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Mehr mit Milch und Zucker
Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken. Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen. Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage: Mit Milch und Zucker?
Christina Jung - Was uns Heldinnen und Einhörner lehren
Ein Gespräch über das Buch Salana Mehr zu Salana erfährst du unter salana-book.com. [https://www.salana-book.com/] Den Trailer zum Buch kannst du dir hier [https://www.youtube.com/watch?v=-k_3vQ417Lc] anschauen. Christinas Autorinnen-Weg kannst du unter @christinajung.books auf Instagram [https://www.instagram.com/christinajung.books] oder auf Facebook [https://www.facebook.com/christinajung.books.at] miterleben. Salana bekommst du in allen Buchhandlungen, wie zum Beispiel hier [https://buchkontor.buchkatalog.at/salana-9783819460845]. Salana erschien im Bamacher-Verlag [https://www.bamacher.com/de/]. MEHR ZU CHRISTINAS COACHING FINDEST DU UNTER WWW.KOLIBRICOACHING.AT [https://www.kolibricoaching.at/] ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT, [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER. [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (05:49) Sonntagmorgen trinke ich meinen besten Tee, wo ich btw immer ein Buch vor mir liegen habe. (06:44) Buchschreiben ging nur in Zeitblöcken, die ich mir massiv freigeschaufelt habe. (07:02) Eine Stunde hier und da schreiben war für mich nicht möglich, weil es eine Fantasygeschichte ist und ich dazu in diese Welt reisen musste. (07:11) Es wurden für mich Schreibwochenenden, wo ich mich von allem entfernt habe. (09:04) Es ist eine Geschichte über ein Mädchen, das seinen Mut entdeckt, eine Reise erlebt, die es nie für möglich gehalten hätte, und das eine ganz neue Welt für sich entdeckt. (09:31) Es war nicht so, dass ich mir damals überlegt habe, welche Geschichte könnte ich schreiben, sondern das Ganze kam aus einer ganz langen Faszination für Fantasygeschichten. (10:03) Dann kam der Moment, wo ich mir dachte: Jetzt würde ich's gern mal ausprobieren, eine eigene Fantasygeschichte zu schreiben. (10:35) Die Geschichte war im Prinzip, als ich mir das erste Mal dachte „Ich glaub, das könnte ich schreiben“, grob fertig. (11:46) Die erste Idee für die Geschichte ist sicher 15 Jahre her. (11:54) Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich wissen, ob ich in der Lage bin, ein Kapitel zu schreiben. (12:17) Mein Papa spielt eine große Rolle in der Geschichte meines Buches. (12:48) Nach dem ersten Kapitel habe ich es lange ruhen lassen, weil mein Sohn geboren ist und Job, aber diese Kapitel haben sich nie mehr groß verändert. (13:17) Mein Vater hat eine große Rolle an meiner Freude an Büchern und Fantasy. (15:09) Ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung von Salana habe ich mit einem Coaching-Business, teils selbständig, gemacht. (15:30) Ich habe mich gefragt, wie Coaching und mein Fantasy-Roman zusammenpassen, und in Wahrheit greift es total ineinander, weil es um eine Reise eines Menschen geht, der sich entwickelt und sich selbst findet. (16:27) Generell muss ich über mich sagen, dass ich ein ziemlich zielstrebiger Mensch bin. Andere sagen stur dazu. (16:38) Wenn ich mir etwas in meinen Kopf gesetzt habe, was ich gerne möchte, und es liegt in meiner Macht, dann bin ich