auch äh basierend von Daten vom BVDW, das ist bei Social Media Statistik DE auch veröffentlicht worden, ansonsten bei uns im äh Newsletter auch einfach mal reinschauen. Da verlinken wir die Infografik auch mit dazu. Gab’s eine, Online-Umfrage unter deutschen Marketingverantwortlichen in Unternehmen, welche Vorteile aus ihrer Sicht dann eben Influencer bieten und da haben 3sechs Prozent, also, mehr als jeder Dritte haben dann gesagt, ja die kreieren generieren Content. Das ist auch der ganz wichtige Unterschied. Also die Beispiele von Tristan ist gerade mit den Werbefiguren, die haben ja den Content nicht selbst erschaffen. Die waren ja eigentlich nur Schauspieler, ähm aber so ein moderner Influencer und vor allem Content Creator, das ist ja schon Namen denn drinne. [9:07] Machen, wenn’s Werbematerial im weiten Sinn ist das Material ja selbst. Also da kommt dann ein Unternehmen zu jemand hin. Ich habe da zum Beispiel gerade so ein paar TikTok äh Stars, die ich äh ein bisschen mitverfolge, so aus Deutschland komme, wie das die zum Beispiel mit angehen äh und da gab’s das ja auch so. Äh das war so ein ähm Snack-Anbieter, der dann halt äh dem einen Geld gegeben hat, ja ich mache mal Werbung für unsere Snacks. Dann läuft das nämlich genau so. Die sagen hier, hast vielleicht auch ein paar Beispielprodukte, die du halt in die Kamera halten sollst und inhaltlich alles weitere ist dann deine Kiste. Bist du dann halt eben der Influencer, der Content Creator. Du machst also quasi die Werbung selbst, es nicht mehr durch ein Studio, durch den Auftraggeber oder wie auch immer, sondern wird halt eben ausgelagert an die im Grunde Schauspieler, die sie dann halt alles in einem. Ein Mann AG. [9:56] Kreaturen, also es gibt ja bestimmt noch viele, die keine so direkte Werbung ist es Werbung. Das Content Marketing äh machen, ähm aber die dann einfach nur so was in die Kamera halten. Natürlich auch die Erfahrung, wie ziehe ich ein Video auf, wie schneide ich ein unterhaltsames YouTube Video zusammen ähm und da können Sie natürlich dann eben die Firmen drauf verlassen, da passiert was. [10:19] Jemand, der meistens Zielgruppe anspricht, den die Zielgruppe gerne schaut, macht ihnen etwas schmackhaft. Und in derselben Umfrage wurde übrigens auch gesagt, zweimal mit jeweils 31 Prozent wurde beantwortet, warum man halt eben mit Influencern zusammenarbeitet. Neben der Tatsache, dass sie halt eben schon den Content mitbringen. Äh Hat eben auch zusätzlich noch die Zielgruppe gleich mit ansprechen, sagen 31 Prozent und dass sie mehr Authentizität, ranbringen. Also hat eben glaubwürdiger Sinn. [10:48] Weitere Punkte, die halt eben als Antwort noch mit Standenbahnstärke Reichweite, geringere Streuverluste, also hat auch wieder besser die Zielgruppe ansprechen können. Mhm. Und und effizient, genau. 5 Prozent zwar nur, aber aber ist auch ein Punkt. Ja, Ich glaube wie viele sehen da keine große Effizienz, wenn sie erst gucken müssen, welcher Content Creator passt zu uns? Macht der die richtige Werbung. Entsprechend an. Ähm wie wir uns das vorstellen und aber Effizienz kann einfach auch sein, okay, wir haben jemanden, der funktioniert. Unser Produkt fertig. Wir sind raus. [11:22] Der große Vorteil bei Content Marketing, gerade wenn man halt eben da mit äh Prost zusammenarbeitet, äh ist halt eben auch, dass man als Unternehmen dann wirklich auch sagen kann, ich möchte jetzt Werbung machen für was auch immer und. Halt einfach die Leute an, die ja bereits. Einfach eine Zielgruppe haben und wenn man herausfindet, ah okay, die, die diese Leute ansprechen, also deren Zielgruppe ist gleichzeitig meine Zielgruppe äh und da kann man ja direkt sagen, hey du machst einfach ein neues Video. Bild, Kurzvideo. Welches Format auch immer, also quasi du lieber Creator, machst genau das weiter, was du ja bislang auch schon machst. Du halt eben mit unseren Produkten an der Stelle. Äh in Filmen kennen wir das ja auch, dann ist das dein Productplacement. Ähm da muss man auch schauen, Wie gut das jeweils gemacht wird. Also mir ist das schon ein paar Mal, wenn ich äh Filme geschaut habe so gegangen, äh wo ich mir da gedacht habe, okay hat man jetzt irgendwie eine Sekunde zu lang eine bestimmte Einstellung äh behalten und wo ich dann nur gemerkt habe, ach ja klar, genau, die wollen Werbung fürs Auto zum Beispiel machen, deswegen hat man halt eben auch Logo so verharzt. In also wenn’s gut gemacht ist, fällt dir vielleicht wirklich nur das Logo auf, ganz oft, wenn’s kein gibt, dann haben die Autos einfach kein Logo in dem Film. Das ist einfach komplette namenlose Marke. Ähm aber oder einen Laptop ohne Logo drauf oder irgendwie verdeckt, abgeklebt, ähm wenn’s zum Charakter passt. Aber sobald man einen Film Logo sieht, weiß man eigentlich, okay, die haben dafür bezahlt, in dem Film zu sein. [12:49] Und das ist halt eben auch das Typische beim Content Marketing, also in der Filmbranche, der mit Product-Pacement als Beispiel, ist ja so ein ganz typisches Ding und Content Marketing an sich ist eigentlich auch schon eine sehr, sehr alte Sache. Also die ähm frühesten Beispiele für Content Marketing gehen, eigentlich schon äh auf die Antike mit zurück, aber um bisschen aktuellere Beispiele zu nennen. Ähm Frage an dich jetzt Tristan. Äh du kennst doch wahrscheinlich die äh Sternebewertungen für äh Köche, Restaurants und so weiter. Ähm Michelin-Sterne. Genau, was ist ein Michelin eigentlich? [13:26] Ähm das ist ein Reifenhersteller. Und warum machen die britischen Bewertungen für Restaurants? Damit Leute zu den Restaurants hinfahren, einmal quer durch die ganze Welt und dabei ihre Reifen abnutzen und neue Reifen kaufen müssen. Korrekt genau richtig. Das war auch wirklich der Hintergrund gewesen, warum Michelo äh übrigens um 1900 herum, also dieser äh Michelin Guide schon. Ja ist schon über 100 Jahre alt. [13:55] Reifen auf jeden Fall. Also mindestens bei äh Pferdekutschen gab auch schon frühe Formen von Autos. Ähm aber halt eben noch nicht so groß in der Masse. Aber der Schwerpunkt war wirklich genau das gewesen. Also man hat sich beim Michelin hingesetzt und überlegt, okay warte mal, wir stellen Reifen her, wie können wir mehr Reifen verkaufen. Okay, Leute könnten halt unsere Reifensteller abnutzen. Das heißt, dass sie halt häufiger welche kaufen müssen. Wie kriegen wir das halt am besten hin, indem sie halt mehr fahren. Wir machen die Straßen rauer. [14:23] Gut, dass vielleicht aber in dem Sinne einfach mehr fahren und das war dann die Idee gewesen, weswegen vor allem ähm solche, Michelin, Sternerestaurants häufig halt eben in der Provinz oder in der Landschaft irgendwo liegen und seltener in großen Städten einfach der Zwang quasi da ist, hinfahren zu müssen. Ach das wusste ich nicht, ist es heute ist es halt immer noch so Weil die sind ja inzwischen eigentlich komplett losgelöst vom Reifenhersteller. Das ist jetzt ein Sebrestigeträchtige Auszeichnung, die man äh als Koch oder Köchin bekommen kann. [14:53] Oder ist was doch also die Michelin Sterne und diesen Guide gibt’s auch immer noch. Also das wird auch weiterhin getätigt. Ja natürlich es ist ein Stern zu bekommen ist es schon eine Riesenauszeichnung. Zwei Sterne. Quasi hast du’s eigentlich schon längst geschafft und drei Stände gibt’s glaube ich in Deutschland nicht mal. [15:09] Springende Punkt ist aber vor allem, dass ähm ein Unternehmen wie zum Beispiel halt über Inhalt, also in dem Fall Leute, die gerne essen gehen wollen, ihre Produkte verkaufen möchte. Anderes gutes Beispiel ist das äh Guiness Book of World Records, also das Guinness Buch der Weltrekorde. Äh ich denke mal, Guinness ist dir wahrscheinlich bekannt. Ja, aber ich ich hab’s euch irgendwann mal gelesen. Ich dachte, es wären zwei getrennte Sache. Und weißt du, jetzt das Guinness, Buch der Weltrekorde kommt vom Guinness dem Bier. [15:37] Zufälliger zufälligerweise der gleiche Name. Nein Das ist komplett beabsichtigt. Denn ähnliche Logik wie beim Michelin hatte sich nämlich auch das Unternehmen Guinness überlegt. Okay, also Leute trinkt unsere Biere, els, was auch immer, aber unsere Getränke. Äh wie können wir da für mehr Absatz sorgen? Die Leute hat mehr Trinken logischerweise. Äh wie können wir dafür sorgen, dass die Leute mehr trinken? Dem sie halt zum Beispiel länger in dem Paps und Bars bleiben, weil sie dann ja häufiger was bestellen. Je länger wir sie also in den Bars umso häufiger bestellen. Sie Logik. Macht Sinn, okay. Äh und wie können wir halt eben dafür sorgen, dass die Leute länger in den Bars bleiben oder sich den Mund fusselig reden, deswegen häufiger mal was trinken müssen, indem wir sie halt miteinander sprechen und diskutieren lassen. Wie kriegen wir das hin? Indem wir halt Ihnen Gesprächsthemen geben. So war die Geburtsstunde, das sind die, von den Weltrekorden. Weltrekorde? Genau, denn es sind ja auch sehr viele kuriose Weltrekorde dabei, äh wo man dann auch wirklich sagen muss oder sich fragen muss. Kann das denn sein? Was meinst du und dann ist man im Gespräch, redet sich schnell den Mund fusselig, muss schneller mal oder redet halt Längo. Auch so eine Institution geworden ist und ich glaube, viele werden nicht wissen, dass es mit dem, Bier zu tun hat. Ich hätte jetzt gedacht bei der Erklärung, dass die dachten, was? Der hat nur so und so viel geschafft. Ich kann mehr. Halt mein Bier. [16:59] Ja, das kann auch eine mögliche Folge daraus sein. Ähm ist jetzt nicht mehr überliefert, ob das halt auch eine Absicht gewesen war von dem Unternehmen, aber es ging halt vor allem darum, über auch wieder Content, also dem Fall dieses Buch, was dann halt auch äh an Bars und sowas ausgeliefert wurde, stellenweise. Dass es halt eben dort liegt, dass Leute darin blättern und miteinander darüber ins Gespräch kommen. Also am Ende vor allem halt mehr Zeit in den Bars und Pops verbringen dann hat eben natürlich auch mehr Bier konsumieren. [17:28] Oder generell Getränke. Äh und das sind halt so schon wirklich teilweise äh hundert, teilweise aber auf jeden Fall Jahrzehnte alte. Content Marketing Methoden, die jetzt einfach nur durch die Digitalisierung halt stärker noch in ähm halt eben ja auf Online-Plattformen überführt worden sind. Also um den Bogen zu den Content Kreatoren zu schließen, äh die Restaurants oder eben die Wildrekordhalter waren die ersten Creator für das Content Marketing. Ja, beziehungsweise die Unternehmen selbst waren da dann ihre eigenen Content Creator. Ah. Heute, wenn ich mit Influencern oder eben Content Creators zusammenarbeite, lagere ich als Organisation diese Tätigkeiten häufig aus. Früher war’s dieselbe Organisation gewesen, die das gemacht hat. Am Ende ist es relativ egal, das ist eher eine organisatorische Sache, ob das jetzt einen dieselbe Person ist oder ob das unterschiedliche sind, ähm aber das sind einfach. So historische Beispiele für Content Marketing, die einfach am Ende wieder sich da rauf herunterdampfen lassen bisschen so für den Kontext an der Stelle. Menschen sind Geschichtenerzähler, Menschen wird vertraut, siehe Märchen, Mythen, Legenden, sie auch die eigene Kindheit, denn ich meine, die Behörden erinnert ihr euch noch an eure Lieblingshörspiele, Comics, Märchen, Oder Ähnliches, könnt ihr noch die Intro-Melodie mitsingen. Wisst ihr noch, worum es in diesem einen spannenden Film von damals ging? [18:51] Das ist immer der größte Beweis, dass einmal Storytelling funktioniert. Storytelling haben wir ja bereits in Folge neunundvierzig. [18:58] Eine Folge gewidmet, eine ganze, die könnt ihr gerne mal reinhören? Doch, wie stark wirken ja so eigentlich Content Creator, beziehungsweise Influencer an sich, ähm denn wir können es uns natürlich auch den Mund fusselig reden darüber, dass das gemacht wird. Aber so wie ja jetzt auch gerade das Influencer-Marketing wieder etwas hinterfragt wird, ähm durch halt eben einmal diese äh per Klimaaffäre beziehungsweise auch ähm durch das, was bei Twitter momentan so ein bisschen mit passiert, das ist alles im Zuge vom vielleicht und vielleicht doch nicht Kauf durch Elon Musk, äh wo auch das