
Hörspiele und Lesungen bei MDR KULTUR
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Heidi ist noch ein Kind und die Welt ein magischer Raum, in dem Realität und Traum ineinanderfließen. Es sind die 1960er Jahre. Der Fernseher erobert die deutschen Wohnzimmer, die Amerikaner den Mond und J.F.K. die Herzen der Frauen. Auch Heidi ist in ihn verliebt. Nächtens besucht sie ihn auf dem Mond, sie kann nämlich fliegen, schwerelos schwebt sie durch den Weltraum und landet weich in seinen Armen. John flüstert ihr Liebesworte ins Ohr und nennt sie seine "Mondscheinbraut".Anna Peins poetische Reise durch die Kindheit ist ein Spiel der Phantasie, ein Fest des Magischen. Mit den Versatzstücken des Märchens, mit Reimen, Liedern, Sprichwörtern und in traumhaft-surrealen Bildern evoziert sie die Welt eines kleinen Mädchens, den Glauben an die Macht der Vorstellung. Darüber hinaus ist "Mondscheinbraut" ein Stück Zeitgeschichte. Vom Siegeszug des Fernsehens, das aus Ereignissen Sensationen machte, über den Kalten Krieg und die Kuba-Krise bis hin zum Love- and-Peace-Festival auf Fehmarn.Hörspiel von Anna PeinProduktion: NDR/hr 2016Verfügbar bis 1. September 2026

Schiller schreibt 1796 (authentisch) einen Brief an Hölderlin – ehemals sein "allerliebster Schwabe". Schiller ist krank: Ein Toter auf Abruf. Vor ihm liegt der riesige Wallenstein-Stoff, seine philosophische Bude ist längst geschlossen, die griechischen Götter ausgestorben. Kein günstiger Moment für Hölderlin, mit einer poetischen Blütenlese bei ihm vorzusprechen. Das Hörspiel "Zwischen den Zeilen" reflektiert, was Schiller beim Abfassen des Briefes durch den Kopf geht. Die Entfernung von der eigenen Jugend (= Hölderlin), die Hinwendung zu Goethe, diese ganze wacklige Balance des alternden Schiller. Professor Friedrich erörtert diese Angelegenheit sehr eingehend mit seiner Lieblingsstudentin Susi.Hörspiel von Jens SparschuhProduktion: MDR 2005Mit Hans Peter Korff, Julia Maria Köhler, Ingo Hülsmann, Jens Wawrczeck, Hans PiesbergenVerfügbar bis 6. Juni 2026

Erster Teil: Die Welt vor dem Zweiten Weltkrieg ist eine andere: In den 1930er-Jahren leben in Novi Sad noch alle nebeneinander: Serben, Deutsche, Juden und Ungarn. So auch die drei Jugendlichen Vera, Milenko und Sredoje.Hintergrund:In der Stadt Novi Sad, mitten in der fruchtbaren Ebene der der Bačka gelegen, wechselte aufgrund von gewonnenen oder verlorenen Kriegen allein zwischen 1918 und 1945 dreimal die offizielle staatliche Zuordnung. So kam es, dass hier Serben, Ungarn, Juden und Deutsche lange nebeneinanderlebten. Die Deutschen, sogenannte Donauschwaben, wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Habsburger Monarchie gezielt hier angesiedelt. 1941 besetzt die deutsche Wehrmacht Jugoslawien. Mit Hitler verbündete Ungarn annektieren die Bačka und übernehmen das Regime in Novi Sad. Es kommt es zu Verhaftungen, Menschen flüchten, Juden werden denunziert, im Untergrund bildeten sich Partisanenverbände. Vor diesem Hintergrund erzählt Tišma unter anderem von vier jungen Menschen: Da ist Sredoje, der sich vor allem für das körperliche Vergnügen interessiert und der wissensdurstige Milinko, der mit Vera geht, weil er dadurch Zugang zur Bibliothek ihres Vaters bekommt. Vera Kroners Mutter ist eine Donauschwäbin, ihr Vater ein Jude. Veras Bruder Gerhard schließt sich einer der Widerstandsgruppen an. Der Krieg verändert alles. Wie kann man als Überlebende weiterleben, wenn man nicht vergessen kann?Dreiteiliges Hörspiel nach dem Roman von Aleksandar TišmaÜbersetzung: Barbara AntkowiakHörspielbearbeitung und Regie: Stefan KanisKomposition: Tommy Neuwirth und Mario WeiseArrangement: Michael HinzeProduktion: MDR/NDR 2025Darsteller: Jördis Trauer, Oscar Hoppe, Birte Schnöink, Werner Wölbern, Franz Hartwig, André Kaczmarcyk, Alexander Khuon, Max HegewaldDas Hörspiel ist bis zum 25. April 2026 verfügbar.

