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Mehr mit Milch und Zucker
Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken. Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen. Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage: Mit Milch und Zucker?
Ava Farajpoory - All Eyes On Iran
Seid die Stimme, die die Menschen im Iran nicht haben Ava und ihre Beiträge siehst du auf Instagram unter @ava_farajpoory [https://www.instagram.com/ava_farajpoory/] IHRE FOLGE „WOMAN, LIFE, FREEDOM – DER KAMPF DER FRAUEN IM IRAN UM IHRE FREIHEIT“ KANNST DU DIR HIER [https://mitmilchundzucker.podigee.io/216-womenlifefreedom]ANHÖREN. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT, [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER. [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (03:25) Ich trinke keinen Kaffee, war so ein Neujahrsvorsatz von mir. (04:45) Wir wussten von vorherigen Aufständen, dass diese zu Revolutionen geworden sind. (06:10) Wir sehen die Bilder aus dem Iran, und wir sehen Leichen auf den Straßen. (06:19) Die Menschen dürfen nicht mal Blut und Leichen von den Straßen wegräumen, weil sie sich damit strafbar gemacht hätten. (06:36) Die iranische Diaspora hat sich wieder solidarisiert. (06:52) Die Proteste sind größer geworden, weil sich die Diaspora vereint hat. (07:23) Die Menschen sind auf die Straße gegangen, um für Freiheit zu kämpfen. (07:33) Für uns ist es selbstverständlich, demonstrieren zu gehen, wenn Unrecht auf der Welt passiert. (08:33) Wenn das Regime im Iran sieht, dass es Unruhe gibt, die zu einem Sturz führen könnte, drehen sie das Internet ab. (08:43) Die einzige Waffe, die die Menschen im Iran haben, ist das Internet. (09:19) Über 300.000 Menschen wurden gefangen genommen und es finden tagtäglich Hinrichtungen statt. (09:29) Wir wissen nicht, wo die Leichen der getöteten Frauen sind. (11:02) Die Frauen, die in der Frauen-Leben-Freiheit-Revolution auf der Straße waren, sind jetzt wieder auf der Straße, unterstützt von Männern. (11:30) Die Forderungen um die Werte der Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind gleich geblieben. Der Unterschied ist, dass die Menschen stärker geworden sind als je zuvor, weil sie die Unterstützung der Diaspora und der Weltpolitik haben. (12:01) Wir können hier in Europa nicht zusehen, wie Menschen, die für Freiheit auf die Straße gehen, umgebracht werden. (12:31) Was alle IranerInnen machen, bevor sie auf die Straße gehen, ist: alle Familienfotos löschen. (12:48) Die Menschen, die im Ausland demonstrieren gehen, wissen, wie man eine Person zum Schweigen bringen kann, nämlich wenn die eigene Familie die Geisel ist. (13:05) Seit 08.01. weiß man nichts aus dem Iran. Geht die eigene Familie auf die Straße? Haben sie genug Lebensmittel? (13:48) Man genießt jeden Augenblick, in dem das Internet funktioniert. (14:05) Diesen Schmerz, den wir alle in uns tragen, über die Menschen, die wir verloren haben, ist genau auch der Mut und die Motivation, erst recht auf die Straße zu gehen. (15:26) Es ist meine Verpflichtung, rauszugehen und auch die Stimme jener zu sein, die diese Möglichkeit nicht haben. (16:21) Ich habe in den letzten 5 Jahren gelernt: Mach einfach. (16:36) Man muss anfangen, den Aktivismus zu betreiben und für das einzustehen, was einem wichtig ist. (16:41) Man muss