Thema mit mit Fake-Accounts ähm stärker in den Fokus mit gerückt ist, ähm Ist aber eine ganz interessante von Bitcom stammende Umfrage mal ausgegangen. Da ging’s darum, ähm dass unter 400 Befragten ja Menschen ab 14 Jahren, herauskam, dass 92 Prozent der Befragten Leute gemeint hatten, ja ich weiß, Influencer verdienen gerne Werbung. Das ist erstmal so an sich bekannt, okay, die machen nicht einfach nur Content des Contents willen, weil sie halt eben gerne Geschichten erzählen, sondern da ist halt auch eine Absicht damit verbunden. Gerade wenn sie Produkte in die Kamera halten, sollte das sehr vielen Leuten ab 14 Jahren klar sein, dass sie, dass wir damit Geld verdienen und äh in der gleichen Umfrage haben aber auch 56 Prozent Leute gemeint. Das ist ein ganz normaler Beruf und sogar 35 Prozent hatten wir. Ich wäre selbst gerne Influencer. [20:22] Die Attraktivität dieses Berufs ist auf jeden Fall recht hoch, aber es wird halt auch als ein vor allem so eben bei jüngeren Menschen als ein ganz regulärer Beruf gesehen. Ich finde vor allem äh ähm infizieren kann ich mich mit der Antwort, die 43Prozent der Befragt haben gesagt, manchmal bin ich neidisch auf deren viele Geschenke. Nicht wirklich, die arbeiten ja auch dafür, die produzieren halt den Content, ähm aber ganz oft sehe ich Videos, wie jemand einfach im Videospiel spielt ähm und dann von, irgendeinem Anlass von Entwickler oder vom äh Publisher ganz Paket geschickt bekommt, wo dann ganz viel Merge drin ist, denen es halt auch nur, in diesem Paket gibt für Influencer, für Streamer et cetera. Wenn die Kamera gehalten wird, Leute denken, oh, das ist ja cool. Entweder im besten Fall, dass es ein Virtual nicht auch haben will und kaufen will oder einen schlechteren Fall als den zumindest nur okay, das ist ein cooler Publisher, der schenkt seinen äh Influencern was. [21:16] Ich gucke weiter die Videos, ich spiele selber das Spiel et cetera. Ähm Ich war ja selbst auch vor so über zehn Jahren mal ein kleiner Influencer gewesen im weitesten Sinne. Ähm das habe ich glaube ich noch gar nicht erzählt. Ich war mal eine Weile als Buchblockger unterwegs, also auch sehr großer Exotenstatus, denn Buchblogger sind meistens Frauen gewesen zu der Zeit, also als Mann da schon ein bisschen bunter Hund ähm und da ist es auch relativ schnell passiert. Also ich habe da glaube ich ein halbes Jahr, das mehr oder weniger aktiv betrieben äh und ein ziemlich kurzer Zeit kam da wirklich schon Verlage auf mich zu und haben mir stellenweise sogar ungefragt. Bücher zugeschickt mit der Bitte sie zu rezensieren und bei mir im Blog vorzustellen. Ach das ist cool, da muss ich auch mal äh anfangen mit Buchbloggen. Gerne meinen alten Block übernehmen, der existiert sogar noch, aber da heutzutage noch viel da fällt mir ein, ist es nicht direkt im Marketing, aber also grade ähm na. Musikpublisher ähm Musikstudios, ja regelmäßig was Neues rauskommt, Massen an CDs, an Radiosender. Als ich bei Corax noch in der Redaktion war, ein Praktikum ist jetzt auch wieder Ewigkeiten her, ähm kostet eine riesige Kiste in der Ecke, wo einfach CDs drin lagen, die dem Sender geschickt wurden, zum spielt das doch mal in der Sendung, damit Leute das hören, um die CDs da wegnehmen, weil mein Gott zu Radio spielt, was sie wollen. [22:37] Ist auch so ein typisches Beispiel, wo man halt eben mit äh Content-Inhalten arbeiten möchte. Ich meine, ähm der Begriff des Content-Marketings an sich geht auch noch ein bisschen weiter zurück als jetzt mit dem Michelin Sterne. Ähm ich weiß nicht, ob du den Begriff der Soap Oper kennst, ich vermute. Opera, Seifenoper und Soap ist ja immer noch der Begriff dafür und ich weiß nicht worauf du hinaus möchtest. Äh das war das Zielgruppenmarketing, das halt meistens Hausfrauen die Sendung geguckt haben Zuhause mal im Fernsehen geguckt haben in der Werbung dazwischen wurde meistens ja auf Waschmittel gemacht, Seifen, was rausrollen und regelmäßig benutzen und deswegen wurden einfach Sendungen drumrum gestrickt, die die Zielgruppe besonders ansprechen, damit’s dran bleiben. [23:19] Jedes Mal wieder einschalten, bei Seifenwerbung äh mitbekommen. Mhm genau, stellenweise als klassische Werbung, aber stellenweise halt eben auch schon als eine frühe Form von Content Marketing, ähm denn häufig wurden diese Sendungen ja eben gesponsert, Auch so kann die äh das das Drama von irgendwas äh gesponsort von keinem Seifenfix Kleider frei oder so was ähm und dann hat man halt auch stellenweise in den Sendungen, das da müssen wir aber auch äh dran erinnern, das war vor über 100 Jahren dabei, auch die rechtliche Situation noch eine ganz andere gewesen, aber da wo dann wirklich auch ein ähm zuerst so ein Radio Dramas beziehungsweise auch gerade vor über 100 Jahren Soap Opers ja klar im Fernsehen, im Radio. Ja, genau. Denn bevor es die Soap Opers im TV gab, gab’s halt eben Radiodramen. Oder auch Stichwort Groschenhefte, also solche ja Verbrauchsliteratur, da gab’s auch eben so diese für einen Groschen konnte man die ja lange Zeit kaufen. Äh diese kleinen, flimmsigen Bahnhofskioskke einmal durchblättern, auseinandergefallen da gibt’s heute noch so ein paar also ist vielleicht noch bekannt oder auch äh diese ganzen Herzschmerzromane, einfach mal beim bei irgendeinem Bastei Lübbe. Das Logo die sind da auch äh der du mehr the Player im deutschsprachigen Raum. Aber einfach mal in den Bahnhofskiosk schauen, die finden sich auch immer noch, sind jetzt auf jeden Fall schon digital erhältlich, aber die haben so was auch. [24:39] Häufiger gemacht. Heutzutage nicht mehr. Das hat auch einfach mit rechtlichen Situationen zu tun. Aber dann hat man halt eben auch ähm irgendwelche Diskussionen, sodass kein Jenny, weißt du, was Mike vor kurzem gemacht hat. Nein Clara, sag es mir, aber warte doch kurz Moment, ich muss erst noch die Wäsche einweichen. Och, deine Wäsche ist immer so schön sauber und was verwendest du denn? Na ich verwende natürlich seifenfrei von Seifenfix. Ach, das ist ja Einbeigung. Aber jedenfalls zurück zum Thema. [25:01] Das wäre dann so eine Variante von relativ äh Werbeeinbindung, die man aber auch schon im weitesten Sinne als eine frühe Form von zeichnen kann. [25:11] Das das ist fast 1:1 aktuell schlechte Videos. Ah Menschen ändern sich auch passiert. So bis auch zum ein Ohr rein, zum anderen auch wieder raus. Wenig bleibt da hängen, deswegen ist ja dieses wirklich tägliche, inzwischen ja tägliche Sendungen, tägliche Folgen und einfach eine dumme Mahnung dran nach dem anderen. Aber wenn ihr jetzt ähm da draußen liebe Hörer vielleicht auch der Meinung seid, ja okay Marketing, Content und nicht welches was ist, Content Marketing auch. Klingt an sich vielleicht auch ganz spannend oder ich möchte sowas selbst auch mal ausprobieren. Zwei kleine Tipps an der Stelle. Äh also wie kann ich selbst Content Marketing machen. Generell erstmal starten und halt über Themen sprechen, aber ganz, ganz wichtig, wenn ihr ähm damit Werbematerial, mit Werbedeals, mit Partnern da irgendwie was arbeiten möchtet. [26:02] Ein ganz wichtiger Punkt, das UWG. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb beziehungsweise kurzes unlaute Wettbewerbsgesetz. Gebt, gerne mal bei der Suchmaschine des Vertrauens eingeben. Äh da steht alles drinne, was ihr rechtlich beachten müsst, denn auch Content Marketing. Wenn es halt am Ende werberischen Charakter hat, also wenn ich, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen im Grunde Werbung mache. Es ist Werbung. Es ist zwar verpackte Werbung, aber es ist Werbung. Auch bei Filmen oder TV-Serien, äh wenn es dort irgendwelche Partner gibt, die jetzt, sei es jetzt äh Computer-Sponsoren, die sonst was sponsorn, äh also eben Stichwort von vorhin die müssen auch mindestens im Abspann erwähnt werden. Also es darf, nicht verschleiert werden, dass das halt eben ein Geschäft ist, was da miteinander abgeschlossen wird. Das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt, für den rechtlichen Part und ansonsten kann ich euch empfehlen bei der der Seminar Mediathek oder der Seminar DE. Da gibt’s äh eine ja einen frischen Neuzugang. [27:05] Der Mediathek das Content Glossar. Da finden sich alle wichtigen Schlagworte und demnächst werde ich da auch noch ein kleines Video mit aufnehmen, äh wo ich auch nochmal zum Thema Content-Marketing, so die wichtigsten Eckpunkte mit reinsetze, vor allem halt eben, was muss ich beachten, wo sind auch mögliche Fallstricke, denn Content Marketing ist an vielen Stellen auch eine sehr unterhaltsame Variante. Ich meine, die Hälfte von YouTube lebt gefühlt vom Content-Marketing und das kann ja auch durchaus unterhalten, das kann ja auch gut gemacht sein, aber gerade in Deutschland, grade in Europa, müssen natürlich auch drauf achten, dass wir uns halt eben auch an rechtliche Rahmenbedingungen erhalten, damit das Ganze auch einfach irgendwo Hand und Fuß bekommen, Ja und das war’s dann mit dem Thema. Genau, heute ging es um Content Marketing. [27:46] Shownotes, Infografin und aktuellen Entwicklungen zum Thema der Sendung gibt’s monatlich auch in unserem exklusiven 2 Minuten Briefing unter Onlinegeister dot com Schrägstrich Newsletter, Alle Songs, die in der Radiofolge gespielt wurden, verlinken wir in der Spotify-Playlist. Und ein Hinweis für unsere Podcast-Hörer. Online-Geister wird unter einer Creative comments CC bei ND-Dizenz veröffentlicht, also liebt es, teilt es, seid kreativ damit aber wäre nett, wenn uns vorher informiert. Damit verabschieden wir uns vom Thema. MODERATOREN & GÄSTE An dieser Episode haben in zunehmender Follower-Zahl mitgewirkt: * Moderation und Musik: Tristan Berlet (Twitter [http://www.twitter.com/realDrazon]) * Co-Moderation und Recherche: Christian Allner (Tools und Tipps für digitales Arbeiten [http://www.der-seminar.de/produkte]) GESPIELTE MUSIK IN DER RADIOVERSION Für alle Songs, siehe unsere Spotify-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5wOn1I7HOSyMYUIut6Psob?si=0V--d7cwScO93J73sSlq0Q]. Folgende Stücke liefen bei Radio Corax: * Harry Belafonte – Day O (Banana Boat Song) * Rina Sawayama – This Hell * The Devil Makes Three – I Am the Man Thomas QUELLEN & LINKS * siehe SocialMediaStatistik.de [https://socialmediastatistik.de/infografik-social-media-universum/] ERWÄHNTE FOLGEN * 🇨🇳 [https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f1e8-1f1f3.png] / 🇹🇼 [https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f1f9-1f1fc.png] Social Media in China | Nr. 71 [https://onlinegeister.com/folge071/] * 👾 [https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f47e.png] Polywork | Nr. 65 [https://onlinegeister.com/folge065/] * Quickie Week: Vero – True Social? | Quickie [https://onlinegeister.com/vero-true-social-app-quickie/] HÖREN & DOWNLOAD * Abonniert uns über RSS [https://onlinegeister.com/feed/], bei Apple Podcasts [https://itunes.apple.com/de/podcast/onlinegeister/id1145611583], Spotify [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9], Google Podcasts [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] oder einem Podcatcher eures Vertrauens [https://onlinegeister.com/abo]! * Unterstützt uns und bringt euch in die Sendung ein [https://www.onlinegeister.com/hilfe]! * Sorgt für spannendere Themen und schreibt euer Feedback [info@onlinegeister.com]! * Oder sprechteuer Feedback auf unsere Voicemail [https://onlinegeister.com/#]! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://podcasts.apple.com/de/podcast/onlinegeister-radio-c3-bcber-netzkultur-social-media/id1145611583] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-300x114.png] [http://onlinegeister.com/abo] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-spotify-podcast-300x114.png] [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-amazon-alexa-flash-briefing-300x114.png] [https://www.amazon.de/Onlinegeister-DER-Radio-Podcast/dp/B07TC33DZJ] [https://onlinegeister.com/?feed-stats-post-id=5268]Der Beitrag 🎥 Content-Marketing | Nr. 72 [https://onlinegeister.com/folge072/] erschien zuerst auf #Onlinegeister [https://onlinegeister.com].