zielstrebig, es auch hinzukriegen. (17:06) Mein erstes Schreibwochenende hab ich im Ferienhaus meiner Eltern im Mühlviertel gemacht. (17:16) Am ersten Abend meines Schreibwochenendes gings nicht so gut. Ich war alleine und mir hat irgendwie die Ansprache gefehlt und diese riesige Aufgabe vor mir. (17:43) Ich habe über mich gelernt, ich muss einfach anfangen, zu schreiben, und ich schreib am besten früh am Morgen. (17:49) Ich bin eine 6-Uhr-morgens-aufwachen-gleich-anfangen-Buchschreiberin. (18:32) Der Ort, wo ich meine Schreibwochenenden hatte, musste sich richtig anfühlen. Es ist ein Fantasy-Roman, da hätte ein super fancy Loft in Wien nicht gepasst. (18:44) Ich habe dann in Baden das Schloss Weikersdorf gefunden. Das hatte für mich dieses Schlossfeeling und den Vibe, den ich gebraucht habe. (22:12) Ich mag es sehr, eine Atmosphäre herzustellen, in der ich selber auch gern bin. (22:44) Ein Motto von mir ist es, zu versuchen, die Dinge mit Leichtigkeit zu sehen. (23:37) Ich finde es wichtig, ein bisschen Magie ins Leben zu bringen, den Blick zu öffnen für Dinge, die man vielleicht nicht sehen kann. (23:57) Ob man in der wirklichen Welt reist und neue Länder und Welten kennenlernt oder ob man in seinem Kopf reist und neue Länder und Welten kennenlernt, hat einen ähnlichen Effekt und macht einen offener und die Welt ein bisschen bunter. (24:41) Ich wollte ein Buch schreiben, das ich gerne lesen würde und gerne gelesen hätte. (25:50) Salana ist gedacht für alle, die gerne fantastische Geschichten mögen. (28:29) Generell wäre es mir eine Riesenfreude, wenn es mir gelingen würde, die Freude am Lesen wieder zu steigern. (28:55) Die Zeit, die man mit einem guten Buch in einer anderen Welt verbringt, ist eine wertvolle Zeit. (31:04) Im Schreibprozess habe ich etwas sehr Schönes wieder erlebt, nämlich diesen Moment, wo du total die Zeit vergisst. (32:06) Nach jedem Schreibwochenende habe ich mich sehr gefreut, meine Familie wiederzusehen. (33:17) Dieses Lächeln über Dinge, die wunderschön sind, das ist mein Lieblingslachen. (34:17) Wenn Menschen mir ihre Lieblingsstelle im Buch erzählen, lerne ich ganz viele Dinge über mein Buch, die ich mir vielleicht gar nicht so explizit überlegt hatte. (37:48) Nachdem ich das Wort „Ende“ geschrieben hatte, bin ich im Hotel auf die Terrasse, hab mir ein Glas Prosecco gegönnt und plötzlich wusste ich die Fortsetzung der Geschichte. (38:11) Die Idee der Fortsetzung habe ich auf eine Serviette geschrieben. (39:29) Diese Ausbuchtungen der Storylines sind mit den Charakteren gewachsen. (40:40) Salana hat mir gezeigt, dass wirklich alles möglich ist. (40:43) Die Idee, mal ein Buch zu schreiben, war ein vager Kindheitstraum. (42:04) Es ist großartig, wie viel Unterstützung man von wundervollen Menschen auf so einer Reise bekommt. (45:26) Ich wäre wahnsinnig gespannt, in fünf Jahren sagen zu können: „Wir haben einen Roman geschrieben, Christina und Nicolas Jung.“ (49:47) Ich fühl mich im Prozess des Buchveröffentlichens noch immer drinnen. (50:02) Ich habe nie das Gefühl, dass ich aufhöre, zu schreiben, weil ich mich immer in diesen Welten bewege, auch wenn ich's nur lese. (50:08) Ich hab in mir drinnen das Gefühl, dass dieser zweite Teil noch raus muss. (52:44) Ein Einhorn ist ein Symbol für Magie in der Welt, die durch und durch gut ist und Freude macht.
