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Mehr Reisewarnung - mit missio München unterwegs
Für die Regionen, in die die Redakteure von missio München reisen, gibt es oft eine Reisewarnung. Für das „missio magazin“ berichten die Redakteure, was die Menschen dort bewegt – ihre Sorgen und Nöte, Krieg und Konflikt - aber auch den ganz normalen wunderbaren Alltag. Da, wo der Staat nicht mehr funktioniert, sind die Netzwerke der kirchlichen Einrichtungen häufig die einzigen Anlaufstellen, die überhaupt noch da sind. In „Reisewarnung“ erzählen die Reporterinnen und Reporter, was sie auf ihren Reisen erleben. Es geht um Autopannen und verspätete Flugzeuge, um schlaflose Nächte unterm Moskitonetz, und das eine oder andere Experiment im Kochtopf ist auch dabei. Brigitte Strauß vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund stellt den Reportern jede Menge Fragen über das Leben in den Ländern, in die sonst kaum jemand reist. „Reisewarnung“ erscheint immer am ersten und dritten Mittwoch eines Monats. Ein Podcast von missio München, produziert vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund.
Gaza: die einzige katholische Gemeinde als Ort der Zuflucht
Während des Krieges haben Menschen bei der "Holy Family" Schutz gesucht. Seit Oktober schweigen die Waffen in Gaza - jedenfalls meistens. In dieser Folge berichtet Kristina Balbach, wie die einzige katholische Gemeinde im Gaza-Streifen den Krieg überstanden hat. Auch viele Menschen aus der muslimischen Nachbarschaft hatten hier Schutz gesucht. Die missio-Redakteurin musste für diese Folge vom Schreibtisch aus recherchieren, denn Journalisten dürfen nicht ins Land einreisen. Doch sie hat mit all den Menschen telefoniert und geschrieben, die sie auf ihren Reisen in den Nahen Osten kennengerlent hat. Auch der Social-Media-Kanal von Pater Gabriel Romanelli, dem Pfarrer der "Heiligen Familie" im Gazastreifen, war für sie eine Quelle, ebenso wie ein Gespräch mit Kardinal Pierbattista PIzzaballa, dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, zu dessen Bistum auch der Gaza-Streifen gehört.
Burkina Faso: Bewaffneter Begleitschutz und ein neues Labor für 500 Schülerinnen
missio-Präsident besucht Projekt im Osten des Landes missio-Präsident Monsignore Wolfang Huber hat eine Mädchenschule besucht und dort den Grundstein für ein naturwissenschaftliches Labor gelegt. Auf der Reise dorthin hatte er teilweise bewaffneten Begleitschutz. Den Menschen vor Ort hat sein Besuch gezeigt, dass sie nicht vergessen sind und er hat ihnen versprochen, allen von der Lage im Land zu berichten. Das tut er, unter anderem in dieser Folge. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der das Land ebenfalls von verschiedenen Reisen kennt. Mehr Infos zur Reise: [https://www.missio.com/aktuelles/nachrichten/solidaritaet-krisenregionen]
Burkina Faso: Solidarität, Dschihad und eine handyfreie Konferenz
Das Land der aufrechten Menschen ächzt unter terroristischen Überfällen missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber war in Burkina Faso – zu einem Solidaritätsbesuch. Denn in den letzten Jahren hat sich die Lage im Land aufgrund dschihadistischer Anschläge stark verschlechtert. Die Militärregierung versucht, die Situation in den Griff zu bekommen – mit den Methoden, die Militärregierungen zur Verfügung stehen. Die Kirche bleibt auch in diesen Zeiten an der Seite der Armen und unterstützt dort, wo der Staat nicht mehr funktioniert. Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich, wie er auf der dortigen Bischofskonferenz erfahren hat, bei der alle Teilnehmer ihr Handy abgeben mussten, damit keine Aufnahmen nach draußen dringen konnten. Mit im Studio ist auch missio-Redakteur Christian Selbherr, der das Land von mehreren früheren Besuchen kennt und die Veränderungen kommentiert. Die Folge, auf die wir uns im Gespräch immer wieder beziehen ist die Nummer 6, Burkina Faso – Das „Land der aufrechten Menschen“.
Kenia: Ein Film, ein Wittelsbacher und starke Mädchen
In „Nawi“ geht es um die Zwangsverheiratung einer 13-Jährigen Eine weitere royale Folge. Missio-Chefredakteurin Barbara Brustlein hat Prinz Ludwig von Bayern in Kenia besucht. Dort hat der Wittelsbacher nicht nur sein Bildungsprojekt. Er hat auch einen Film unterstützt, der im Februar in die Kinos kommt. Darin geht es um die Zwangsverheiratung von sehr jungen Mädchen. Missio unterstützt einige Projekte, die helfen, das zu verhindern. Mehr Infos zur Nawi-Initiative [https://nawi.film/initiative]
Ludwig I: Der bayrische König, die Mission und Lola Montez
Religion spielte eine wichtige Rolle in der Regentschaft Ludwig I hat viele Spuren in Bayern hinterlassen: Das Oktoberfest, den Königsplatz und den Ludwigmissionsverein - der heute unter dem Namen missio München bekannt ist. In dieser Folge stellt uns die Historikerin Marita Krauss den Monarchen vor, der vor genau 200 Jahren Bayerns Thron bestiegen hat. Mit im Studio ist missio-Chefredakteurin Barbara Brustlein, die gerade von einer Reise zu einem Projekt von Prinz Ludwig von Bayern gereist ist - dem künftigen Oberhaupt des Hauses Wittelsbach. Im Gespräch geht es vor allem um Ludwig I und die Religion. Aber natürlich erklärt Marita Krauss auch, warum sie zu dem Schluss kommt, dass der König nicht wegen der Tänzerin Lola Montez von seinem Amt zurückgetreten ist. Literatur: Marita Krauss, Ludwig I von Bayern.Träume und Macht, Beck 2025 [https://www.michaelsbund.de/product/9783406829123-ludwig-i-von-bayern.html] Marita Krauss, "Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen". Das Leben der Lola Montez, Beck 2020 [https://www.michaelsbund.de/product/9783442771981-ich-habe-dem-starken-geschlecht-ueberall-den-fehdehandschuh-hingeworfen.html]