28M
Kliemann in der Krise … | Nr. 72 Briefing
26/5 2022

Kliemann in der Krise … | Nr. 72 Briefing

Was bewegt das Netz? Warum sind Podcasts so populär? Welche neuen Features gibt es bei Social-Media-Plattformen? Worüber sprechen die User? Parallel zu jeder Folge Onlinegeister-Podcast stellen wir euch ganz individuell ein Info-Update der aktuellen Nachrichten und News als Briefing zusammen: unsere Hausmeistereien. Shownotes, Infografiken und mehr gibt es monatlich in unserem exklusiven #2minuten-Briefing [https://der-seminar.de/newsletter]. Kompakt kuratiert und analysiert! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://podcasts.apple.com/de/podcast/onlinegeister-radio-c3-bcber-netzkultur-social-media/id1145611583] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-300x114.png] [https://onlinegeister.com/abo] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de]BRIEFING-THEMEN * Meldung #1: TikTok-Killer: BeReal? * Meldung #2: Nach Short-Form jetzt Medium-Form-Videos * Meldung #3: Politischen Inhalte auf TikTok verboten?! * Meldung #4: Mehr Hinweise, weniger Hass auf Twitter * Meldung #5: Aus der Reihe Podcast-Boom: YouTube und TikTok wollen Podcasts machen – und Facebook stellt Podcasts wieder ein * Social Media Ticker BRIEFING BEI SOCIALMEDIASTATISTIK Die Infos haben wir detailliert recherchiert, auseinandergenommen und als Weekly Virals in unserem Briefing bei Social Media Statistiken [http://www.socialmediastatistik.de/] eingestellt: Briefing bei SocialMediaStatistik.de [https://socialmediastatistik.de/briefing/]LIVESTREAM DER SENDUNG Unsere Hausmeistereien streamen wir euch auch live auf unserem YouTube-Kanal [https://www.youtube.com/channel/UCr4mQnjcR8iNTE5K3ejy4Mw] und freuen uns immer über Feedback! [DIESMAL KEIN LIVESTREAM] INHALTE DER SENDUNG: TRANSKRIPT (Wir lassen die Sendung über das Tool Wit.ai transkribieren – leider nicht komplett fehlerfrei, aber für euch vielleicht doch interessant zu lesen.) [0:00] Online-Geister, Hausmeisterei. Hallo liebe Podcast-Hörer und willkommen zurück Radiohörer. Letzten Part unserer Folge. Wir bringen euch. Auf den aktuellen Stand. Genau, unsere Hausmeistereien, Meldung Nummer eins, be-riear der TikTok-Killer, schon mal von gehört? Tatsächlich nicht, bis ich das hier im Sonskrip gesehen habe, ähm was hast du dir eingeschrieben? Be real ist eine App für Android und iOS erlaubt es einmal täglich für zwei Minuten Schnappschüsse aus dem aktuellen Leben zu teilen. Man darf also nur zu einem Zeitraum posten, der von der App vorgegeben wird. Ah okay, also man suchst dich nicht aus, aber täglich Zeit habe, dann musste man dann warten bis zum nächsten Tag. Sollen die App sagt ihr hier, zack, jetzt hast du deine zwei Minuten. [0:46] Was machst du gerade? Genau oder wie? Genau äh dazu hat auch zum Beispiel der Bayrische Rundfunk sogar schon berichtet gehabt jetzt Anfang des Monats äh und Zitat positioniert sich als Gegengift zum Perfektionismus von Instagram und TikTok. Hier sollen User einfach sie selbst sein können, Das Rezept funktioniert bisher vor allem an Universitäten, wo sie von jungen Nutzern zum Teil langweiliger Alltagsaktivitäten genutzt wird. Und diese kuriosen Regeln, die da Bio-Weel auch mit aufstellt, hat halt auch hierzu in den letzten Monaten einen kleinen Hype ausgelöst, vor allem in Frankreich, wo die App herkommt auch ein kleines Datenschutz yay, weil wir jetzt mal innerhalb der DSGVO und innerhalb der Europäischen Union sind, aber neben Frankreich auch UK und USA, äh wo Bio Real gerade. Etwas populärer wird. Ob das vielleicht eine Luftnummer ist oder nicht oder ob das jetzt wirklich auch langfristig eine neue Social Meer Plattform wird wir bleiben für euch dran, wollten euch ja bis einfach mal drüber informiert haben. [1:41] Ja? Ich find’s relativ interessant, weil bei TikTok oder YouTube ist so was hat man gefühlt den Zwang immer was Neues zu veröffentlichen, die deine Follower wollen ihren Content haben. Und bei real bei be real weißt du okay, einmal am Tag, du kannst es nicht genau vorbereiten, hast du halt. [1:56] Raushauen ähm und dann ist erstmal gut, Ähm wobei ich denke, wenn ich das anfangen würde, die meisten hätte ich in Unterhose vorm vom PC, also mhm. Das wäre vielleicht eher was für Only Fans. Spannend das ist das zu folgen. Dafür Geld bezahlen würde. Okay. Aber gleich überleiten zu unserer zweiten Meldung Wo ja grade auch TikTok und Co erwähnt wurden. Ähm da gibt’s ja vor allem Kurzvideos, also die sogenannte Shortform oder Shortvideos. Ähm So irgendwas wenige Sekunden bis maximal vielleicht eine Minute lange Videos gemeint Auch von einer ganzen Weile schon mit rein, wenn ihr Wein kennt, exakt sechs Sekunden lange Videos. Genau, aber auch in so einer Dauerschleife an der Stelle Wein, wo der Twitter aufgekauft, dann irgendwann eingestampft Mitte der 210er Jahre und jetzt poppen ja immer mal wieder so ideelle Nachfolge irgendwie doch hervor Langrede Kurse sind für viele Leute ist anscheinend, die es kurzvideo jetzt doch zu kurz geworden. Deswegen gibt’s grade so ein paar, ja ich sage mal, neuere Trends. Ähm. [2:57] Vor allem aus wieder China kommt an der Stelle. Dort sind Mediumform Videos der letzte Schrei, also nicht mehr wenige Sekunden bis wenige Minuten lang, sondern jetzt mehrere Sekunden bis mehrere Minuten lange Videos. Wir nähern uns also wieder den äh normalen abendfüllenden Spielfilm. Na ja, also am frühen Spielfilm hast du ja auf YouTube aktuell, also Video-Essays sind ja aus allen möglichen Richtungen, die halbe bis zwei Stunden lang sind fast schon enorm geworden, zumindest bei dem was ich Youtube so wahrnehme, aber, ähm und Mediumform erinnert mich eher so an Surra YouTube vor 15 Jahren. So haben wir angefangen. [3:33] Ab und zu mal zwei Sekunden Katzenvideo, aber dann auch hier fünf Minuten kurzer Sketch zehn Minuten Fail Compilation. [3:40] Bitte schön. Ich bin vor allem gespannt, wie die Unternehmen darauf reagieren, denn momentan, wenn ich nicht von zum Beispiel Instagram Reels schaue, von YouTube-Shorts oder von TikTok. Ähm, Dort wird ja wirklich dieses Short-Format sehr stark gepusht. Also lade halt eben diese fünfzehn, 30 Sekunden langen Kurzvideos mit hoch. Also das wollen ja die Unternehmen auch haben. Bin ich mal gespannt wie lange es dauert bis jetzt sagen ja es darf’s auch ein bisschen was längeres sein oder jetzt egal wie lang oder kurz es ist, Hauptsache, der Inhalt funktioniert, da bin ich jetzt mal drauf gespannt, was mitkommt. Über die letzten Jahrzehnte ist die Aufmerksamkeitsspanne äh der Zuschauer immer weiter zurückgegangen. Würdest du den nächsten Heim plötzlich wieder zunehmen? Wäre zu wünschen, dass wir wieder etwas mehr Zeit und Hirnschmalz auch auf die Dinge verwende. Worauf wir auch sehr viel Zeit verwenden, ist beispielsweise Politik. Da waren ja jetzt gerade in Deutschland auch wieder ein paar Wahlen gewesen in einigen Bundesländern und im Zuge dessen spielen auch die Social Media Plattformen immer wieder eine Rolle und da kam jetzt halt auch vor kurzem eine Meldung, sind politische Inhalte auf TikTok verboten? [4:41] Natürlich nicht. Würden jetzt alle UnternehmenssprecherInnen antworten. TikTok ist der amerikanische Entität. Wie ihr auch im Interinterview in Folge 53 nochmal nachhören könnt. Ja und entschuldigt, liebe Hörerinnen an der Stelle, äh die in etwas sarkastisch untertun, hört die Folge 53 an, dann werdet ihr auch wissen, was wir damit gemeint haben. Ähm aber, Interessante Hintergrund ist nämlich, dass die Mozilla Foundation, das ist also der äh karitative Arm vom Firefox Erfinder Mozzilla. Die haben ein neues Projekt gelauncht, das sogenannte Tick Toc Observe Tori, das ist so eine Mischung aus Crowdsourcing, Scraping, Bot Technologien et cetera und. Erforschen halt eben, wie stark TikTok und auch andere Plattformen, politische Inhalte beeinflussen, zensieren und sich vielleicht auch zu bestimmten