auch die Menschen nerven und immer wieder das Thema erzählen. (17:21) Gesehen zu werden, ist das Allerwichtigste. (19:16) Frau, Leben, Freiheit ist nicht nur ein Slogan, sondern es ist der Kampf von uns allen. (21:55) Die Inflation ist so enorm gestiegen. Um 12:00 kostet eine Packung Eier ca. 400.000 Toman, ca. 3 Euro, um 12:30 kostet dieselbe Packung 600.000 Toman. (24:22) Ich sehe klar die Aufgabe bei uns, dass wir stärker und vereinter denn je auf die Straße gehen und das fordern, was die Menschen im Iran fordern, und das ist Freiheit, Demokratie und freie und faire Wahlen. (27:03) Jede Gruppe, die sich momentan im Iran bildet, ist illegal. (29:13) Was mich so emotional macht, ist, dass die Menschen im Iran sagen: „Wir haben keine Zukunft mehr.“ (29:19) Die Menschen im Iran sagen: „Entweder wir sterben, aber die nächste Generation lebt in Freiheit, oder wir sterben und die nächste Generation ist noch immer gefangen in diesem System.“ (29:34) Die Menschen sind die Geiseln dieses Terrorregimes. (31:07) Ich bin der festen Überzeugung, der Iran wird eines Tages frei sein und wir sind von diesem Tag nicht so weit entfernt. (35:06) Wir wissen aus der Vergangenheit: Jeder wirtschaftliche Protest wird zu einem politischen Protest. (35:47) Die iranische Fahne mit Löwe und Sonne repräsentiert die iranische Gesellschaft. Sie sind Löwinnen und Löwen und sie sind die Sonnen in unseren Augen. (36:04) Der Name der Revolution ist: the Lion and Sun Revolution. (37:50) Die Demonstrationen in Europa sind nicht homogen. Manche wünschen sich die Monarchie, manche eine Bundespräsidentin oder einen Bundespräsidenten, aber alle eint der Wunsch nach Demokratie mit freien und fairen Wahlen. (38:26) Das Gemeinsame ist der Kampf gegen das islamische Regime und der Kampf um das, was uns gehört. (41:30) Die Revolution läuft auf Social Media.
Lukas Mari - One More Light
Die Welt sehen und anderen zeigen Lukas Fotos kannst du dir auf Instagram unter @oemorelight.mari [https://www.instagram.com/onemorelight.mari/] oder auf seiner Homepage one-more-light.com ansehen. Kalender und Prints findest du hier [https://www.one-more-light.com/editionsprints]. Wenn du mit Lukas in Kontakt treten möchtest, kannst du das hier [https://www.one-more-light.com/contact]tun. ERWÄHNT HAT LUKAS ZUDEM DIE WERKE VON VIVIAN MAIER, DIE DU HIER [https://www.vivianmaier.com/]SEHEN KANNST. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT, [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER. [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (05:20) Ich bin mit Kapselmaschinen aufgewachsen. (08:25) Die Zeit muss man sich nehmen. (08:40) Von meinem Onkel habe ich eine Spiegelreflexkamera bekommen. (09:40) Wir sind viel gereist, auch an Orte, die man sich vielleicht normalerweise nicht als Familie anschaut. (10:18) Mit 14 habe ich einen Kalender gemacht, auch eine Präsentation, und habe versucht, das alles aufzubauen. (11:33) Wenn du im Leistungssport zwei-, dreimal am Tag trainieren musst, kannst du keine Kamera mitnehmen. (12:27) Wenn man nicht nur wild herumknipst, sondern sich überlegt: „Was will ich festhalten?