Elena Maria Del Carlo - Wie Phoenix aus der Asche
Wie man Fan von Krisen wird Mehr über Elena und das Super-Fangirl der Eigenverantwortung findest du auf Instagram unter @elenamariadel_carlo [https://www.instagram.com/elena_maria_del_carlo/]. Ihr Coaching Angebot als diplomierte psychologische Beraterin findest du unter emdc.at [https://emdc.at/] Als Speakerin ist sie hier [https://elenadelcarlo.com/]zu finden. Elenas Podcast "bewusst weibich" gibt es überall wo es Podcasts gibt. Zum Beispiel hier [https://open.spotify.com/show/2D8bR9M6HbnRg3VEVGSSj4?si=3cffe383bce94a15]. IN DER FOLGE ERWÄHNT WURDE DIE Ö3 KUMMERNUMMER. DIE Ö3-KUMMERNUMMER IST UNTER 116 123 AUS ALLEN NETZEN ZUM NULLTARIF ERREICHBAR - ABSOLUT ANONYM, TÄGLICH VON 16 BIS 24 UHR. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (04:34) Ich fahr einmal im Jahr meine Familie besuchen, das sind 1200 km. (06:45) Es geht nicht mehr, ich muss die Bohne verändern. (07:53) Ich hab 2020 nicht nur eine Krise gehabt, ich habe in ganzes Paket geschenkt bekommen. (08:20) Ich dachte, ich kenn mich, aber ich kannte mich gar nicht. (09:08) Ich bin in einer empirischen Studie mit mir selbst. (10:14) Für mich war das Gefühl des Versagt-Habens sehr stark. (11:18) Das war alles so nicht geplant. (12:19) Ich habe mir Unterstützung bei einer Lebens- und Sozialberaterin gesucht. (14:06) Es darf mal „Mimimi“ sein und es darf mal wehtun, aber dann schauen wir uns an: Wofür dient mir das? (16:54) Ich bin keine Grenzgängerin, ich bin eine Grenzkennerin. (17:56) Es darf gewesen sein. (18:51) Da sind ein paar Tage dabei, die g'schissen sind, dann geht’s aber auch wieder. (19:19) Es geht nicht immer alles, nur weil es unser Kopf sagt oder es die Gesellschaft erwartet. (22:13) Ich möchte jetzt endlich einmal Skateboard fahren lernen. (23:21) Ich hab für mich beschlossen, ich will das geilste, schönste, beste Leben haben. (25:43) Ich bin nicht da, um irgendjemandem zu gefallen. (27:38) Selbstliebe ist ein riesengroßes Wort. (28:25) „Nein“ ist übrigens ein ganzer Satz. (31:57) Stell mich auf die Bühne und ich kann meinen Mund nicht halten. (32:36) Verändern müssen tut sich keiner. (32:53) Hindert es mich oder bringt es mich weiter? (33:37) Vielleicht ist das die Komfortzone. Die Sofazone. (34:31) Wir Menschen können uns nicht nicht entwickeln, kann aber natürlich auch eine Rückentwicklung sein. (36:14) Ich bin nicht die bezaubernde Jeanie. (40:42) Am meisten Spaß hab ich mit mir selber. (41:44) Mir ein Highlight am Tag zu setzen, ist ein Anspruch, den ich an mich hab. (41:53) Das Leben ist zu schön, um es schlecht werden zu lassen. (42:52) Ich möchte die Helene Fischer der Persönlichkeitsentwicklung werden. (44:43) Ich will 2031 sagen können: „Es war ein wilder Ritt und er wird für irgendwas gut gewesen sein.“ (46:10) Das Programm steht, das Outfit noch nicht.