politischen Richtungen positionieren oder halt eben auch nicht. Okay, also die gucken erstmal nur rein. Da wird nichts verboten, nichts zensiert. [5:39] Schauen erstmal, wie viel Politik ist eigentlich in TikTok Ja, es wird auch schon geschaut, wie stark Politik beeinflusst wird, weil ja auch äh einigen Plattformen unterstellt wird, dass wir ja auch in den USA vor einigen Jahren so ein ganz großes Thema, dass äh die Silicon Valley Unternehmen sich angeblich in einer bestimmten politischen Richtungen bewegen würden und andere dadurch halt eben. Weniger stark im Fokus stehen würden und das will halt eben Godzilla untersuchen, wie stark dem wirklich gegeben ist. Also. Beeinflussen die Social Media Dienste, politische Meinung, ja oder nein? Gerade bei TikTok kann man ja auch wirklich sagen äh TikToks, Mehrheitsaktionär ist Bidedance, ein chinesisches Unternehmen, das ja auch sehr stark an der politischen äh Linie der kommunistischen Partei sich orientiert und da kann man zumindest kontrovers drüber diskutieren. Wie sehr TikTok da vielleicht auch die Meinung der Volksrepublik China vertritt. Aber genau das will halt eben Nutzer herausfinden, ob das jetzt nur Unterstellungen sind oder wirklich Fakt. [6:37] Britische Meinungen werden sich ordentlich um die Ohren gehauen auf Twitter, oft auch nicht so nett. Klar in 280 Zeichen kann man sie nicht so gewählt ausdrücken oder präzise ausdrücken, wie einige es vielleicht sich wünschen würden. Eine Studie der Yale Law School zeigt, dass es vielleicht tatsächlich eine ganz gute Idee ist, Twitter, NutzerInnenwahnhinweise anzuzeigen, bevor sie fiese Tweets abschicken. Es wird eine Meldung ähm wurde ausprobiert Tweets, intervening during treat creation dequuises offizive, Content, das ist die Studie und die hat eben in for Tweets eine Meldung angezeigt, hier, was du grade schreibst, könnte vielleicht nicht so nett sein, andere vielleicht falsch verstehen. Denk mal drüber nach, ob es wirklich abschicken möchtest. Haben viele auch angenommen und das nur umformuliert. Genau, die Ergebnisse und die Studie an sich auch das dazugehörige Paper findet ihr bei uns in den verlinkt, alles bei Arx Ivy dot org und. [7:30] Letzte Großmeldung, da sind wir auch durch für heute. Aus der Reihe Podcastboom, YouTube und TikTok wollen Podcasts machen und Facebook stellt seine Podcasts wieder ein. Das war eigentlich schon die Meldung. Ja, also TikTok sucht einen Podcastmitarbeiter Twitter arbeitet an einem Podcast Tab und Facebook, die ja lange Zeit Podcasts gemacht haben, machen wollten. Ähm. Ja gemacht haben. Viele haben’s nicht gemerkt. Ich muss auch nochmal nachgucken. Ja, die hat mehr Podcast-Angebot. Aber ab dem 3. Juni diesen Jahres wird es 22. die Podcasts dort nicht mehr verfügbar. Insofern bei TikTok, bei Twitter okay, klingt interessant. Schauen wir mal, was kommt. Bei Facebook ist es schon wieder erledigt ähm und ja an der Stelle, verlässt dich für Content-Verwaltung nie auf Facebook, vor allem an einer Stelle, aber Ich würde generell empfehlen, das sagen wir auch als äh Podcaster, die wir ja auch sind, äh am besten selber hosten, denn aber mit externen Diensten zusammenarbeitet, ist man auch immer von denen abhängig, da zeigt sich jetzt ja, nochmal auf eine ganz frühe Folge verweisen unser Interview ähm mit Ralf Ruthe. Obwohl er alle seine Bilder auf Facebook, auf Twitter, auf Instagram und so weiter raushaut und da viele Follower hat und viel Interaktion auch mit seinen äh Fans hat. Hatte trotzdem noch eine eigene Seite. Wo er alles hostet, um eben nicht abhängig zu sein, denn man kann Contentverwaltung streichen und Facebook mit Social Media ersetzen, verlasse dich für nichts auf Social Media. [8:49] Amen an der Stelle, Worauf wir uns aber auf jeden Fall verlassen können, sind äh qualitativ hochwertige Podcasts, denn wir hören ja auch selbst regelmäßig Podcasts und. Einen kleinen Podcast für Empfehlungstipp bei Detektor FM gibt’s äh den Spektrum Podcast und da war vor Kurzem das Thema Mathe. Mathematik. Gewesen und ähm ich fand’s paar spannende Einblicke wie Mathe die ultimative Geisteswissenschaft eigentlich ist und da gibt’s auch ein sehr tolles Interview mit Matheprofessor, der Mathe als Pflichtfach abschaffen möchte, äh denn der Lehrer lassen rechnen, prüfen richtig und falsch, aber Mathe dreht sich um Logik, um Eleganz von Lösungswegen, um neue Möglichkeiten, Dinge herauszufinden. Das was in der Schule seine Aussage nach unterrichtet wird ist eigentlich nur rechnen und keine Mathematik. [9:37] Echt spannend. Hörempfehlung meinerseits. Äh Link packen wir euch alles in die Shownotes und damit werden wir jetzt auch hier erstmal durch. Am Ende habe ich noch ein Lied mitgebracht für eine unbekannteren Band, die ich auch erst vor Kurzem kennengelernt habe. Es ist The Devil makes free. Lied ist. [9:58] Das war Thomas von The Devil Makes three. Ohne Wände schauen wir uns noch das bergan. Online-Guister. Feedback. In unserer letzten Folge ging es ja um das Thema Social Media in China und da hat sich auch bei in dem Fall LinkedIn äh Doktor Stefan Ruppert, dazu geäußert und. Arbeitet gleich vorab, äh auch ich schaffe es nicht, jeden Monat alle China-Podcasts zu hören äh und deswegen ähm hat er aber trotzdem halt ein paar vorgestellt und die Online-Geister mit dem Schwerpunkt Social Media in China, mit unserem äh Interview mit der lieben Alexandra. Wir waren halt äh von ihm eines der gefeaturten gewesen und äh der gute Mann ist halt, auch eine eine der ja ich sage mal Chinakoryphäen in Deutschland was halt eben. Auch einfach so Content-Empfehlungen mit angeht. Insofern vielen vielen Dank für das Feature an der Stelle, vielen Dank auch für das positive Feedback. Vielen Dank Herr Doktor. Das war’s für heute. Interessant hat mich gefreut. Christian hat mich auch sehr gefreut. Du warst dann beim nächsten Mal wieder und dann geht’s um das Metab. [11:05] Music. [11:11] Das war Online-Geister. Radio bei Netzkultur, Social Media und PR. Von und mit Tristan Bialet und Christian Allner. Alle Links zur Sendung. [11:22] Des Archiv zum Nachhören gibt es unter WWW Punkt Onlinegeister. MODERATOREN & GÄSTE An dieser Episode haben in zunehmender Follower-Zahl mitgewirkt: * Moderation und Musik: Tristan Berlet (Twitter [https://www.twitter.com/realDrazon]) * Co-Moderation und Recherche: Christian Allner (Tools und Tipps für New Work [https://www.der-seminar.de/produkte]) QUELLEN & LINKS * siehe Link zu SocialMediaStatistik GESPIELTE MUSIK IN DER RADIOVERSION * siehe Spotify-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5wOn1I7HOSyMYUIut6Psob?si=0V--d7cwScO93J73sSlq0Q] ERWÄHNTE FOLGEN * ? Unser exklusives Interview mit TikTok | Nr. 53 [https://onlinegeister.com/folge053/] HÖREN & DOWNLOAD * Abonniert uns über RSS [https://onlinegeister.com/feed/], bei Apple Podcasts [https://itunes.apple.com/de/podcast/onlinegeister/id1145611583], Spotify [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9], Google Podcasts [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] oder einem Podcatcher eures Vertrauens [https://onlinegeister.com/abo]! * Unterstützt uns und bringt euch in die Sendung ein [https://www.onlinegeister.com/hilfe]! * Sorgt für spannendere Themen und schreibt euer Feedback [info@onlinegeister.com]! * Oder sprechteuer Feedback auf unsere Voicemail [https://onlinegeister.com/#]! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-300x114.png] [http://onlinegeister.com/abo] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-spotify-podcast-300x114.png] [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-amazon-alexa-flash-briefing-300x114.png] [https://www.amazon.de/Onlinegeister-DER-Radio-Podcast/dp/B07TC33DZJ] [https://onlinegeister.com/?feed-stats-post-id=5267]Der Beitrag Kliemann in der Krise … | Nr. 72 Briefing [https://onlinegeister.com/briefing072/] erschien zuerst auf #Onlinegeister [https://onlinegeister.com].