“ Da entstehen die guten Fotos. (15:15) Wenn ich der Millionste bin, der die Pyramiden fotografiert, ist das nett und ich hab’s auch gemacht, aber was mich wirklich interessiert, ist das Drumherum Die Menschen, die dort arbeiten oder die gerade auf dem Weg dorthin sind. (16:04) Ich würd das jedem raten, in der U-Bahn das Handy in der Tasche zu lassen und zehn Minuten zu schauen. (16:26) Fotografie bringt mir wieder bei, zu schauen und zu sehen. (17:20) Ich mach schon auch Handyfotos. (19:05) Es ist wichtig, sich selbst ein bisschen zurückzunehmen. (20:11) Das Beschäftigen mit Licht wird in der Fotografie unterschätzt. (20:25) Farben, Komposition, Motiv, ist alles wichtig, aber es ist das Licht, das das Foto ausmacht. (21:18) Man muss nicht alles veröffentlichen. (23:47) Früh aufstehen ist manchmal unerlässlich. (26:57) Oft schau ich auch, dass ich mich nicht zu viel vorbereite. (29:19) Auf dem Leiberl stand „stolzer Opa“ drauf. Das fand ich interessant. (30:20) Ich tendier dazu, schnell in Dinge reinzukippen. (31:04) Ich war 18, 19, 20, da glaubt man halt auch, man ist unaufhaltbar. (33:08) Das war für mich immer die größte Angst im Sport, weil’s auch einfach gefährlich ist. (33:43) Es war schnell klar: Leistungssport spielt's nicht mehr. (35:07) Ich will, dass Bilder etwas erzählen oder zum Nachdenken anregen. (36:16) Bevor der Sport kam und die Fotografie, war da die Musik. (36:49) Was Sport und Fotografie nicht kann, kann Fotografie und Musik. (39:35) In der Analogfotografie kann ich nicht viel ändern, dann ist es halt so. In der Digitalfotografie probier ichs besser zu machen. (40:44) Es ist auch wichtig, die Kamera mal beiseite zu lassen. (42:55) Es muss nicht immer gleich Indien sein. (43:34) Ich möchte einen ganz eigenen Bildstil entwickeln. (44:22) Ich hoffe, dass die Welt wieder ein bisschen mehr zusammenrückt und sich alle ein bisschen mehr liebhaben. (45:19) Ich versuche, das nicht als To-do-Liste zu sehen, sondern es ein bisschen kommen zu lassen. (49:55) Man muss irgendwie mitschwimmen in der Social-Media-Bubble und man muss auch mal lustige Reels schneiden, aber man weiß schon, was gut ankommt und was nicht. (50:21) Ich bin kein Social-Media-Fotograf. (51:49) Kreativität macht die Welt zu einem besseren Ort.
Christina Jung - Was uns Heldinnen und Einhörner lehren
Ein Gespräch über das Buch Salana Mehr zu Salana erfährst du unter salana-book.com. [https://www.salana-book.com/] Den Trailer zum Buch kannst du dir hier [https://www.youtube.com/watch?v=-k_3vQ417Lc] anschauen. Christinas Autorinnen-Weg kannst du unter @christinajung.books auf Instagram [https://www.instagram.com/christinajung.books] oder auf Facebook [https://www.facebook.com/christinajung.books.at] miterleben. Salana bekommst du in allen Buchhandlungen, wie zum Beispiel hier [https://buchkontor.buchkatalog.at/salana-9783819460845]. Salana erschien im Bamacher-Verlag [https://www.bamacher.com/de/]. MEHR ZU CHRISTINAS COACHING FINDEST DU UNTER WWW.KOLIBRICOACHING.AT [https://www.kolibricoaching.at/] ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT, [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER. [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (05:49) Sonntagmorgen trinke ich meinen besten Tee, wo ich btw immer ein Buch vor mir liegen habe. (06:44) Buchschreiben ging nur in Zeitblöcken, die ich mir massiv freigeschaufelt habe. (07:02) Eine Stunde hier und da schreiben war für mich nicht möglich, weil es eine Fantasygeschichte ist und ich dazu in diese Welt reisen