Niko Alm - Ein Blick in die Glaskugel
Österreich 2026 Nikos Buch „Ohne Bekenntnis" gibt es unter anderem hier [https://shop.oegbverlag.at/ohne-bekenntnis-9783701734566]zu kaufen. Auf X findest du ihn unter @NikoAlm [https://x.com/NikoAlm?mx=2] und auch auf Instagram ist Niko unter @nikoalm [https://www.instagram.com/nikoalm] zu finden. Noch mehr über Niko gibt es unter alm.net [https://alm.net/]. Die Musik von VÖEST gibt es unter anderem hier [https://open.spotify.com/intl-de/artist/1KDVOs527ZyyPO71L9U67r?si=W_gT1mNoQrmywk0qPHoJeA]. Wer noch keinen Kalender für 2026 (und die ersten drei Monate 2027) hat, wird vielleicht hier [https://calendariumviennense.com/]fündig. Die letzten vier Folgen gibt es hier noch einmal: Jänner 2025: Alles anders oder doch nicht? [https://mitmilchundzucker.podigee.io/285-niko-alm] Oktober 2021: Geschichten aus der letzten Reihe (ft. Sepp Schellhorn) [https://mitmilchundzucker.podigee.io/162-almschellhorn] September 2020: Niko Alm trifft Marco Pogo [https://mitmilchundzucker.podigee.io/106-marcopogo] JÄNNER 2020: ÖSTERREICH - LAND DER SELIGEN [https://mitmilchundzucker.podigee.io/67-niko] Alles zu den Hilfsprojekten von Doro und Spendenmöglichkeiten findest du unter doroblancke.at [https://doroblancke.at/spenden/] AUF INSTAGRAM KANNST DU SIE UNTER @DOROBLANCKE [https://www.instagram.com/doroblancke] BEI IHRER ARBEIT BEGLEITEN. HIER [https://mitmilchundzucker.podigee.io/298-doro2025]KANNST DU IHRE FOLGE VOM JULI 2025 NACHHÖREN. ALLE WEITEREN FOLGEN FINDEST DU DORT IN DEN SHOWNOTES. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (08:58) Wir haben mittlerweile eine globale Kaffeekultur. (11:25) Im zweiten Durchgang der Koalitionsverhandlungen war es relativ klar, dass das funktionieren muss und funktionieren wird. (11:36) Der Abschluss der Koalitionsverhandlungen war auch eine große Erleichterung für mich persönlich als Bürger. (11:54) Es war ein richtig angenehmes Gefühl, dass ich nicht mit einer blau-schwarzen Regierung leben muss. (13:42) Man muss sich das ja so vorstellen, dass NEOS als kleine Partei, die noch nie in der Regierung war und gar nicht so viele Menschen hat, die dort arbeiten, dann sehr viele Leute in die Ministerien geschickt hat. Die haben dann auch gefehlt. (17:22) Als Abgeordneter einer kleinen Oppositionspartei, die noch dazu sehr neu war, habe ich extreme Freiräume gehabt in der Art und Weise, wie ich meine Inhalte darstelle. (18:00) Als Oppositionspartei kann ein Abgeordneter, eine Abgeordnete natürlich aus allen Rohren schießen und alles Mögliche kritisieren und alle möglichen neuen Ideen auch in den politischen Markt hineinbringen. (18:44) Ein Regierungsprogramm ist eben der Kompromiss oder der Minimalkonsens oder Makrokonsens, den man sich ausgehandelt hat. (19:39) Wir können natürlich jetzt als Regierungspartei neue Ideen in den politischen Markt bringen, aber die müssen halt mit dem, was ausgemacht ist, auch irgendwie kompatibel sein. (20:24) Ich finde es im Übrigen auch sehr interessant, nach neuen Themen am politischen Markt zu suchen, Weltraum zum Beispiel ist auch eines meiner Themen. (20:31) Ich kenne keine erkennbare Weltraumstrategie hier in der österreichischen Politik, schon gar keine, die Menschen aus dem Land Richtung Mond oder Mars bringt. (20:45) Man kann natürlich trotzdem schon Visionen einbringen. (22:57) Es gibt schon sehr viele Möglichkeitsfenster im Land, dass