11M
🇨🇳 / 🇹🇼 Social Media in China | Nr. 71
29/4 2022

🇨🇳 / 🇹🇼 Social Media in China | Nr. 71

Social Media in Fernost? In jeder Region gibt es Besonderheiten bei der Social-Media-Nutzung. Gerade in der Volksrepublik China sind diese Besonderheiten stark ausgeprägt. Hier hat sich ein komplett eigenes digitales Ökosystem herausgebildet. Statt Facebook, Google oder Amazon gibt es dort Tencent, Baidu und Alibaba. Doch was macht das chinesische Social Media aus? Das haben wir auch besprochen mit Alexandra Stefanov, China-Expertin und Inhaberin von China-Impulse. [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://podcasts.apple.com/de/podcast/onlinegeister-radio-c3-bcber-netzkultur-social-media/id1145611583] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-spotify-podcast-300x114.png] [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9vbmxpbmVnZWlzdGVyLmNvbS9mZWVkL3BvZGNhc3Qv?hl=de]Und in eigener Sache ein Hinweis: DER SEMINAR organisiert auch in diesem Jahr wieder das Mitteldeutsche Barcamp, Thema dieses Mal ganz aktuell: Wie sicher ist der digitale Alltag? Wie sicher sind eigentlich New Work, hybride Arbeit oder Homeschooling? Cyber Security, Datenschutz und digitale Infrastruktur braucht sichere Grundlagen. Das Barcamp liefert Lösungsansätze – und zwar in lockerer und angenehmer Atmosphäre. Mit Experten und Machern gestalten wir die Zukunft sicher. Am 09.09.2022! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/mitteldeutsches-barcamp-konferenz-halle-saale-leipzig-1024x535.png] [http://der-seminar.de/barcamp]JETZT TICKETS BESTELLEN! [https://der-seminar.de/barcamp#kaufen] Wir treffen uns am 9. September 2022 im Hbf. Halle. Tickets hier bestellen oder an allen lokalen Vorverkaufsstellen. JETZT TICKETS KAUFEN! [https://der-seminar.de/barcamp#kaufen] THEMA DER SENDUNG Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei Social Media Statistiken [http://www.socialmediastatistik.de/] eingestellt: Unsere Analyse zum Thema bei SocialMediaStatistik.de (folgt) [https://www.socialmediastatistik.de/china]Für die Sendung haben wir recherchiert und Zahlen sowie Eckdaten ermittelt, auseinandergenommen und einen Fachbeitrag erstellt. Aus den Erkenntnissen und der Auswertung zum Thema haben wir eine tief gehende Analyse mit Take-away und Mehrwert bei SocialMediaStatistik.de verfasst. Weitere Informationen können bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren [info@onlinegeister.com?subject=Sendungsfrage]. INHALTE DER SENDUNG: TRANSKRIPT (Wir lassen die Sendung über das Tool Wit.ai transkribieren – nicht komplett fehlerfrei, aber doch spannend zu lesen, was künstliche Intelligenz inzwischen leistet.) [0:00] Music. [0:05] Online-Geister, Radio über Netz-Kultur, Social Media und PR. Mit Tristan Berlet. Hallo. Und Christian Allner. [0:15] Nín hǎo, huānyíng guānglín. Jīntiān wǒmen zài tánlùn shèjiāo méitǐ. [0:31] Das war Chinesisch. Damit hallo und herzlich willkommen. Heute sprechen wir über soziale Medien. Zài zhōngguó. In China. Habe ich doch gesagt. Wir begrüßen äh alle internationalen Zuhörer hier. Äh im unserem wunderschönen Studio in Halle an der Saale. Und wir kommen gleich zum Thema. Online-Geister, Thema der Sendung. Wie immer unsere allgemeinen drei Hinweise? Wir geben einen ersten Puls zum Thema, für Feedback sind wir immer erreichbar. Alle Infos zur Sendung unter Onlinegaster Dot com und der der Seminar Mediathek und dann noch drei weitere Hinweise, speziell für diese Sendung zum einen unterscheiden wir, wenn wir berichten zwischen der Volksrepublik China. Rubrik Taiwan und anderen Regionen, die chinesischsprachig sind, ähnlich wie jetzt die Dachregion in Europa, die halt die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich, Schweiz plus weitere Gebiete umfasst. [1:28] Zweitens erkläre ich nochmal kurz den Begriff der Badökonomie, weil das durchaus eine Rolle spielen könnte, dass Alibaba und Tencent. Die drei großen Player in der Volksrepublik China, wenn es um digitale Technologien geht, dass ihr schon mal von denen gehört habt. Auf die gehen wir gleich noch mal ein bisschen mit ein und Dritter Hinweis, die Besonderheit bei der Volksrepublik China, denn es ist nunmal eine kommunistische Diktatur und in einen Parteienstaat, also kann es sein, dass das, was wir mitteilen, vielleicht. Bald, Passés oder Geschichte, dann würden wir die Folge noch mal ein bisschen ergänzen, aber das ist halt eben gegebenenfalls Änderungen geben. Denn es ist schon einiges passiert allein im letzten Jahr. Definitiv, also kurz Einordnung, wir haben eine Woche von Aufzeichnung bis Ausstrahlung, das ist nicht so so viel wie sonst. Ähm zurzeit gibt’s eine Bildungsreform. Äh die einen Milliardenmarkt zerstört. Über Nacht verbietet China der E-Learning Branche das Geld verdienen? [2:22] Und China selbst ist halt, also die Volksrepublik China ist äh auch ein E-Learning Riese, das ist ein Milliardenmarkt. Allein im Jahr 220 wurden umgerechnet im Wert von 60 Milliarden US Dollar. Das ist etwa so viel wie das gesamte Bruttoinlandsprodukt des Staats Litauen. Ähm wohne halt Bildung, wurde Bildung vermittelt, diese Bildungsreform entzieht halt den Firmen, die Geschäftsgrundlage, denn. Unternehmen generell solche Bildungsunternehmen, die dürfen nur noch non-Profit arbeiten. Das ist eine große Endung, die hat von quasi von jetzt auf gleich über Nacht eine gesamte Branche verändert hat, genauso auch. Ähm wovon ich schon von gehört habe, dass China äh Spiele, also Videospiele zensiert und Spielzeit für Jugendliche äh beschränkt. Die meinen, es ist auf Dauer nicht gut äh für die Jugend und deswegen dürfen zu bestimmten Zeiten nicht spielen. Gamer dürfen nur noch Freitag bis Sonntag jeweils eine Stunde zocken. [3:17] Das ist schon wenig. Ähm also gerade verglichen mit der westlichen Welt, was in Amerika und Europa so alles gezockt wird, oder auch in Südkorea gut Südkorea, die müssen gar nicht so weit weg von China gehen, ähm aber trotz all dieser Sachen ist China schon seit Jahren immer größer werdender Big Player generell global ähm und Social Media spielt eine unfassbar wichtige Rolle in in der chinesischen Gesellschaft. Um da jetzt auch gleich aufs eigentliche Thema zu kommen, also stopp jetzt mit unseren allgemeinen Hinweisen, Einführungen und rein ins Thema, denn genau, soziale Netzwerke in China haben eigentlich jeden dort erreicht inzwischen. Ja, wir haben wir haben schon Statistik von Statista Punkt com, äh dort sieht man den Anteil der Social Media Nutzer. [3:59] An den Internetnutzer in China, also prozentual von Internetnutzern haben 218 94,2 Prozent auch Social Media genutzt zweitausendneunzehn war es dann 5undneunzig Prozent und seit 2020 97 Kommadrei Prozent. Die Prognose ist es noch leicht steigt, dass wir bei zweitausenddreiundzwanzig, 224 bei 97,4 Prozent angelangt sind. Das sind praktisch alle, die in äh China Internet nutzen, äh nutzen da auch Social Media, ähm im Vergleich, Deutschland ist bei Knapp unter neunzig Prozent, je nach Statistik. Mhm, genauso in China die Daten basieren übrigens auf Imarketer, also eine Umfrage von E-Marketer ähm und Das sagt einfach eben so gut wie jeder Chinese und das Land selbst ist ja gerade im Westen noch sehr sehr ländlich geprägt im Osten hingegen äh zum einen sehr dicht bevölkert und halt eben auch schon äh an vielen Stellen sehr stark versteckert. Es gibt auch nochmal innerhalb Chinas selbst. Erfolgsrepublik China ziemliche Unterschiede und ähm das ist einfach schon beeindruckend, dass es trotzdem so eine krass große Zahl ist, also Wie viel Internetnutzer sind das anteilig ein, 1,4 Milliarden Einwohner inzwischen. Wo wir gleich nochmal mit reingehen. Wir würden uns ja die äh chinesischsprachigen Länder an sich noch mal ein bisschen mit anschauen wollen. Ähm aber einfach. [5:11] Das erst mal für Masse an sich und die Onlineaktivitäten der Internetnutzer sind natürlich nicht immer genau das Identische. Das hat sich auch im äh Lauf der Jahre im Lauf der Zeiten durchaus verändert. Äh am häufigsten, das ist jetzt äh basierend, auf der CNNIC. Der staatlichen China-Internet Network Information Center Organisation sind das. [5:35] Anteil, die vor allem halt eben instant messaging Dienste, die von 7neunzig Kommadrei Ähm zweitausendzwanzig war’s noch ein bisschen mehr wenn wir es jetzt schon mal erwähnen wollen, WeChat da dazu, da müssten wir da auf jeden Fall nochmal eingehen und auch Interviewgast. Wird uns über einiges erzählen. Ja, ansonsten halt eben äh vor allem Stichwort Videos, aber auch Online-Zahler, Online-Shopping, Suchmaschinendienste äh am prozentual geringsten haben wir zum Beispiel online Literatur Reisebuchungen und online Bildung, die befinden sich so bei 30 bis 40 Prozent ab. Das schwankt auch nach Jahren. Ja. Die haben wir für 2tausendachtzehn, zwei20, 221 und das ist keine in keinem der Kategorien liegen Jahre Linie äh Anstieg oder oder Abfall, das ist teilweise sehr unterschiedlich. Also online Bildung zum Beispiel oder 2018 bei 24,3 Prozent, 220 dann plötzlich bei 46 ,acht Prozent. Hashtag Pandemie. Ja und zweitausendeinundzwanzig sind wir jetzt wieder runter auf zweiunddreißig Komma ein Prozent. Also es ist wirklich stark schwankend, dass eine ungefähre Richtwerte. [6:40] Aber halt auch wie in Europa, wie in Deutschland, äh haben wir vor allem halt eben Messenging-Dienste, Videos und so weiter, die halt eben am stärkst wie es jetzt aber nun die Nutzung in China selbst. In der Volksrepublik, also wer benutzt eigentlich euer erstes Internet und wie ist es überhaupt alles verteilt? Kurze Eckdaten, China, die Volksrepublik China hat 1,44 Milliarden Einwohnerstand 20 2ein, von den 1,4 Milliarden sind 939 Millionen Menschen im Internet. Das entspricht etwa zwei Dritteln der Gesamtbevölkerung und etwa neunhundertdreißig Millionen Menschen sind aktive Social Media Nutzer, das ist auch etwa zwei Drittel der gesamten Förderung. Also wie gesagt, ein Drittel ist noch eher im ländlich geprägten Raum unterwegs. Die brauchen Internet, aber wenn du Internet hast, dann bist du sehr wahrscheinlich auch im Social Media unterwegs auch noch ein ganz wichtiger Hinweis. China hat so ein Ost-West-Gefälle, der Osten ist extrem stark industrialisiert, der Westen sehr stark ländlich noch geprägt. Also das ist auch nicht Land gleich verteilt. Ja, sieht man halt auch immer auf eine Karte, guckt im äh Osten ist voll mit riesigen Metropolen, Shanghai-Baging. Mhm. [7:45] Und genauso sind natürlich auch die ganzen Social Media Dienste, über die wir ja vor allem sprechen wollen im Osten extrem verbreitet aufgrund der Bevölkerungsverteilung. Es gibt so ein paar üblich Verdächtige, ähm paar kennt man vielleicht auch, von vielen hat man aber garantiert doch nicht gehört, weil einfach China, die Volksrepublik China, wirklich so eine Blase für sich populärste Plattform. An sich ist WeChat 1,26 Milliarden Nutzer weltweit im Monat. Davon eigentlich alle in China so gut wie alles, gibt auch außerhalb von Chinas äh verschiedene, aber die Plattform selbst ist vor allem in China populär. Äh jede dieser Plattformen lohnt eine eigene Sendung, deswegen ist wirklich nur ganz kurz Holz also wenn man über