musste. (07:11) Es wurden für mich Schreibwochenenden, wo ich mich von allem entfernt habe. (09:04) Es ist eine Geschichte über ein Mädchen, das seinen Mut entdeckt, eine Reise erlebt, die es nie für möglich gehalten hätte, und das eine ganz neue Welt für sich entdeckt. (09:31) Es war nicht so, dass ich mir damals überlegt habe, welche Geschichte könnte ich schreiben, sondern das Ganze kam aus einer ganz langen Faszination für Fantasygeschichten. (10:03) Dann kam der Moment, wo ich mir dachte: Jetzt würde ich's gern mal ausprobieren, eine eigene Fantasygeschichte zu schreiben. (10:35) Die Geschichte war im Prinzip, als ich mir das erste Mal dachte „Ich glaub, das könnte ich schreiben“, grob fertig. (11:46) Die erste Idee für die Geschichte ist sicher 15 Jahre her. (11:54) Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich wissen, ob ich in der Lage bin, ein Kapitel zu schreiben. (12:17) Mein Papa spielt eine große Rolle in der Geschichte meines Buches. (12:48) Nach dem ersten Kapitel habe ich es lange ruhen lassen, weil mein Sohn geboren ist und Job, aber diese Kapitel haben sich nie mehr groß verändert. (13:17) Mein Vater hat eine große Rolle an meiner Freude an Büchern und Fantasy. (15:09) Ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung von Salana habe ich mit einem Coaching-Business, teils selbständig, gemacht. (15:30) Ich habe mich gefragt, wie Coaching und mein Fantasy-Roman zusammenpassen, und in Wahrheit greift es total ineinander, weil es um eine Reise eines Menschen geht, der sich entwickelt und sich selbst findet. (16:27) Generell muss ich über mich sagen, dass ich ein ziemlich zielstrebiger Mensch bin. Andere sagen stur dazu. (16:38) Wenn ich mir etwas in meinen Kopf gesetzt habe, was ich gerne möchte, und es liegt in meiner Macht, dann bin ich zielstrebig, es auch hinzukriegen. (17:06) Mein erstes Schreibwochenende hab ich im Ferienhaus meiner Eltern im Mühlviertel gemacht. (17:16) Am ersten Abend meines Schreibwochenendes gings nicht so gut. Ich war alleine und mir hat irgendwie die Ansprache gefehlt und diese riesige Aufgabe vor mir. (17:43) Ich habe über mich gelernt, ich muss einfach anfangen, zu schreiben, und ich schreib am besten früh am Morgen. (17:49) Ich bin eine 6-Uhr-morgens-aufwachen-gleich-anfangen-Buchschreiberin. (18:32) Der Ort, wo ich meine Schreibwochenenden hatte, musste sich richtig anfühlen. Es ist ein Fantasy-Roman, da hätte ein super fancy Loft in Wien nicht gepasst. (18:44) Ich habe dann in Baden das Schloss Weikersdorf gefunden. Das hatte für mich dieses Schlossfeeling und den Vibe, den ich gebraucht habe. (22:12) Ich mag es sehr, eine Atmosphäre herzustellen, in der ich selber auch gern bin. (22:44) Ein Motto von mir ist es, zu versuchen, die Dinge mit Leichtigkeit zu sehen. (23:37) Ich finde es wichtig, ein bisschen Magie ins Leben zu bringen, den Blick zu öffnen für Dinge, die man vielleicht nicht sehen kann. (23:57) Ob man in der wirklichen Welt reist und neue Länder und Welten kennenlernt oder ob man in seinem Kopf reist und neue Länder und Welten kennenlernt, hat einen ähnlichen Effekt und macht einen offener und die Welt ein bisschen bunter. (24:41) Ich wollte ein Buch schreiben, das ich gerne lesen würde und gerne gelesen hätte. (25:50) Salana ist gedacht für alle, die gerne fantastische Geschichten