man bei einzelnen Bereichen auch einmal gröbere Änderungen vornimmt. (23:10) Kleine Skandale helfen, Änderungen vorzunehmen, die Wirtschaftskammer zum Beispiel: Da gibt es jetzt im Kammersystem die Möglichkeit, dass man Teile davon zumindest hinterfragt. (23:27) Wenn einem ein Sepp Schellhorn in einem Interview rausrutscht, dass er persönlich lieber drei statt neun Bundesländer hätte, dann gibt es da erstaunlich viel positiven Zuspruch. (23:43) Es geht nicht darum, dass man die Bundesländer abschafft. Die Geografie wird man nicht ändern. (24:54) Die Aurafotografie habe ich auf 2026 verschoben. (25:13) Ich habe tatsächlich etwas mehr Pragmatismus gelernt, als ich bislang in meinem Leben hatte. (25:49) Ich habe dieses Jahr so ein paar Sachen abgeschlossen, die ich schon lange vor mir herschiebe. (26:27) Ich habe dieses Jahr im Sommer noch rechtzeitig vor meinem Geburtstag meine erste Platte fertiggestellt. (26:31) Es gibt eine Vinyl von mir, von meiner Band VÖEST, also VÖEST so wie die Voestalpine. (27:18) Dieses „Ich schließe das jetzt schnell ab und bleib nicht zu lang hängen“, das habe ich dieses Jahr mehr als, glaube ich, zuvor in meinem Leben dazugelernt. (27:33) Meine Zielvorgabe für 2026 wäre es, neben der Aurafotografie meine beiden Buchprojekte substanziell weiterzubringen. Zumindest eines von den beiden. Ich bin eh bescheiden. (28:23) Wenn man alles als besonders wichtig für sich persönlich annimmt und dabei auf sich selbst vergisst, dann vergisst man auf das Wichtigste. (29:01) Man kann das an sich selbst testen, welche Sachen einen noch auf die Palme bringen und wofür man sich engagiert und wofür man Zeit aufwendet, abseits der Dinge, die man tun muss. (30:23) Vielleicht ist die Energie auch fokussierter. (30:36) Ich stelle mir das persönlich sehr unangenehm vor, wenn man allem gegenüber gleichgültig wird und wenn man zu gelassen wird auch. (30:53) Könnte man gut ein Essay darüber schreiben. (31:25) Je älter man wird, desto näher ist man am Tod, oder? (31:33) Der Pragmatismus ist auch ein Ausdruck der Ungeduld. (31:52) Man lernt, die Ungeduld zu kanalisieren in Umsetzungsmotivation, und gleichzeitig lernt man aber vielleicht auch, die Ungeduld abzuschütteln und mit einer gewissen Gelassenheit zur Kenntnis zu nehmen, dass man manchen Sachen geduldiger gegenüber sein muss. (33:21) Katholiken sind jetzt im Land in der Minderheit. (34:14) Wenn es irgendwann einmal nur ein Drittel Katholiken gibt, dann werden einfach viele Rechte so nicht mehr geltend gemacht werden können. (35:48) Ich liefere sozusagen nur Argumente in den Markt ein. (36:48) Die Menschen sind aber trotzdem gern Mitglied der Kirche, weil die Kirche halt ein Traditionsprovider ist, angefangen von Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Begräbnis usw. (38:15) Ich bin persönlich der Ansicht, man muss sich die kirchlichen Traditionen einfach aneignen und auch als Ungläubiger fortführen. (39:59) Wir sind ja nicht alle in diese Welt geworfen worden und überlegen uns dann, wie es ist, sondern wir sind alle in irgendwelche Glaubenssysteme hineingeworfen. (41:53) Es setzt sich die Gewissheit durch, dass das vielleicht für ganz jungeMenschen gar keine gute Idee ist, so viel Zeit mit Social Media zu verbringen, für Ältere natürlich auch nicht. (42:55) Vielleicht bin ich zu optimistisch. (43:42) Ältere Menschen mit mehr Tagesfreizeit, die vielleicht in Pension