Social Media in China spricht, da kann man WeChat nicht weglassen, weil das macht da alles. Das sieht erstmal aus wie WhatsApp, was ja auch hier in Deutschland gefühlt jeder nutzt, der ein Smartphone hat. Ähm das ist aber auch deren Facebook, wo jeder Profil hat. Sie können sich da per Uber äh Autos bestellen. Ähm sie können das nutzen wie PayPal um Dinge zu bezahlen und noch viel viel mehr. Das ist halt die Hauptapp, die jeder in China braucht wirklich. [8:51] Tagtäglich mit benutzt, also ähm WeChat hat inzwischen sogar kleine mini Apps schon, die man sich drinne in der, also in der App kann ich weitere Apps installieren für bestimmte Funktionen, wie er halt, Karten mit Karte bezahlen oder Tickets kaufen für irgendwas et cetera PP. Also gibt’s sehr, sehr viel. Also WeChat ist quasi so die Alltagsapp. Auch zu Pandemiebekämpfung während Corona mit eingesetzt worden ist. Man kann davon ausgehen, jeder der in China wohnt, hat die einfach. [9:18] Danach kommt dann ähm mehr oder weniger eine chinesische App, denn wir sprechen jetzt von TikTok, kennen wir vor allem internationalen Kontext, deswegen ja. Ich erwähne es, weil es effektiv chinesisch ist und halt mit einer Milliarde Nutzern weltweit pro Monat schon eine ziemliche Masse an Leuten erreicht hat Aufschwung begriffen? Ja. Auch immer noch am wachsen ist, aber halt eben nicht in China selbst verwendet wird. Da gibt es, genannt 600 Millionen monatlich Nutzern, das ist einfach nur ein TikTok Crunch, das ist quasi TikTok in Chinesisch auf Chinesisch genauso identisch. Wir haben davon sofort über TikTok gemacht. [9:55] Also effektiv haben wir eigentlich 1,6 Milliarden Nutzer von der einen oder anderen TikTok-Version, aber es ist halt schon wichtiger Unterschied. In TikTok die internationale Variante und du Yin ist halt die Festland-chinesische Variante. Will daraufhin, dass China sehr viel reguliert, was die eigenen Einwohner zu sehen bekommen und was nicht. Genau ähm dann als nächste große Plattform ähm von als Hersteller haben sicherlich einige ähm diese Videospiele interessieren schon öfter mal gehört und 574 Millionen Nutzer, also machen kommen jetzt schon unter die Milliardengrenze. Ähm aber eine halbe Milliarde Nutzer, das ist schon eine ordentliche Masse. Ähm das war zunächst ein ICQ-Klon, kennt. Also einfach eben äh Messenger-Chat, Skype im Grunde, so wie man’s anstatt so Also Video- und Chatkonferenzen, die halt eben drüber machen kann. Heute ist es halt vor allem ein Messenger und ein Webportal mit QZone, auch ein soziales Netzwerk mit Q Coin, auch Zahlungsdienstleister. Ja. Und die Firma dahinter Tencent ist auch sehr aktiv im Investieren, im Global äh global ja Geld verteilen und werden uns an die Badökonomie, Baidu Alibaba und Tencent. Ist quasi das Social Media, Facebook et cetera, Konglomerat, alles zusammengefasst. Dann gibt’s äh Sinabo mit 573 Millionen Nutzern. Einfach nur als inzwischener Begriff für allgemein Mikroblock. Also es gab Twitter. [11:18] Es gab sehr viele davon, die auch alle Whabo hießen, aber eben Sinas, hat er bekannteste und wirklich am ehesten mit Twitter vergleichbar, weil’s wirklich viele ähnliche Funktionen gibt wie die Menschens wie die Hashtags training, Toppics und so weiter, aber es gibt auch Funktionen wie Storys Blogs und mit äh auch Eincheckmöglichkeiten in Location, wie man’s von Four Square zum Beispiel kennt. Four Square kenne ich jetzt nicht so gut, aber, Also man kann sich in äh Locations einchecken. Hier wird so ein bisschen aber einfach nur ich bin jetzt von Corona, okay. Kennen wir auch von Facebook zum Beispiel äh ich verstehe. [11:55] Also sei dann nur kurz zusammengefasst, dann 573 Millionen Nutzer. Auf der App gibt es Kurzvideos und Livestreaming. Hm dann. Klingt auch wieder so ein bisschen wie TikTok für mich jetzt, aber wahrscheinlich eher so ein YouTube den Platz von YouTube ein. Und das geht so ein bisschen Richtung von TikTok auch. Also es gibt auch äh eine nicht chinesische Variante, davon nennt sich Quark, KWA und die versucht so ein bisschen TikTok-Killer zu werden oder zumindest es geht schon in die Richtung Kurzvideo-Angebote halt. Ähm bei dotierbar mit die du hingesetzt hast, kann ich wieder mehr anfangen. 448 Millionen monatliche Nutzer ist eine Mischung aus Google und Reddit, also eine Suchmaschine und dann aber auch direkt Neuigkeiten, User gepostete Sachen Zusammenfassung von äh Bildern, Videos. Block eintreten. Ja und dann gibt’s noch äh mit 85 Millionen. Pro Monat. Das ist so ein aufsteigender Shooting Starter so ein bisschen, also vor allem für den Bereich von Social Sharing, also was man von Instagram, YouTube, Podcast et cetera kennt, also eben ich poste irgendwas und das wird dann halt eben zur Diskussion gestellt. Halt auch in Kombination mit E-Commerce. Also so ein Mix aus ja. Ab und zu Marketplace, Omi Fans, hast du das aufgeschrieben? No. [13:04] Eben auch äh vor allem für die Generation ZAD, also für die aktuellen Jugendlichen so in ihrem Zehner, 20er Jahren etwa alt, also Mix aus Instagram, TikTok, Snapchat mit halt auch ein Fokus aus äh auf Fashion und Gesundheit und vor allem im Schnitt Stand zwanzig einundzwanzig, extremen Frauenüberschuss. Circa 90 Prozent der. Sind mit zerrinnen ab dem Jahrgang neunzehnhundertneunzig. [13:28] 32 Jahre jünger. Mhm. Äh aktuell wird man stark um männliche Nutzer teils mit sexistisch wirkender Werbung la Beautiful Ladys are all here on. [13:43] Also man Beiklang hat. Äh ja komm, wir wollen mal mehr Männer hier haben, guckt euch hübsche Mädels an. Schauen, wie sich’s entwickelt, ähm aber wie gesagt, was auch ähm Ausdruck ist für, ich glaube, kleiner roter Brief mehr oder weniger. Das hat, kulturellen Kontext dort würdest du lange brauchen zu erklären äh aber die entwickeln sich halt auch und kommen auch ganz gut mit. [14:04] Passend zum Thema auch ein paar chinesische äh Bands mit in die Sendung nehmen, die ja oft ja ein bisschen zu kurz kommen ähm und da habe ich eine gefunden, die ihre Wurzeln innere Monument Mongolei hat, was ja auch Teil von China ist, aber mit sehr phamagolischen. Einflüssen, eigenes Thema. Die Band heißt und das Lied ist auf der internationalen Version. Das war die chinesische Band Ninetraders. Mit dem die heißt und nachdem ihr uns in der Volksrepublik-Schiene angeschaut haben, wollen wir noch einmal nach äh Taiwan gucken. Nur rundherumes chinesisches Social Media Handel, beziehungsweise wir halt in dem zweitgrößten chinesischen sprachigen Land der Erde. Social Media genutzt wird. Kurz Bikenapen, die Republik Taiwan hat knapp 24 Millionen Einwohner, davon sind etwa. Ein halb Millionen Einwohner Internetnutzer und etwa 20 Millionen Einwohner sind bei Social Media, das entspricht 90 Prozent der Bevölkerung im Internet und etwa 82 Prozent der Bevölkerung bei Social Media. Das ist wieder je nach Statistik etwas höherer Anteil als in Deutschland vergleichbar. Und wo die Volksrepublik China einfach aufgrund der sogenannten Great Firewall, die sich um das gesamte Land schlingt, also eine komplette eigenes Internetökosystem auch aufgebaut hat, ist Taiwan wesentlich international vernetzter. Und nun mal als Beispiel, Google Yahoo und YouTube sind die drei populärsten Webseiten im Land. Das spiegelt sich auch durchaus bei Social Media in Taiwan wieder. [15:33] Platz Nummer 1 mit 21 von knapp 24 Millionen Einwohnern ist der Messenger, beziehungsweise Bezahldienst leihen. Zur Erklärung äh wird betrieben von dem japanischen Unternehmen, was zu einer südkoreanischen Gruppe gehört und wird ihm vor allem als Messenger wie WhatsApp genutzt Man kann’s auch damit auch bezahlen, ähnlich wie PayPal mit der der Bezahldienstleien pay, wird betrieben von der japanischen Line Corporation, die zu südkoreanischen Navergruppe gehört, also durch und durch ost asiatisches Programm. Kurz dahinter mit 20, eine Millionen Nutzern haben wir YouTube, damit. [16:08] Millionen Nutzern Facebook mit zehn Millionen Nutzern den Facebook Messenger. Ebenfalls etwa zehn Millionen Nutzern Instagram, sehr bekannte Namen. Ja, mit sechs Millionen kommt dann WeChat. Nicht nur in der Volksrepublik China ist auch in Taiwan aber längst nicht so weit verbreitet. Wahrscheinlich auch nicht so so Teil des öffentlichen Lebens wie in China. Ja und dann haben wir die letzten beiden Plätze hier in unserer Liste mit 4,1 Millionen Nutzern, TikTok und mit 2,7 Millionen Nutzern Twitter. Nur mal angemeckt Hat in Taiwan, was etwa ein Viertel der Bevölkerung von Deutschland hat, genauso viele Nutzer wie in Deutschland selbst etwa. Ja, wir haben drüber gesprochen, dass Twitter wahrscheinlich auf einen schweren schweren Stand hat. Und worüber wir auch gesprochen haben, nämlich mit Alexandra Stefano. [16:53] Nämlich die Social Media Nutzung in chinesischsprachigen Ländern, aber dazu gleich mehr. [16:58] Ich habe jetzt sehr viel gehört äh über Social Media in China der Volksrepublik äh und Social Media äh in äh Taiwan und äh wunderschönes Lied gesungen haben Santiano zusammen mit äh Alicat Hoa. Wie zu Hause, denn man kann sich in so einer globalisierten Welt überall fühlen wie zu Hause. Das waren Santiano featuring Alligator mit Wie zu Hause und wir sind wieder zu Hause, denn zuhause hat sich Christian unterhalten mit Alexandra Stefanoff. Die gute Dame hat Sinologie und transkulturelle Studien in Heidelberg, Tschengin und Shanghai studiert. [17:30] Ist die Gründerin von China-Impulse, Co-Autorin des Buches, Digitalisierung, Made in China China mit KI und Co Wirtschaft, Handel und Marketing transformiert und sie ist auch hohe Herausgeberin des Magazins China im Blick, Mit Chinapulse macht Alexandra Unternehmen fit für die Zukunft, indem sie ihnen die neuesten Digitalisierungstrends aus China aufzeigt und was wir halt für unsere eigene Digitalisierung in Europa lernen können und wir haben mit Alexander gesprochen und ich hatte auch gefragt in China sind über 97 Prozent der Internetnutzer auch bei Social Media. In Deutschland viel weniger. Sind Chinesen, also Social Media Fino? Ja, also ich denke, unabhängig von Social Media Plattformen kann man auf jeden Fall sagen, dass äh man in China generell viel offener Technologien gegenüber ist. Man auch ein bisschen äh also eigentlich gar nicht diese German Angst hat, die wir hier äh von uns kennen man Technologie eher als Gefahr äh wahrnimmt. In China wird Technologie tatsächlich auch viel als Chance gesehen. Die Leute sind auch sehr, sehr neugierig. Probieren auch sehr, sehr gerne neue digitale Produkte, digitale Plattformen aus, bevor sie entscheiden, ob sie das äh gebrauchen können oder nicht. Aber sie sind auf jeden Fall im ersten Schritt erstmal sehr innovationsfreudig und äh sehr neugierig was neue Technologien angeht. [18:44] Gerade. Soziale Medien, aber auch ähm sehr viele App-Anwendungen in China. Ähm es sind ja doch nochmal, anders gestaltet, also ein typisches Beispiel, was gerne gelernt wird, ist WeChat, das ist ja eine sehr populäre chinesische App und da wird immer gerne gesagt, ja das ist ja sowas ähnliches wie WhatsApp. Es ist aber an vielen Stellen. Ja auch wiederum nicht, also ich weiß nicht, wie sind so deine Kontakte? Du hast ja gesagt, du