mögen. (28:29) Generell wäre es mir eine Riesenfreude, wenn es mir gelingen würde, die Freude am Lesen wieder zu steigern. (28:55) Die Zeit, die man mit einem guten Buch in einer anderen Welt verbringt, ist eine wertvolle Zeit. (31:04) Im Schreibprozess habe ich etwas sehr Schönes wieder erlebt, nämlich diesen Moment, wo du total die Zeit vergisst. (32:06) Nach jedem Schreibwochenende habe ich mich sehr gefreut, meine Familie wiederzusehen. (33:17) Dieses Lächeln über Dinge, die wunderschön sind, das ist mein Lieblingslachen. (34:17) Wenn Menschen mir ihre Lieblingsstelle im Buch erzählen, lerne ich ganz viele Dinge über mein Buch, die ich mir vielleicht gar nicht so explizit überlegt hatte. (37:48) Nachdem ich das Wort „Ende“ geschrieben hatte, bin ich im Hotel auf die Terrasse, hab mir ein Glas Prosecco gegönnt und plötzlich wusste ich die Fortsetzung der Geschichte. (38:11) Die Idee der Fortsetzung habe ich auf eine Serviette geschrieben. (39:29) Diese Ausbuchtungen der Storylines sind mit den Charakteren gewachsen. (40:40) Salana hat mir gezeigt, dass wirklich alles möglich ist. (40:43) Die Idee, mal ein Buch zu schreiben, war ein vager Kindheitstraum. (42:04) Es ist großartig, wie viel Unterstützung man von wundervollen Menschen auf so einer Reise bekommt. (45:26) Ich wäre wahnsinnig gespannt, in fünf Jahren sagen zu können: „Wir haben einen Roman geschrieben, Christina und Nicolas Jung.“ (49:47) Ich fühl mich im Prozess des Buchveröffentlichens noch immer drinnen. (50:02) Ich habe nie das Gefühl, dass ich aufhöre, zu schreiben, weil ich mich immer in diesen Welten bewege, auch wenn ich's nur lese. (50:08) Ich hab in mir drinnen das Gefühl, dass dieser zweite Teil noch raus muss. (52:44) Ein Einhorn ist ein Symbol für Magie in der Welt, die durch und durch gut ist und Freude macht.
Elena Maria Del Carlo - Wie Phoenix aus der Asche
Wie man Fan von Krisen wird Mehr über Elena und das Super-Fangirl der Eigenverantwortung findest du auf Instagram unter @elenamariadel_carlo [https://www.instagram.com/elena_maria_del_carlo/]. Ihr Coaching Angebot als diplomierte psychologische Beraterin findest du unter emdc.at [https://emdc.at/] Als Speakerin ist sie hier [https://elenadelcarlo.com/]zu finden. Elenas Podcast "bewusst weibich" gibt es überall wo es Podcasts gibt. Zum Beispiel hier [https://open.spotify.com/show/2D8bR9M6HbnRg3VEVGSSj4?si=3cffe383bce94a15]. IN DER FOLGE ERWÄHNT WURDE DIE Ö3 KUMMERNUMMER. DIE Ö3-KUMMERNUMMER IST UNTER 116 123 AUS ALLEN NETZEN ZUM NULLTARIF ERREICHBAR - ABSOLUT ANONYM, TÄGLICH VON 16 BIS 24 UHR. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (04:34) Ich fahr einmal im Jahr meine Familie besuchen, das sind 1200 km. (06:45) Es geht nicht mehr, ich muss die Bohne verändern. (07:53) Ich hab 2020 nicht nur eine Krise gehabt, ich habe in ganzes Paket geschenkt bekommen. (08:20) Ich dachte, ich kenn mich, aber ich kannte mich gar nicht. (09:08) Ich bin in einer empirischen Studie mit mir selbst. (10:14) Für mich war das Gefühl des Versagt-Habens sehr stark. (11:18) Das war alles so nicht geplant. (12:19) Ich habe mir Unterstützung bei einer Lebens- und Sozialberaterin gesucht. (14:06) Es darf mal „Mimimi“ sein und es darf mal wehtun, aber dann schauen wir uns an: Wofür dient mir das? (16:54) Ich bin keine Grenzgängerin, ich bin eine