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ÄrzteTag

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ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

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769 Folgen

episode Wie werden Sie mit der neuen Versorgungspauschale umgehen, Dr. Dalhaus? artwork

Wie werden Sie mit der neuen Versorgungspauschale umgehen, Dr. Dalhaus?

Sie soll ab Juli dazu beitragen, Hausarztpraxen von unnötigen Patientenkontakten zu entlasten: die neue Versorgungspauschale, die vor kurzem vom Bewertungsausschuss beschlossen worden ist. Doch erfüllt die neue Gebührenordnungsposition (GOP) 03100 (je nach Patientenalter 356 oder 403 Punkte, 45,36 oder 51,34 Euro) für Patientinnen und Patienten, die nur an einer chronischen Erkrankung leiden, diese Anforderung? Zumal nur vier Indikationen dafür infrage kommen: Schilddrüsenerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, benigne Hypertonie und Gicht? Dr. Laura Dalhaus, Hausärztin in Borken/Westfalen, hegt daran große Zweifel. „Das ganze Konzept ist so kompliziert, dass ich mich zuerst geweigert habe, mich damit zu befassen, bevor es nicht hochgradig virulent wird“, sagt Dalhaus im „ÄrzteTag“-Podcast. Die Pauschale gelte letztlich nur für „unfassbar wenige Patientinnen und Patienten“, stellt die Ärztin fest, die unter anderem bekannt ist aus vielfältigen Social-Media-Aktivitäten und auch berufspolitisch engagiert ist. Letztlich scheitert die intendierte Entlastung der Praxen schon allein daran, dass die Kriterien so eng gezogen seien. Es gebe durchaus viele Diabetiker, Hypertonie-Patienten oder auch Patienten mit Lungenerkrankungen – auch solche, die mehr als ein Medikament nehmen oder die mehrere chronische Erkrankungen haben –, die so gut eingestellt seien, dass sie nicht jedes Quartal in die Praxis kommen müssten. Aber diese Patientinnen und Patienten kämen aufgrund der Kriterien nicht für die neuen Pauschalen infrage. Im Podcast spricht Dalhaus über den Zusammenhang der neuen Versorgungspauschale mit den Disease-Management-Programmen, über das immer weiter verfeinerte Kontrollsystem im EBM, das den Ärztinnen und Ärzten, das Leben schwermacht, und über den Umgang mit Ausnahmen von der Ausnahme bei der Medikamentengabe und wie sie über Suchläufe die richtigen Patientinnen und Patienten identifiziert. Thema ist auch die Abrechnungstechnik mit den neuen Gebührenordnungspositionen: Welche Ziffern durch die Versorgungspauschale ersetzt werden, wie mit der neuen GOP 03110 bei Behandlung im Folgequartal umzugehen ist und wie viele Patienten überhaupt für diese GOP 03110 infrage kommen. Nicht zuletzt geht es auch darum, welche Folgen die neuen Pauschalen für die Vorhaltepauschale haben, die ja ebenfalls gerade erst erneuert worden ist. Nicht zuletzt geht es darum, wie die Hausärztinnen und Hausärzte letztlich auf das neue Ziffernpaket reagieren könnten, um die neu installierte Bürokratie zu umgehen.

7. Apr. 2026 - 41 min
episode Was wird aus den Gesprächs- und Untersuchungsleistungen in der neuen GOÄ, Dr. Singe? artwork

Was wird aus den Gesprächs- und Untersuchungsleistungen in der neuen GOÄ, Dr. Singe?