bist auch äh hast ja auch selbst in China studiert, äh hattest du da auch mit Rechatten, et cetera zu tun, wie waren so deine Berührungspunkte? [19:15] Auf jeden Fall. Also dazu muss man sagen, dass man als Ausländer ähm meistens eine andere Version der Apps, also zumindest von WeChat hat. Man dann auch, äh wenn man beispielsweise ein ausländisches Konto hat, gar nicht alle Funktionen freigeschaltet hat. Zu bieten hat, wenn dann man aber ein chinesisches Konto hat und auch vor allem in China vor Ort ist. Äh wie du sagst, es wird zwar oft mit WhatsApp verglichen, aber eigentlich ist WeChat. Quasi 100 Apps in einer App, deswegen wird sie auch als die super App schlechthin ähm in China äh genannt. Ähm also es ist in erster Linie ein ein Instant-Messenger ähm bis 2011 zum ersten Mal erschienen und hat eben als Messenger ist quasi eine Art Kopie von WhatsApp angefangen, ähm ist mittlerweile aber Facebook PayPal und alles mögliche in einem. Ähm, ist es zum Beispiel so, dass wir in der ersten Linie die WeChat Moments haben, das ist das, was wir auch mit Facebook vergleichen können, dass man dort auch Fotos und Kurzvideos teilen kann und auch sehen kann, was. Freunde und Bekannte machen, aber die eine der wichtigsten Funktionen von Weed. Auch Beach Pay, also die Bezahlfunktion. [20:23] Eben ermöglicht, dass man über WeChat quasi seinen gesamten Alltag auch organisieren kann. Kann Taxis bestellen, Flüge und Hotels buchen. Man kann Arzttermine vereinbaren, man kann ja seine Gas- und Stromrechnung zum Beispiel, sogar seine Steuererklärung über WeChat machen. Also es gibt eigentlich kaum etwas, was man über Weeted nicht erledigen kann. Vor allem, seitdem es seit einigen Jahren auch die Miniprogramme in gibt, das sind quasi Apps innerhalb der App. Die nicht so viel Programmieraufwand benötigen damit kann man eben alles mögliche auch einbinden, Man hat eben dann nicht nur seinen äh privaten Account, den man nutzen kann, sondern es gibt auch sehr, sehr viele Unternehmensaccounts. Da es sich dort auch präsentieren kann. Also WeChat in kann man eigentlich alles machen in China. [21:10] Wenn man Chinese ist. Du hast ja gesagt als Ausländer hat man da diverse Beschränkungen. Woher kommt das? Das hängt in erster Linie auch damit zusammen, dass die Bezahlfunktion nicht so gut integriert werden konnte bis jetzt. Ich glaube, das hat sich mittlerweile geändert, aber war jetzt leider durch die Pandemie auch selber seit zwei Jahren nicht mehr in China, deswegen habe ich das dort vor Ort nicht äh miterleben kann. Aber in erster Linie hing das vorher damit zusammen, dass man ein chinesisches Bankkonto gebraucht hat, um die ähm WeChat Bezahlfunktion zu nutzen. Und dadurch konnte man eben alles, was irgendwie mit Bezahlung zu tun hatte, auch wenn es nur das Kennen eines QR-Codes zum Bezahlen ähm in der Offlinewelt sozusagen war. Konnte man das eben nicht nutzen, wenn man kein kein chinesisches Konto hatte. Mittlerweile kann man ähm soweit ich weiß, auch ausländische Kreditkarten damit verbinden. Aber es funktioniert nicht immer so reibungslos, wie man sich das vorstellt. Also das hat in erster Linie mit der Bezahlfunktion zu tun und dann gibt es eben ganz viele ähm Funktionen, die eben auch mit dem mit dem persönlichen. Persönlichen Identifizierung quasi zu tun hat, also wenn man beispielsweise seine Steuererklärung machen möchte, muss man eben auch im chinesischen System eingebunden sein. Da vielleicht gleich auf das äh Größte und vielleicht auch schwierigste Thema anzusprechen. Ähm China als Staat ist ja definitiv keine Demokratie ähm und was Menschenrecht angeht, das würde sie auch gerne mal als schwieriges Thema mit diskutiert und das ist. [22:38] Erstreckt sich auch durchaus auf äh sozialen Netzwerken. Du hast ja schon angesprochen, für ReChat gibt’s durchaus Einschränkungen für Ausländer. Ich hatte mich vor Jahren mal bei. Das ist auch so ein Social Media Dienst anmelden wollen. Wurde da gleich auf Dot com weitergeleitet äh und genauso auch, Stichwort beziehungsweise TikTok ist ja mehr oder weniger ein und diese App, aber das eine ist halt eben die Festland China Variante und das andere ist die internationale Variante. Also etwas, was halt häufiger zutrifft äh und wo natürlich auch durchaus die Frage ist, ähm wie vielleicht auch zwar empfehlenswert für internationale Nutzer sind überhaupt chinesische Apps? Sind die überhaupt im internationalen großartig verbreitet? Wie schaut’s mit Aspekten von auch Sicherheit, Datenschutz et cetera aus? [23:20] Mhm. Ja, das ist nämlich der große Punkt. Der Punkt Datenschutz, den du auch gerade erwähnt hast, dass es auch mit ein Grund, wieso die Apps äh mittlerweile fast alle getrennt sind und getrennte Nutzer Basis haben, weil eben äh sehr, sehr viele ausländische Nutzer auch Angst davor haben, dass die ähm ja dass ihre Daten in China missbraucht werden. Es gibt zwar ähm keine offensichtlichen Beweise dafür. Man kann äh weder dafür noch dagegen sprechen, dass es äh passiert oder nicht passiert. Aber diese Angst besteht auf jeden Fall und das ist auch mit ein Grund, wieso beispielsweise Doin und TikTok komplett voneinander getrennt sind. Damit die Daten eben nicht äh die Daten von den ausländischen Nutzern auch nicht in China gespeichert werden und dass die Nutzer eben äh, ja wissen, dass dass ihre Daten eben ähm nicht von von der chinesischen Plattform genutzt werden kann. Also das ist auf jeden Fall mit ein Punkt, ähm wieso es da auch. Der einseitige getrennte Apps gibt, auch bei WeChat, bei bei Doin und so weiter. [24:18] Und äh was den Bereich Datenschutz angeht, also wie gesagt, man kann eigentlich nicht 1hundert Prozent sagen, was dann mit den Daten passiert in China. Aber es ist auf jeden Fall so, dass wir hier ja oft das Gefühl haben, dass es in China gar keinen Datenschutz gibt. Das stimmt mittlerweile überhaupt nicht mehr. Ähm es ist zwar so, dass die Nutzer tatsächlich diesen sehr starken Gedanken haben, also dass sie dann schon auch eher bereit sind, ihre Daten preiszugeben, um Komfort zu erlangen, um ähm im Alltag ähm vieles auch besser und schneller erledigen zu können beispielsweise über WeChat. Aber es ist auch so, dass sich in den letzten Jahren die Nutzer immer mehr Gedanken machen um ihre Daten, um das, was mit ihren Daten passiert, äh insbesondere wenn es um private Unternehmen geht, wie beispielsweise bei Tencent-Metwe. Und ähm im im letzten Jahr zum Beispiel im Jahr 2021 gab es in China auch sehr, sehr viele. Gesetze, Datenschutzgesetze, die eingeführt wurden, dass chinesische Zivilgesetzbuch, das. Und so weiter. Also da kann man auf jeden Fall sehen, dass sich der Datenschutz auch der DSGVO annähert. Aber natürlich, du hast es vorhin auch schon erwähnt, in China ist es äh tatsächlich so, dass die Daten dann zwar vor den Unternehmen, vor den privaten Unternehmen geschützt werden und vor anderen Staaten nicht vor der chinesischen Regierung, also sie für chinesische Regierung steht da auf jeden Fall nochmal oben drüber sozusagen. [25:43] China selbst ist ja auch ähm ähnlich wie Russland im globalen, sondern komplett eigener Markt für Apps, für Social Media, äh wo immer gerne gesagt wird, bei Russland, das ist halt eben das kulturelle, bei China ist es eher die Zensur als offizielle Erklärung. Es gibt ja auch die sogenannte Great Firewall. Also das hat eben alles, was reingeht und rausgeht äh aus dem quasi chinesischen Internet, das ist halt eben ja kontrolliert und oder zensiert wird. Das sind zumindest so. Die da geführt werden. Ähm das hat aber auch dazu geführt ja, dass sich ja das chinesische Internet auch sehr sehr isoliert entwickelt hatte, einfach historisch auch an vielen Stellen, äh dass wir heute eine ganz ganz eigene Landschaft haben, sei es jetzt im Social Media Bereich oder auch äh prinzipiell was online Dienste an sich angeht. Also wie ist da so dein Eindruck gewesen? Gibt’s in China, alles das, was man in Europa oder Nordamerika so kennt oder ah ich meine, du hast ja schon mal angesprochen, das ist ja schon als Superapp bezeichnet worden oder wie gestaltet sich das so in China im Vergleich zu dem, was wir halt eben ähm aus. Unserem Alltag kennen mit zum Beispiel Onlinediensten an sich. Ja, du hast gerade schon die Great Firewall erwähnt. Sie spielt ja auch eine ganz große Rolle. Dass eben westliche ähm Social Media Plattformen in China zum größten Teil auch gesperrt sind, dass man sie eben nicht nutzen kann. [26:55] Und so hat sich, du hast es ja auch schon äh gesagt, so hat sich ja auch ein eigenes Plattformökosystem dort entwickelt, beispielsweise Google Dienste oder Twitter oder Facebook sind nicht einfach so. Zugänglich einige Plattformen ziehen sich dann auch aus dem chinesischen Markt zurück. Wie es äh zum Beispiel vor kurzem der Fall bei LinkedIn war Und das hat eben dazu geführt, dass dadurch dass man eben keinen Zugang hatte zu den westlichen Plattformen hat das dazu geführt, dass sich eben diese ganzen chinesischen Pendants ähm eingebürgert haben und dass sie dann am Anfang tatsächlich auch eher Kopien von den westlichen Plattformen waren, dass sie sich mit der Zeit aber unglaublich weiterentwickelt haben, auch auf der einen Seite angepasst auf den chinesischen Markt. [27:36] Und auf die Bedürfnisse der chinesischen Konsumenten und einfach dadurch, dass die Technologie, was wir vorhin schon gesagt hatten, dass die Technologie in China auch eine viel größere Rolle spielt und dass die Gesellschaft viel viel digitaler ist. Hat auch dazu geführt, dass es äh dort auch sehr schnell sehr viele Funktionen gab, die bei uns jetzt noch, brauchen, bis sie eingeführt werden. Mittlerweile ist das ja auch fast schon so, dass ähm zum Beispiel Plattformen wie Facebook, äh bei WeChat schauen, was sie. Ja was sie davon lernen könnten wie sie beispielsweise die Payment-Funktion integrieren können und so weiter, da gibt es ganz viele Funktionen, die mittlerweile auch. Hier in der westlichen Welt quasi von den chinesischen Apps eingeführt werden. Aber genau du hast es ja schon gesagt, Zensur spielt in China natürlich auch eine große Rolle. Ähm da werden auf jeden Fall viele Inhalte gefiltert und zensiert. Es werden Posts gelöscht. Es werden, Accounts teilweise gesperrt. Ähm ich muss dazu aber auch sagen, dass und das ist glaube ich etwas, was man hier auch gar nicht ähm so klar hat, beziehungsweise wo man auch nie. [28:36] Das ist tatsächlich schon auch ein ja ständiges Spiel ist zwischen den Regulatoren und den Nutzern und dass die Grenzen dort auch immer, Wieder ausgetestet werden, also zum Beispiel die chinesische Sprache. Ist unglaublich kreativ. Es gibt ja sehr, sehr viele Wörter, die sich äh nur durch die unterschiedlichen Töne voneinander äh ja unterscheiden. Man kann eben mit gleich lauten Wörtern im Internet ähm sehr, sehr viel auch ähm ja die Zensur von politischen Themen umgehen. Die Leute sind da auch unglaublich kreativ, was das angeht und sie schaffen es. Sie sind auch sehr clever und schaffen das tatsächlich immer wieder. Zensur auch zu vermeiden, indem sie Sachen umschreiben, indem sie neue Wörter erfinden und das gelingt natürlich nicht immer, das gelingt auch nicht