Grenzkennerin. (17:56) Es darf gewesen sein. (18:51) Da sind ein paar Tage dabei, die g'schissen sind, dann geht’s aber auch wieder. (19:19) Es geht nicht immer alles, nur weil es unser Kopf sagt oder es die Gesellschaft erwartet. (22:13) Ich möchte jetzt endlich einmal Skateboard fahren lernen. (23:21) Ich hab für mich beschlossen, ich will das geilste, schönste, beste Leben haben. (25:43) Ich bin nicht da, um irgendjemandem zu gefallen. (27:38) Selbstliebe ist ein riesengroßes Wort. (28:25) „Nein“ ist übrigens ein ganzer Satz. (31:57) Stell mich auf die Bühne und ich kann meinen Mund nicht halten. (32:36) Verändern müssen tut sich keiner. (32:53) Hindert es mich oder bringt es mich weiter? (33:37) Vielleicht ist das die Komfortzone. Die Sofazone. (34:31) Wir Menschen können uns nicht nicht entwickeln, kann aber natürlich auch eine Rückentwicklung sein. (36:14) Ich bin nicht die bezaubernde Jeanie. (40:42) Am meisten Spaß hab ich mit mir selber. (41:44) Mir ein Highlight am Tag zu setzen, ist ein Anspruch, den ich an mich hab. (41:53) Das Leben ist zu schön, um es schlecht werden zu lassen. (42:52) Ich möchte die Helene Fischer der Persönlichkeitsentwicklung werden. (44:43) Ich will 2031 sagen können: „Es war ein wilder Ritt und er wird für irgendwas gut gewesen sein.“ (46:10) Das Programm steht, das Outfit noch nicht.
Niko Alm - Ein Blick in die Glaskugel
Österreich 2026 Nikos Buch „Ohne Bekenntnis" gibt es unter anderem hier [https://shop.oegbverlag.at/ohne-bekenntnis-9783701734566]zu kaufen. Auf X findest du ihn unter @NikoAlm [https://x.com/NikoAlm?mx=2] und auch auf Instagram ist Niko unter @nikoalm [https://www.instagram.com/nikoalm] zu finden. Noch mehr über Niko gibt es unter alm.net [https://alm.net/]. Die Musik von VÖEST gibt es unter anderem hier [https://open.spotify.com/intl-de/artist/1KDVOs527ZyyPO71L9U67r?si=W_gT1mNoQrmywk0qPHoJeA]. Wer noch keinen Kalender für 2026 (und die ersten drei Monate 2027) hat, wird vielleicht hier [https://calendariumviennense.com/]fündig. Die letzten vier Folgen gibt es hier noch einmal: Jänner 2025: Alles anders oder doch nicht? [https://mitmilchundzucker.podigee.io/285-niko-alm] Oktober 2021: Geschichten aus der letzten Reihe (ft. Sepp Schellhorn) [https://mitmilchundzucker.podigee.io/162-almschellhorn] September 2020: Niko Alm trifft Marco Pogo [https://mitmilchundzucker.podigee.io/106-marcopogo] JÄNNER 2020: ÖSTERREICH - LAND DER SELIGEN [https://mitmilchundzucker.podigee.io/67-niko] Alles zu den Hilfsprojekten von Doro und Spendenmöglichkeiten findest du unter doroblancke.at [https://doroblancke.at/spenden/] AUF INSTAGRAM KANNST DU SIE UNTER @DOROBLANCKE [https://www.instagram.com/doroblancke] BEI IHRER ARBEIT BEGLEITEN. HIER [https://mitmilchundzucker.podigee.io/298-doro2025]KANNST DU IHRE FOLGE VOM JULI 2025 NACHHÖREN. ALLE WEITEREN FOLGEN FINDEST DU DORT IN DEN SHOWNOTES. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (08:58) Wir haben mittlerweile eine globale Kaffeekultur. (11:25) Im zweiten Durchgang der Koalitionsverhandlungen war es relativ klar, dass das funktionieren muss und funktionieren wird. (11:36) Der Abschluss der Koalitionsverhandlungen war auch eine große Erleichterung für mich persönlich als Bürger. (11:54) Es war ein richtig angenehmes Gefühl, dass ich nicht mit einer blau-schwarzen Regierung leben muss. (13:42) Man muss sich das ja so vorstellen, dass NEOS als kleine Partei, die noch nie in der Regierung war und gar nicht so viele Menschen hat, die dort arbeiten, dann sehr viele Leute in die Ministerien geschickt hat. Die haben dann auch gefehlt. (17:22) Als Abgeordneter einer kleinen Oppositionspartei, die noch dazu sehr neu war, habe ich extreme Freiräume gehabt in der Art und Weise, wie ich meine Inhalte darstelle. (18:00) Als Oppositionspartei kann ein Abgeordneter, eine Abgeordnete natürlich aus allen Rohren schießen und alles Mögliche kritisieren und alle möglichen neuen Ideen auch in den politischen Markt hineinbringen. (18:44) Ein Regierungsprogramm ist eben der Kompromiss oder der Minimalkonsens oder Makrokonsens, den man sich ausgehandelt hat. (19:39) Wir können natürlich jetzt als Regierungspartei neue Ideen in den politischen Markt bringen, aber die müssen halt mit dem, was ausgemacht ist, auch irgendwie kompatibel sein. (20:24) Ich finde es im Übrigen auch sehr interessant, nach neuen Themen am politischen Markt zu suchen, Weltraum zum Beispiel ist auch eines meiner Themen. (20:31) Ich kenne keine erkennbare Weltraumstrategie hier in der österreichischen Politik, schon gar keine, die Menschen aus dem Land Richtung Mond oder Mars bringt. (20:45) Man kann natürlich trotzdem schon Visionen einbringen. (22:57) Es gibt schon sehr viele Möglichkeitsfenster im Land, dass man bei einzelnen Bereichen auch einmal gröbere Änderungen vornimmt. (23:10) Kleine Skandale helfen, Änderungen vorzunehmen, die Wirtschaftskammer zum Beispiel: Da gibt es jetzt im Kammersystem die Möglichkeit, dass man Teile davon zumindest hinterfragt. (23:27) Wenn einem ein Sepp Schellhorn in einem Interview rausrutscht, dass er persönlich lieber drei statt neun Bundesländer hätte, dann gibt es da erstaunlich viel positiven Zuspruch. (23:43) Es geht nicht darum, dass man die Bundesländer abschafft. Die Geografie wird man nicht ändern. (24:54) Die Aurafotografie habe ich auf 2026 verschoben. (25:13) Ich habe tatsächlich etwas mehr Pragmatismus gelernt, als ich bislang in meinem Leben hatte. (25:49) Ich habe dieses Jahr so ein paar Sachen abgeschlossen, die ich schon lange vor mir herschiebe. (26:27) Ich habe dieses Jahr im Sommer noch rechtzeitig vor meinem Geburtstag meine erste Platte fertiggestellt. (26:31) Es gibt eine Vinyl von mir, von meiner Band VÖEST, also VÖEST so wie die Voestalpine. (27:18) Dieses „Ich schließe das jetzt schnell ab und bleib nicht zu lang hängen“, das habe ich dieses Jahr mehr als, glaube ich, zuvor in meinem Leben dazugelernt. (27:33) Meine Zielvorgabe für 2026 wäre es, neben der Aurafotografie meine beiden Buchprojekte substanziell weiterzubringen. Zumindest eines von den beiden. Ich bin eh bescheiden. (28:23) Wenn man alles als besonders wichtig für sich persönlich annimmt und dabei auf sich selbst vergisst, dann vergisst man auf das Wichtigste. (29:01) Man kann das an sich selbst testen, welche Sachen einen noch auf die Palme bringen und wofür man sich engagiert und wofür man Zeit aufwendet, abseits der Dinge, die man tun muss. (30:23) Vielleicht ist die Energie auch fokussierter. (30:36) Ich stelle mir das persönlich sehr unangenehm vor, wenn man allem gegenüber gleichgültig wird und wenn man zu gelassen wird auch. (30:53) Könnte man gut