5595 neue Positionen, (nahezu) keine Steigerungsfaktoren mehr, stattdessen rund 1400 (Erschwernis-)Zuschläge: Die Privatmedizin steht in den kommenden Jahren vor einem echten Umbruch. Die Einführung der neuen Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte (GOÄ) ist nicht nur für Bundesärztekammer, Private Krankenversicherung und nun auch für die Bundesregierung ein Mammut-Projekt, sondern auch für jede einzelne Praxis, die (auch) Privatpatientinnen und -patienten betreut. Der Entwurf, den Bundesärztekammer (BÄK), der Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV-Verband) und die Beihilfe erarbeitet haben, steht, sehr große Änderungen werden in der Bearbeitung des Bundesgesundheitsministeriums und von seiten der Bundesländer nicht mehr erwartet. Wie Ärztinnen und Ärzte, aber auch bereits die Praxisteams, sich auf die Umstellung vorbereiten können, erläutert Dr. Conrad C. Singe im „ÄrzteTag“-Podcast.(Dauer: 43:58 Minuten) Singe ist privatärztlich niedergelassener Internist und Gastroenterologe in Mannheim, und seit Jahren als GOÄ-Spezialist auf Kongressen und auf Fortbildungen aktiv. Im Gespräch geht das Vorstandsmitglied des Verbands der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) und der 1. Vorsitzende des ärztlichen Beirates der PVS Südwest zuerst auf die Grundlagen der neuen GOÄ ein und beschreibt dann vor allem, wie sich die Abrechnungsbedingungen bei Gesprächen und bei körperlichen Untersuchungen ändern werden. Singe erläutert vor allem die neue Abrechnungssystematik bei den Gesprächsleistungen, die zwar nicht sehr viel höher gesetzt sind im Honorar als in der alten GOÄ – je nachdem, welcher Faktor aktuell angesetzt wird. Aber die neuen Gesprächspositionen können viel flexibler mit anderen Leistungen kombiniert werden als nach GOÄalt, und je nach Zeitdauer kann die Nachfolge-Leistung der GOÄ-Nr. 3 (ausführliches Gespräch) auch mehrfach angesetzt werden. Ebenso geht er ausführlich darauf ein, wie in Zukunft mit den Untersuchungsleistungen umzugehen sein wird. Was dabei in Zukunft zu beachten sein wird, welche Sonderleistungen neben diesen Standard-Positionen dann möglich sein werden und was aus der alten Homöopathie-Erstanamnese werden könnte: All das beschreibt GOÄ-Spezialist Conrad Singe anschaulich im Gespräch – und entwirft nicht zuletzt sogar eine Vision, wie in Zukunft Künstliche Intelligenz die Abrechnung deutlich erleichtern könnte.

24. März 2026 - 43 min
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Wo drückt Ärzten bei der Digitalisierung am meisten der Schuh, Herr Eckert?

Was Ärzte tun können, um wenig Ärger mit ePA und PVS zu haben Unter Hausärzten ist Moritz Eckert aus Herzberg im Harz digitaler Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und Praxisverwaltungssystemen zu haben. „Vorteile, die Freude machen“: Wenn Digitalisierung sich positiv auf den Praxisalltag auswirkt, dann steigen Hausärztinnen und Hausärzte gerne bei neuen Anwendungen ein und sind keineswegs die Bremser der Digitalisierung. Das postuliert Moritz Eckert, Hausarzt in Herzberg am Harz, im „ÄrzteTag“-Podcast. Solche Vorteile gebe es durchaus, so Eckert. Zum Beispiel habe das E-Rezept dafür gesorgt, dass die „Horden an Rezeptabholern, die sonst mittags die Flure füllten“, nicht mehr in den Praxen auftauchen müssten. Denn nun lasse sich jedes Rezept über die elektronische Gesundheitskarte vom Server abrufen, ein Praxisbesuch, zum Beispiel für Folgerezepte, erübrigt sich. Nicht immer, so Eckert, bringen neue IT-Anwendungen echte Vorteile für die Praxen, zum Beispiel, wenn ein Prozess einfach nur von analog auf digital umgestellt werde, was häufig eher frustrierend für Praxen ende. Eckert hatte das E-Rezept bereits sehr früh implementiert und arbeitete so auch mit seinem Softwarehaus daran, die Abläufe möglichst reibungslos für die Praxis zu gestalten – so wie auch bei der elektronischen Patientenakte (ePA). Es gebe genug „Nervfaktoren“ bei der Digitalisierung: Die Instabilität der Telematikinfrastruktur bringe zum Beispiel immer wieder Sand ins Getriebe der Praxen und mache häufig teure Techniker-Einsätze erforderlich, obwohl es gar nicht am Praxisverwaltungssystem liegt. Eckert ist einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des HIT-Kongresses in Köln, bei dem sich am 13./14.03.2026 Hausärzte zum Thema Digitalisierung treffen. Ein Thema dort ist auch der Vergleich der PVS-Systeme, die sich allesamt dort präsentieren. Die jüngste Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat bestätigt, dass nach wie vor die Unzufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte mit den Systemen groß ist. Im Podcast erläutert Eckert, worauf beim angepeilten Wechsel besonders zu achten ist, er beschreibt, wie gut die Datenübernahme von einem aufs andere System klappt und warum er eine Konsolidierung bei der PVS-Anbietern erwartet. Nicht zuletzt gibt er auch eine Einschätzung dazu ab, welche Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) bereits in Hausarztpraxen sinnvoll eingesetzt werden können und wie er gerade versucht, eine Praxis-App für Patienten an sein System anzubinden.

10. März 2026 - 47 min
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Gehen die Hausärzte nach der Entbudgetierung jetzt in die Menge?