sind, verbringen ja auch unfassbar viel Zeit vor ihrem Telefon und auf Facebook und vielleicht Instagram. Die haben natürlich ihre eigenen sozialen Mechanismen, um sich ihre eigenen Echokammern zu basteln. (44:08) Natürlich ist das genauso gefährlich, die wählen genauso, deren Meinung formt sich genauso irre. (46:04) Im Oktober haben Meta und Google die Möglichkeit, politische Werbung zu schalten, de facto aufgehoben. (46:29) Tatsächlich wird Parteien damit die Möglichkeit genommen, um Publikum außerhalb der eigenen Blase zu werben. (46:48) Wir wollen ja im demokratischen Diskurs, dass Menschen Inhalte sehen, die nicht nur aus ihrer eigenen Blase kommen, sondern sich ihre Meinung bilden. (47:18) Social-Media-Werbung ist ein Hinhauen von Slogans, aber man haut sich immerhin Slogans hin, und man weiß wenigstens, was die großen Linien sind. (47:36) Es beschäftigt uns gerade sehr, wie wir zu den Leuten überhaupt hinkommen. (48:35) Es ist ein Megaproblem, und ich habe keine Lösung dafür. (49:16) Das endet in einer wirklich großen Ratlosigkeit. (49:23) Das Entstehen von automatisiert erzeugten Inhalten – es kann ja immer nur mehr und mehr werden. (50:08) Der Unterhaltungskonsum wird nicht nur im Inhalt, sondern auch in den Formaten vollkommen maßgeschneidert sein. (50:14) Es werden sich selbstverständlich keine Menschen darum kümmern, das zu machen, sondern logischerweise Maschinen. (52:16) Es kommen ja sehr viele neue Angebote und sehr viele neue Medienkonsumentinnen und -konsumenten, die gar nicht mehr mit vertrauten Angeboten aufwachsen. (54:57) Wir unterschätzen vielleicht, wie emotional wir den Quellen gegenüber eingestellt sind. (55:05) Das wäre auch ein tolles Essay. Vielleicht schreibe ich das nächstes Jahr. (55:37) Also jetzt bin ich ganz kitschig: Kein Krieg in Europa, kein Krieg am Rand von Europa.
Helena Jordan - Sommelière des Jahres 2024: Wie man Weihnachten, Wein und Gastgeben meistert
mit Zimt und Zucker - die mit Milch und Zucker Weihnachtsfolge MEHR ZUM CAFÉ CAPRA ERFÄHRST DU AUF DER HOMEPAGE CAPRA.AT [https://capra.at/] UND AUF INSTAGRAM UNTER @CAFECAPRA [https://www.instagram.com/cafecapra/]. WENN DU AN EINEM WEINABO ODER EINER WEINBOX INTERESSIERT BIST, DANN SCHICK HELENA EINFACH EINE EMAIL AN INFO@CAPRA.AT [info@capra.at]. MEHR ZU HELENE FINDEST DU ZUM BEISPIEL AUF DER HOMEPAGE DER FEMALE CHEFS [https://www.female-chefs.com/helena-jordan/]. HELENAS BUCHEMPFEHLUNG "SETTING THE TABLE" VON DANNY MEYER FINDEST DU IN DEINER LOKALEN BUCHHANDLUNG ODER HIER [https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1002580270]. Alles zu den Hilfsprojekten von Doro und Spendenmöglichkeiten findest du unter doroblancke.at [https://doroblancke.at/spenden/] AUF INSTAGRAM KANNST DU SIE UNTER @DOROBLANCKE [https://www.instagram.com/doroblancke] BEI IHRER ARBEIT BEGLEITEN. HIER [https://mitmilchundzucker.podigee.io/298-doro2025]KANNST DU IHRE FOLGE VOM JULI 2025 NACHHÖREN. ALLE WEITEREN FOLGEN FINDEST DU DORT IN DEN SHOWNOTES. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (05:17) Ich mag die ganze Situation am Weihnachtsmarkt nicht, das hat nicht nur was mit den Getränken zu tun. (06:11) Bei der Kaffeemaschine darf man nicht Geld sparen, hat mir der Röster erklärt, und er hatte Recht. (06:48) Manche Kaffees stinken. (07:06) Verkosten lernen ist wie eine Sprache lernen. (08:36) Ich kann zu dem Moment hinzeigen, an dem ich wusste, dass Gastronomie das Richtige für mich ist. (09:06) Nach der 12-Stunden-Schicht bin ich hinausgegangen und war so entspannt und glücklich wie seit Wochen nicht mehr. (11:00) Österreich ist wirklich ein gesegnetes Land, wenn es ums Weinlernen geht. (11:43) Wein ist meine Passion geworden, aber vor allem wegen der Menschen dahinter. (12:54) 100% Sommelière kann sich niemand mehr leisten. (13:17) Ich will mehr mit Menschen als mit Flaschen zu tun haben, auch wenn das manchmal dasselbe ist. (14:35) Es wurde sehr oft erwähnt, dass Frauen grundsätzlich einen besseren Geschmack haben. (15:54) Das Capra ist immer eine Beta-Version. Wir sind immer im Aufbau und immer in der Veränderung. (17:30) Es war ein massiver financial fail. (18:48) Jetzt ist mein Consulting: Don’t do it. (19:33) Ich würd mich immer eher als Gastgeberin sehen. (20:48) Gute Küche kann einen schlechten Service nicht retten, aber ein guter Service kann eine schlechte Küche retten. (21:17) Guter Service ist eine Kunst, die wir viel zu wenig schätzen. (21:41) Ich merke mir alle Bestellungen, ich hab keinen Stift und kein Papier. (22:52) Ich finde das bei manchen Sommeliers schwierig, wenn sie mit Fachsimpelei herumschmeißen und jeder sich dumm neben ihnen fühlt. (23:15) Niemand meint einen süßen Rotwein, wenn man „süßen Rotwein“ sagt. (31:55) Es ist typisch österreichisch. Totale Freunderlwirtschaft. (33:36) Ich bin andauernd am Weinkarten ausbessern. (34:37) Ich trink lieber schlechtes Bier als schlechten Wein. (35:19) Ab wo schmeckt der Urlaubswein nicht mehr gut? (36:04) Ich brauch keinen Wein geschenkt. (38:31) Österreichs Naturweinszene war DIE gefragteste Naturweinszene in Kopenhagen. (39:34) Das war damals die Generation, die hat ein Haus gebaut und einen Weinkeller angelegt. Unsere Generation hat das Geld nicht mehr. (42:16) Es erleichtert mich enorm, mit den Kindern unterwegs zu sein und Zug zu spielen. (43:38) Eines meiner großen Ziele im Leben ist es, Vorbildrolle zu sein. (44:16) Wir sind ein Beruf, der nicht von KI abgelöst werden kann. (44:55) In einer Zeit, in der Menschen nicht mehr darauf vertrauen können, was real ist und was nicht, suchen sie Nähe und etwas, dem sie vertrauen können. (46:00) Ich will keine Sterne und kein Fine Dining. Ich will ein Ort sein, wo alle kommen dürfen. (46:48) In dem Moment, in dem du denkst, du bist safe, wird der Geschirrspüler kaputt. (48:03) Entweder zusperren oder weitermachen. (50:39) Jeder kennt St. Valentin vom Vorbeifahren, niemand ist je ausgestiegen. Do it!
Karin Stöttinger - Female Chefs
Bühne frei für Frauen in der Kulinarik DU BIST NEUGIERIG GEWORDEN UND MÖCHTEST MEHR ÜBER FEMALE CHEFS ERFAHREN? DANN SCHAU AM BESTEN AUF DER HOMEPAGE FEMALE-CHEFS.COM [https://www.female-chefs.com/] ODER AUF INSTAGRAM UNTER @FEMALE_CHEFS [https://www.instagram.com/female_chefs/#]VORBEI. Alles zu den Hilfsprojekten von Doro und Spendenmöglichkeiten findest du unter doroblancke.at [https://doroblancke.at/spenden/] AUF INSTAGRAM KANNST DU SIE UNTER @DOROBLANCKE [https://www.instagram.com/doroblancke] BEI IHRER ARBEIT BEGLEITEN. HIER [https://mitmilchundzucker.podigee.io/298-doro2025]KANNST DU IHRE FOLGE VOM JULI 2025 NACHHÖREN. ALLE WEITEREN FOLGEN FINDEST DU DORT IN DEN SHOWNOTES. ALLES WEITERE ERFÄHRST DU UNTER WWW.MITMILCHUNDZUCKER.AT [http://www.mitmilchundzucker.at] AUF INSTAGRAM @MIT.MILCH.UND.ZUCKER [https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker] ODER FACEBOOK @MITMILCHUZUCKER [https://www.facebook.com/mitmilchuzucker] (06:16) Es ist eine Freude, dass sich ein junges Team bemüht, einen Kulinarik-Teppich in Wels zu legen. (06:53) Geliebt werden ist für mich, wenn sich jemand hinstellt und kocht. (07:02) Ich gehe gerne essen, um mich umsorgt und geliebt zu fühlen. (07:09) Gutes Essen kann auch eine Eierspeis sein. (10:45) Viele haben mir gesagt: Wenn sich wer selbständig macht, dann du. (11:40) Ich bin seit über 10 Jahren in der Branche und sehe in den Medien und auf den Bühnen unsere erfolgreichen Herren, aber nie die Frauen, die die Branche genauso mitprägen. (14:29) In meinen Porträts ist es mir besonders wichtig, immer zu fragen: Mit welchen Frauen arbeitest du gerne zusammen? (15:10) Wir machen Interviews nur mit Frauen. (18:50) Bei der Porträterstellung bin ich neutral und höre mir die Geschichten der Frauen an, was sie dazu bewegt hat zu gründen oder mitzumachen. (19:09) Die Geschichten der Quereinsteigerinnen sind oft die abenteuerlichsten und machen Mut, dass man im eigenen Leben oft die Richtung wechseln kann und wenn man mit Herz dabei ist, dass es funktionieren wird. (21:26) Ein roter Faden und die gemeinsame Begeisterung in den Geschichten der Frauen ist das Direkte, nämlich jemanden glücklich zu machen. (21:52) Etwas, was oft gespiegelt wird, ist, dass in der Selbständigkeit keine Mutterschaft vorkommt. (22:04) Es ist wie in jedem Job ein Wahnsinn, Frau zu sein, weil sich die Summe der Aufgaben, die an uns gestellt werden, in 100 % nie ausgeht. (25:16) Ich glaube, man muss nicht alles selbst können. (25:42) Ohne Hilfe geht es nicht. (25:45) Es ist ein großes Zeichen von Stärke, wenn man um Hilfe bitten kann und auch loszulassen und Menschen an Bord zu holen, die das wirklich gut können. (26:28) Ich liebe es, privat zum Essen eingeladen zu werden. (28:06) Das Gefühl, das beim gesprochenen Wort rüberkommt, kann man im Text nicht genauso transportieren. (28:23) Ich habe mir von Anfang an vorgenommen, die Frauen aus den Porträts zu vernetzen und Stammtische in allen Bundesländern anzubieten. (28:38) Ich habe mir die Stammtische als Netzwerktreffen überlegt. (28:42) An jedem Stammtisch können 12–16 Frauen teilnehmen; es ist eine Gruppengröße, wo alle an einem Tisch zuhören und miteinander sprechen können. (30:38) Die Geschichten der ProduzentInnen find ich cool, weil ich nach den Gesprächen mehr über mein Einkaufsverhalten nachdenke und auch mehr verstehe, wie Landwirtschaft und unsere Produkte funktionieren. (32:34) Um Frauen in der Gastronomie sichtbarer zu machen, sollte man sie bei einem Restaurantbesuch auch taggen und nicht nur den Koch oder den Wirt. (33:30) Veranstalter wissen mittlerweile, dass sie es nicht mehr bringen können, dass ein Podium nur männlich besetzt ist. (34:27) Das Wichtigste ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, sonst steht man sich im Weg. (34:39) Mein Sohn hat nach dem ersten Kochbuch gesagt: So gut kochst du doch gar nicht, warum wollen es dir andere nachmachen? (35:44) Ich lache sehr laut über meine Kuchenexperimente. (36:50) Ich lasse mich gerne einladen, weil meine Freundinnen alle so gut kochen. (37:22) Essen ist Völkerverständigung. (40:38) Es geht um die Menschen, die etwas bewirken. (42:44) Ich liebe das Essen. (43:00) Das Berührtwerden von Essen, das lässt mein Herz aufgehen.