ein Essay darüber schreiben. (31:25) Je älter man wird, desto näher ist man am Tod, oder? (31:33) Der Pragmatismus ist auch ein Ausdruck der Ungeduld. (31:52) Man lernt, die Ungeduld zu kanalisieren in Umsetzungsmotivation, und gleichzeitig lernt man aber vielleicht auch, die Ungeduld abzuschütteln und mit einer gewissen Gelassenheit zur Kenntnis zu nehmen, dass man manchen Sachen geduldiger gegenüber sein muss. (33:21) Katholiken sind jetzt im Land in der Minderheit. (34:14) Wenn es irgendwann einmal nur ein Drittel Katholiken gibt, dann werden einfach viele Rechte so nicht mehr geltend gemacht werden können. (35:48) Ich liefere sozusagen nur Argumente in den Markt ein. (36:48) Die Menschen sind aber trotzdem gern Mitglied der Kirche, weil die Kirche halt ein Traditionsprovider ist, angefangen von Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Begräbnis usw. (38:15) Ich bin persönlich der Ansicht, man muss sich die kirchlichen Traditionen einfach aneignen und auch als Ungläubiger fortführen. (39:59) Wir sind ja nicht alle in diese Welt geworfen worden und überlegen uns dann, wie es ist, sondern wir sind alle in irgendwelche Glaubenssysteme hineingeworfen. (41:53) Es setzt sich die Gewissheit durch, dass das vielleicht für ganz jungeMenschen gar keine gute Idee ist, so viel Zeit mit Social Media zu verbringen, für Ältere natürlich auch nicht. (42:55) Vielleicht bin ich zu optimistisch. (43:42) Ältere Menschen mit mehr Tagesfreizeit, die vielleicht in Pension sind, verbringen ja auch unfassbar viel Zeit vor ihrem Telefon und auf Facebook und vielleicht Instagram. Die haben natürlich ihre eigenen sozialen Mechanismen, um sich ihre eigenen Echokammern zu basteln. (44:08) Natürlich ist das genauso gefährlich, die wählen genauso, deren Meinung formt sich genauso irre. (46:04) Im Oktober haben Meta und Google die Möglichkeit, politische Werbung zu schalten, de facto aufgehoben. (46:29) Tatsächlich wird Parteien damit die Möglichkeit genommen, um Publikum außerhalb der eigenen Blase zu werben. (46:48) Wir wollen ja im demokratischen Diskurs, dass Menschen Inhalte sehen, die nicht nur aus ihrer eigenen Blase kommen, sondern sich ihre Meinung bilden. (47:18) Social-Media-Werbung ist ein Hinhauen von Slogans, aber man haut sich immerhin Slogans hin, und man weiß wenigstens, was die großen Linien sind. (47:36) Es beschäftigt uns gerade sehr, wie wir zu den Leuten überhaupt hinkommen. (48:35) Es ist ein Megaproblem, und ich habe keine Lösung dafür. (49:16) Das endet in einer wirklich großen Ratlosigkeit. (49:23) Das Entstehen von automatisiert erzeugten Inhalten – es kann ja immer nur mehr und mehr werden. (50:08) Der Unterhaltungskonsum wird nicht nur im Inhalt, sondern auch in den Formaten vollkommen maßgeschneidert sein. (50:14) Es werden sich selbstverständlich keine Menschen darum kümmern, das zu machen, sondern logischerweise Maschinen. (52:16) Es kommen ja sehr viele neue Angebote und sehr viele neue Medienkonsumentinnen und -konsumenten, die gar nicht mehr mit vertrauten Angeboten aufwachsen. (54:57) Wir unterschätzen vielleicht, wie emotional wir den Quellen gegenüber eingestellt sind. (55:05) Das wäre auch ein tolles Essay. Vielleicht schreibe ich das nächstes Jahr. (55:37) Also jetzt bin ich ganz kitschig: Kein Krieg in Europa, kein Krieg am Rand von Europa.