ähm dauerhaft. [29:18] Aber ähm es ist zum Beispiel auch ein Thema, was ich sehr, sehr spannend finde, wenn man sich die sozialen Medien in China anschaut. Zwar viel zensiert wird, dass es dann aber oft auch Umwege gibt ähm. [29:30] Über die man auch über viele Themen sprechen kann, was man sich hier vielleicht bei uns gar nicht so richtig vorstellen kann, wenn man auf China schaut und vorhin auch Wheyboard ähm von gesprochen, vielleicht das noch, um das nochmal kurz in diesem Zusammenhang zu erwähnen, werden ja auch sehr sehr viele gesellschaftliche Themen diskutiert. Das ist ja auch das ist quasi ein Pondant zu Twitter, wenn man so will als Micro äh Blogging Dienst. Dient auch als er eine Art Stimmungsbarometer für die Regierung, weil dort soziale Themen auch tatsächlich oft Gehör finden. Sie werden, oft auch von den Behörden näher betrachtet und vielleicht auch so implementiert, wie sich das die Internetnutzer wünschen. Um eben auch die Stabilität dem Land aufrecht zu erhalten, weil man auch zum Beispiel auch merkt, über welche Ereignisse oder Skandale sich die Leute unterhalten. Es gibt teilweise Petitionen. Ähm ja auch einige Auswirkungen auf die Lokalpolitik, die dadurch entstehen. Also vielleicht könnte man sagen eine gewisse Meinungsfreiheit wenn es eben um soziale Themen geht. Werden politische Themen äh komplett zensiert, aber soziale Themen können auf jeden Fall. Diskutiert werden, als was äh wie man sich das hier vorstellt, wenn man so auf China schaut von außen. [30:41] Das Thema Zensur spielt also durchaus eine Rolle. Im Rahmen ähm gibt es durchaus Möglichkeiten, das so ein bisschen zu umgehen, aber das ist vielleicht gerade für ausländisch Nutzer, also nicht chinesische Nutzer, durchaus eine ähm vielleicht ein wichtiger Hinweis von sich dessen Bewusstsein dass es halt eben bei diesen Apps durchaus auch halt eben eine gewisse auch manchmal Datenweitergabe oder Vergleichbares gibt. Leider ist da nicht viel drüber bekannt, weil da jetzt wir im Normalfall nicht irgendwie groß mit tausieren gegangen wird. Aber wenn man halt eben äh in China arbeitet, lebt oder einfach nur Urlaub macht, denke die Apps können grade vor allem auch reChat, wenn du auch sagst es ist ja quasi die super App für alles ist, wo man ja auch bezahlen kann, wo Kontakte drüber laufen und so weiter. Ich denke, schaden kann’s auf jeden Fall nicht, die zu haben, wenn man eine Weile dort unterwegs ist, aber man sollte sich natürlich schon im Hinterkopf behalten, ähm was man sich dann natürlich dann drauf in. [31:26] Installiert und ähm damit würde ich’s vielleicht an der Stelle auch damit erstmal belassen und ähm vielleicht noch mal einen Blick auf ein anderes China werfen nämlich Taiwan, die sind ja auch genauso ähm als ja auch sehr chinesischsprachig affine ähm Regionen wo es ja international durchaus äh Problematiken gibt bezüglich staatliche Anerkennung, aber das lassen wir jetzt mal außen vor. Aber die sind ja ähm genauso auch in diesen Bereichen, in diesem kulturellen Bereich mit angesiedelt, wo man sagen kann ähm bei. Erfolgsrepublik China gibt es halt eben einige. [32:02] Salz, wo man auch wirklich sagen kann, ich habe da grade mal so eine Top-zwanzig-Liste äh bei mir mit offen, ähm zum Beispiel von Timo und Beido angeführt wird. Das sind jetzt beides sehr chinesisch äh sprachige Angebote, haben wir äh beispielsweise bei den meistgenutzten Social Media Plattformen und auch Webseiten in Taiwan, das sehe ich zum Beispiel Google und Yahoo auf den Ersten Plätzen, genauso wie YouTube und Facebook bei Social Media Diensten. Kann man da sagen, dass äh Taiwan zum Beispiel dahingehend wesentlich verwestlichter ist, was jetzt die Plattformnutzung angeht oder gibt’s da auch so bestimmte Ausnahmensituationen? [32:35] Also wenn man das vergleicht, kann man das auf jeden Fall schon sagen, da wird zwar auch WeChat äh viel genutzt, aber nicht in dem Ausmaß, in dem es in China genutzt wird wie du schon gesagt hast in Taiwan hat man eben auch Zugang zu den ganzen westlichen Plattformen. In äh China, also auf dem Festland sozusagen kann man zwar auch teilweise über VPN-Clients darauf zugreifen, aber diese wurden auch in den letzten Jahren immer mehr gesperrt, immer mehr, blockiert auch aus den App Stores, also in China gibt es auch ein paar Umwege, um eben Zugang zu bekommen zu den Plattform wie YouTube und Facebook ähm ist die Nutzung ist aber nicht sehr weit verbreitet, wohingegen ähm es in Taiwan eben so ist, dass sie nicht gesperrt sind. Und dass es äh dass die Leute dort tatsächlich auch sehr viel Facebook nutzen, sie nutzen auch sehr viel Laien ähm als äh Messenging App. Aber ja auch das was wir von hier kennen, Instagram, Facebook Messenger, das ist in in Taiwan auf jeden Fall auch verbreitet was was man auf dem Festland eben nicht beobachten kann. [33:34] Wenn du’s in einem Satz zusammenfassen müsstest, wie würdest du die Social Media Situation in China eigentlich umschreiben? [33:43] Also ich würde sagen, dass es, wenn man sich die Funktionen anschaut, dass man auf jeden Fall viel mehr Möglichkeiten hat. Es gibt auch ähm. Ja die die Customer Journey ist verläuft auf viel äh reibungsloser, auch wenn es zum Beispiel um Livestreaming geht, aber man muss natürlich auch im Hinterkopf behalten, dass eben äh die Zensur tatsächlich auch stattfindet, dass da Inhalte auch teilweise. Gesperrt werden. Ich muss sagen, mit meinem hatte ich nie ein Problem. Es wurde bei mir nie irgendeine Nachricht gelöscht oder zensiert. Ähm ich habe das noch nicht selber erlebt, Aber das ähm muss man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass das eine Möglichkeit ist. [34:20] So könnte man das Fazit sagen, bewusst mit den Materialien, mit den Plattformen umgehen, aber vielleicht trotzdem einfach mal ausprobieren und schauen, was sie können. [34:29] Auf jeden Fall würde ich sagen. Genau, also ich muss dazu auch sagen, ich bin da auch, was Daten, Sammlung und so weiter angeht. Finde ich, dass ähm beispielsweise Facebook ja auch nicht viel besser ist in dem Sinne, weil Facebook werden ja auch sehr, sehr viele Daten gesammelt, gehen ja immer davon aus, dass das viel besser ist, weil sie dann in den USA sind und nicht in einem autoritären Staat wie China. Aber ich finde, dass ähm ja, das hat. Ist nicht unbedingt so, also natürlich ist es ein Unterschied, aber es werden trotzdem auch sehr sehr viele Daten gesammelt von privaten Unternehmen, bei denen wir als Nutzer auch nicht genau wissen, was mit ihnen passiert. [35:06] Damit Alexander, vielen, vielen Dank für deine Einschätzung und ähm da irgendwelche letzten Worte, wo man dich vielleicht auch im Online-Bereich finden kann. [35:15] Ich bin auf LinkedIn sehr aktiv, da freue ich mich auf jeden Fall über Vernetzungen. Ich poste dort auch regelmäßig zum Thema Digitalisierung in China zu den neuesten Trends. Entwicklungen und ähm ansonsten auf meine eigenen Webseite China Minus Impulse Punkt DE. Äh dort habe ich auch äh ja alle Workshops und alles, was. Anbiete zum Thema Digitalisierung in China. Ja, vielen Dank Alexandra. Ähm auch von mir. Von der Einblick das ganze Interview wird sich auch noch ohne unsere Sendung zum Nachhörengeister Punkt com und am Ende von jeder Folge wollen wir auch den Podcast hören nochmal Musik äh anbieten, die ihr nicht kommerziell frei verwenden dürft Das kommt wieder vom Golden Sun Remix Album veröffentlicht unter OC-Remix World Reaghted. Äh dort ist der Nutzer mit Nutzern HMG, spielt ihr zwei traditionell chinesische Instrumente. [36:04] Habe ich dir ausgesprochen, danke Christian. Ähm und das Stück nennt er. [36:12] Music. [38:57] Das war reflection of the Wolf Moon. Remix vom Theme aus dem äh Videospiel Golden Sun veröffentlicht auf Ozean Remix. Nicht kommerziell frei verwendbar. Der Musiker hier ist Guita SV. Album ist World Readed und damit sind wir nach äh dieser zum ganzen, geballten Informationen über Social Media im chinesischsprachigen Raum und dem sehr schönen Interview äh mit Alexandra am Ende angelangt. Hausmeisterin haben wir keine Zeit mehr, aber war sehr schöne Folge von dich Christian. Ja, fand ich auch. Das war’s für heute. Tristan hat mich gefreut, hat mich auch sehr gefreut, Christian und nächstes Mal geht es um Content Mark. [39:32] Music. [39:41] Das war Online-Geister. Radio bei Netzkultur, Social Media und PR. Von und mit Tristan Bialet und Christian Allner. Alle Links zur Sendung. [39:52] Des Archiv zum Nachhören gibt es unter WWW Punkt Onlinegeister. [39:57] Music. MODERATOREN & GÄSTE An dieser Episode haben in zunehmender Follower-Zahl mitgewirkt: * Moderation und Musik: Tristan Berlet (Twitter [http://www.twitter.com/realDrazon]) * Co-Moderation und Recherche: Christian Allner (Tools und Tipps für digitales Arbeiten [http://www.der-seminar.de/produkte]) GESPIELTE MUSIK IN DER RADIOVERSION Für alle Songs, siehe unsere Spotify-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5wOn1I7HOSyMYUIut6Psob?si=0V--d7cwScO93J73sSlq0Q]. Folgende Stücke liefen bei Radio Corax: * Nine Treasures – 世界末日 (Shìjiè mòrì) * Santiano ft. Alligatoah – Wie zuhause * A World reignited – Reflection of the Wolf Moon GuitarSVD: Erhu, Guzheng QUELLEN & LINKS * siehe SocialMediaStatistik.de [https://socialmediastatistik.de/infografik-social-media-universum/] ERWÄHNTE FOLGEN * TikTok zensiert *******?! | Nr. 70 Briefing [https://onlinegeister.com/briefing070/] * 🪖 [https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1fa96.png] Cyberkrieg | Nr. 70 [https://onlinegeister.com/folge070/] HÖREN & DOWNLOAD * Abonniert uns über RSS [https://onlinegeister.com/feed/], bei Apple Podcasts [https://itunes.apple.com/de/podcast/onlinegeister/id1145611583], Spotify [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9], Google Podcasts [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] oder einem Podcatcher eures Vertrauens [https://onlinegeister.com/abo]! * Unterstützt uns und bringt euch in die Sendung ein [https://www.onlinegeister.com/hilfe]! * Sorgt für spannendere Themen und schreibt euer Feedback [info@onlinegeister.com]! * Oder sprechteuer Feedback auf unsere Voicemail [https://onlinegeister.com/#]! [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-itunes-300x114.png] [https://podcasts.apple.com/de/podcast/onlinegeister-radio-c3-bcber-netzkultur-social-media/id1145611583] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-buttons-google-podcasts-300x114.png] [https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cDovL29ubGluZWdlaXN0ZXIuY29tL2ZlZWQ%3D&hl=de] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-300x114.png] [http://onlinegeister.com/abo] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-spotify-podcast-300x114.png] [https://open.spotify.com/show/40ogXHtfxLusXK5yY2pOY9] [https://onlinegeister.com/onlg/wp-content/uploads/onlinegeister-abo-amazon-alexa-flash-briefing-300x114.png] [https://www.amazon.de/Onlinegeister-DER-Radio-Podcast/dp/B07TC33DZJ] [https://onlinegeister.com/?feed-stats-post-id=5258]Der Beitrag 🇨🇳 / 🇹🇼 Social Media in China | Nr. 71 [https://onlinegeister.com/folge071/] erschien zuerst auf #Onlinegeister [https://onlinegeister.com].

40M