Das erste Quartal ohne Budgetierung für Hausärztinnen und Hausärzte in der vertragsärztlichen Versorgung ist vorbei. Die Praxen haben die Abrechnungen der Kassenärztlichen Vereinigung übermittelt, deren Abrechnungsbescheide sind allerdings noch nicht verschickt. Das heißt, was die Entbudgetierung den Praxen im Endeffekt genau gebracht haben wird, das ist noch nicht bekannt. Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben von der AAC Praxisberatung in Berlin hat sich die Abrechnungen von einigen Hundert Praxen, die er betreut, schon einmal angesehen und analysiert. Er kann daher in etwa abschätzen, wie die Neuregelung gewirkt hat. In erster Linie hätten die Praxen profitiert, die zuvor ihr Budget auch überschritten hatten, erläutert Lübben im „ÄrzteTag“-Podcast. Auch Praxen, die vorher restriktiv abgerechnet hatten, weil die Leistungen ohnehin nicht bezahlt worden wären, schauten jetzt eher darauf, dass alles, was erbracht worden ist, auch in der Abrechnung berücksichtigt wird, was zu deutlichen Honorarsteigerungen führen könne. Eine deutliche Mengenausweitung im Zuge der Entbudgetierung sieht Lübben derzeit nicht, auch wenn die Kassen sogar in der Nachschusspflicht sind, falls das Geld für die hausärztliche Versorgung nicht reicht. Das habe sich auch bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten nach den ersten Quartalen nicht gezeigt. Es gebe auch bei den Fallzahlen keinen großen Trend nach oben. Eine starke Mengenausweitung einer Praxis könne an anderer Stelle auch zu Prüfungen, warnt er im Gespräch, zum Beispiel bei den Zeitprofilen. Lübben analysiert im Gespräch auch, wie stark sich die nicht aufgehobene Budgetierung für Ultraschall-Leistungen und Psychosomatik auf das Gesamthonorar auswirkt, und wie die Schmerztherapie in den meisten KVen behandelt wird. Nicht zuletzt nimmt der Berater dazu Stellung, ob durch die Entbudgetierung in erster Linie Hausärzte in ohnehin überversorgten Gebieten der Großstädte Berlin und Hamburg profitieren oder ob auch Praxen in ländlichen Gebieten etwas von der Entbudgetierung haben.

3. März 2026 - 23 min
episode Für wen lohnt sich die Bewerbung beim Charity Award, Professorin Kellerer? artwork

Für wen lohnt sich die Bewerbung beim Charity Award, Professorin Kellerer?

Insgesamt 60.000 Euro Preisgeld und jeweils dicke Medienpakete für die drei Preisträger, um für die eigene Initiative zu werben – um diesen Einsatz geht es jedes Jahr wieder, wenn der Springer Medizin Charity Award ausgeschrieben wird. Aktuell läuft die Bewerbungsfrist, bis Ende Mai können sich Projekte, die sich ehrenamtlich für die Gesundheitsversorgung in Deutschland einsetzen, bei Springer Medizin bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai, danach entscheidet eine unabhängige Jury über die Gewinner. Schirmherr des Preises ist seit 2009 der amtierende Bundesgesundheitsminister oder die Gesundheitsministerin, aktuell Nina Warken (CDU). Im „ÄrzteTag“-Podcast beschreibt die Jury-Vorsitzende Professorin Monika Kellerer die Intention, die die Verlagsgruppe Springer Medizin mit der Ausschreibung des Preises hat: die Förderung ehrenamtlichen Engagements im Gesundheitswesen. Bewerben könnten sich ehrenamtlich Engagierte, zum Beispiel aus den Bereichen Pflege, Prävention, Gesundheitsförderung, Betreuung von Demenz-Patienten, psychosoziale Unterstützung, Patientenbegleitung oder auch innerärztliche Projekte, so Kellerer, die als Ärztliche Direktorin am Marienhospital in Stuttgart beschäftigt ist. Im Podcast geht es auch um Teilnahmebedingungen, den (geringen) Aufwand für eine Bewerbung und die Möglichkeiten, die sich Gewinnern mithilfe des Preisgelds und des Medienpakets ergeben, um weitere Mittel für das eigene Projekt zu mobilisieren. Kellerer beschreibt außerdem Projekte, die in den vergangenen Jahren Preisträger des Charity Awards waren – Vorbilder für die kommenden Bewerber, die sich ehrenamtlich im Gesundheitswesen engagieren._ (Länge: 11:26 Minuten)_

17. Feb. 2026 - 11 min
Super gut, sehr abwechslungsreich Podimo kann man nur weiterempfehlen
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