Zweiter Teil: 1941 wird Jugoslawien von der deutschen Wehrmacht besetzt. Was wird aus Familie Kroner in Novi Sad? Der jüdische Vater wird enteignet, Vera denkt an Flucht, Gerhard geht in den Widerstand. Doch es gibt kein Entrinnen.Hintergrund:In der Stadt Novi Sad, mitten in der fruchtbaren Ebene der der Bačka gelegen, wechselte aufgrund von gewonnenen oder verlorenen Kriegen allein zwischen 1918 und 1945 dreimal die offizielle staatliche Zuordnung. So kam es, dass hier Serben, Ungarn, Juden und Deutsche lange nebeneinanderlebten. Die Deutschen, sogenannte Donauschwaben, wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Habsburger Monarchie gezielt hier angesiedelt. 1941 besetzt die deutsche Wehrmacht Jugoslawien. Mit Hitler verbündete Ungarn annektieren die Bačka und übernehmen das Regime in Novi Sad. Es kommt es zu Verhaftungen, Menschen flüchten, Juden werden denunziert, im Untergrund bildeten sich Partisanenverbände. Vor diesem Hintergrund erzählt Tišma unter anderem von vier jungen Menschen: Da ist Sredoje, der sich vor allem für das körperliche Vergnügen interessiert und der wissensdurstige Milinko, der mit Vera geht, weil er dadurch Zugang zur Bibliothek ihres Vaters bekommt. Vera Kroners Mutter ist eine Donauschwäbin, ihr Vater ein Jude. Veras Bruder Gerhard schließt sich einer der Widerstandsgruppen an. Der Krieg verändert alles. Wie kann man als Überlebende weiterleben, wenn man nicht vergessen kann?Dreiteiliges Hörspiel nach dem Roman von Aleksandar TišmaÜbersetzung: Barbara AntkowiakHörspielbearbeitung und Regie: Stefan KanisKomposition: Tommy Neuwirth und Mario WeiseArrangement: Michael HinzeProduktion: MDR/NDR 2025Darsteller: Jördis Trauer, Oscar Hoppe, Birte Schnöink, Werner Wölbern, Franz Hartwig, André Kaczmarcyk, Alexander Khuon, Max HegewaldDas Hörspiel ist bis zum 25. April 2026 verfügbar.

Dritter Teil: Im KZ wird Vera Kroner zur Prostitution gezwungen. Sie überlebt – als einzige ihrer jüdischen Familie. Doch nach der Rückkehr nach Novi Sad ist ein Weiterleben nicht leicht. Dann trifft sie Sredoje wieder. Hintergrund:In der Stadt Novi Sad, mitten in der fruchtbaren Ebene der der Bačka gelegen, wechselte aufgrund von gewonnenen oder verlorenen Kriegen allein zwischen 1918 und 1945 dreimal die offizielle staatliche Zuordnung. So kam es, dass hier Serben, Ungarn, Juden und Deutsche lange nebeneinanderlebten. Die Deutschen, sogenannte Donauschwaben, wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Habsburger Monarchie gezielt hier angesiedelt. 1941 besetzt die deutsche Wehrmacht Jugoslawien. Mit Hitler verbündete Ungarn annektieren die Bačka und übernehmen das Regime in Novi Sad. Es kommt es zu Verhaftungen, Menschen flüchten, Juden werden denunziert, im Untergrund bildeten sich Partisanenverbände. Vor diesem Hintergrund erzählt Tišma unter anderem von vier jungen Menschen: Da ist Sredoje, der sich vor allem für das körperliche Vergnügen interessiert und der wissensdurstige Milinko, der mit Vera geht, weil er dadurch Zugang zur Bibliothek ihres Vaters bekommt. Vera Kroners Mutter ist eine Donauschwäbin, ihr Vater ein Jude. Veras Bruder Gerhard schließt sich einer der Widerstandsgruppen an. Der Krieg verändert alles. Wie kann man als Überlebende weiterleben, wenn man nicht vergessen kann?Dreiteiliges Hörspiel nach dem Roman von Aleksandar TišmaÜbersetzung: Barbara AntkowiakHörspielbearbeitung und Regie: Stefan KanisKomposition: Tommy Neuwirth und Mario WeiseArrangement: Michael HinzeProduktion: MDR/NDR 2025Darsteller: Jördis Trauer, Oscar Hoppe, Birte Schnöink, Werner Wölbern, Franz Hartwig, André Kaczmarcyk, Alexander Khuon, Max HegewaldDas Hörspiel ist bis zum 25. April 2026 verfügbar.